Vivo iQOO Pro: Neues Gaming-Smartphone, optional auch mit 5G

Vivo will auch in Europa expandieren und wird damit vielleicht auch für hiesige Nutzer so langsam interessant. Das Unternehmen gehört wie Oppo und OnePlus zum Mutterkonzern BBK Electronics. Mit der noch recht frischen Marke iQOO (I Quest On and On) will Vivo nun gezielt Gamer anlocken. Im März stellte man das Vivo iQOO vor und im Juli erschien das etwas schwächere iQOO Neo. Nun folgt ein neues Flaggschiff: das iQOO Pro mit dem Qualcomm Snapdragon 855 Plus.

Der neue Chip bedingt dann wohl auch in erster Linie den neuen Pro-Zusatz, denn die restlichen Daten ähneln stark dem bereits erschienen iQOO. So kommt abermals ein AMOLED-Display mit 6,41 Zoll Diagonale und 2.340 x 1.080 Pixeln zum Einsatz. Auch stehen erneut bis zu 12 GByte RAM stramm. Bis zu 256 GByte Speicherkapazität darf das Gerät nutzen. Wo Gaming-Smartphones sonst oft bei der Kamera zurückstecken müssen, setzt Vivo für das neue iQOO Pro auf eine Triple-Kamera mit 48 + 13 (Ultraweitwinkel) + 2 (Tiefensensor) Megapixel. Die Frontkamera hantiert mit 12 Megapixeln.

Der Akku des Vivo iQOO Pro lässt sich via Fast Charging mit 44 Watt aufladen und kommt auf 4.500 mAh. Ab Werk dient Android 9.0 Pie als Betriebssystem mit Vivos typischem Überzug FunTouch. Neben einer Version des Vivo iQOO Pro mit 4G erscheint auch noch eine 5G-Variante des Smartphones. Preislich startet man mit umgerechnet etwa 408 Euro für die 4G-Version mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz. Wer 12 GByte RAM und 128 GByte Kapazität wünscht, zahlt etwa 447 Euro. Soll es die 5G-Version mit 8 GByte RAM und 128 GByte Kapazität sein, fallen ca. 485 Euro an, was das Vivo iQOO Pro zu seinem erstaunlich günstigen 5G-Modell macht.

Optional gibt es das Vivo iQOO Pro  5G auch noch mit 8 GByte RAM und 256 GByte Kapazität für ca. 510 Euro oder mit 12 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz für etwa 522 Euro. Bedenkt: Da sind weder deutsche Mehrwert- / Einfuhrumsatzsteuern noch Zollgebühren enthalten, falls ihr einen Import abwägt. Die 4G-Version ist direkt ab heute in China bestellbar und soll ab dem 30. August 2019 in den Versand gehen. Die 5G-Variante soll ebenfalls noch im Verlauf des Tages in begrenzten Stückzahlen vorbestellbar sein, mit breiterer Bestellmöglichkeit ab dem 29. August. Die Auslieferung startet dann ab dem 2. September.

Vivo bietet das neue iQOO Pro in den Farben LeMans Blue, Racing Black und Phantom Blue an. Sowohl die 4G- als auch die 5G-Version messen jeweils 158,77 x 75,73 x 9,32 mm. Das iQOO Pro wiegt 215 Gramm, die 5G-Version ist mit 217 Gramm minimal schwerer. Fast selbstverständlich bei einem High-End-Smartphone des Jahres 2019: Der Fingerabdruckscanner sitzt direkt im Bildschirm. Erwähnenswert ist noch, dass das Vivo iQOO Pro den 3,5-mm-Audio-Port beibehält und HiFi Audio sowie NFC unterstützt. Bonus: Laut den Specs ist auch LTE Band 20 vorhanden.

Klingt alles in allem also nach einem durchaus spannenden Importgerät, oder? Bleibt zu hoffen, dass Vivo das iQOO Pro und dessen 5G-Variante vielleicht auch noch nach Deutschland hievt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Bleibt die Frage, in wie weit es mit der VoLTE-Unterstützung aussieht.
    Ansonsten klingt es nichtg schlecht.

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