Vivo 15 Pro offiziell vorgestellt: Ohne Notch zwischen Mittelklasse und High-End

Vivo (genau die, die unter BBK mit OnePlus quasi in einer Firma sind und oft als Vorlage dienten) hat mit dem Vivo 15 Pro ein neues Smartphone vorgestellt, das auf der indischen Website des Herstellers bereits mit allen Daten aufgeführt wird. So legt dieses Gerät eine Diagonale von 6,39 Zoll bei einer nativen Auflösung von 2.340×1.080 Bildpunkten an. Es kommt hier ein Super-AMOLED-Display zum Einsatz. Vivo nutzt, wie letztes Jahr beim Nex, ein Design komplett ohne Notch. Dafür kommt die Frontkamera wieder aus dem Gehäuse herausgefahren.

Als SoC dient beim Vivo 15 Pro der Mittelklasse-Chip Qualcomm Snapdragon 675. mit acht Kernen. Ihm stehen 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz zur Seite. Letzterer ist via microSD um bis zu 256 GByte erweiterbar. Ab Werk hat Vivo Android 9.0 (Pie) mit seinem Überzug Funtouch OS 9 vorinstalliert. Den Fingerabdruckscanner bringt man direkt im Bildschirm unter.

Das Vivo 15 Pro setzt auf einen Akku mit 3.700 mAh und ist in den Farben Blau und Rot zu haben. Es sind hier auch eine Triple-Hauptkamera mit 48 (f/1.8) + 8 (f/)2.2 + 5 (f/2.4) Megapixeln zur Verfügung. Die herausfahrbare Frontkamera kommt auf 32 Megapixel bei einer Blende von f/2.0.

Als Schnittstellen bietet das neue Vivo 15 Pro Bluetooth 5.0, USB Typ-C (2.0), Wi-Fi 802.11 ac, Dual-SIM, microSD, 4G LTE (ohne Band 20) und GPS. Im Lieferumfang sind neben dem Smartphone selbst auch noch Kopfhörer, eine Anleitung, ein passendes USB-Kabel sowie Netzteil, eine SIM-Nadel, eine Display-Schutzfolie (bereits befestigt) und eine Schutzhülle für die Rückseite enthalten. Das Vivo 15 Pro misst 157,25 x 74,71 x 8,21 mm bei einem Gewicht von 185 Gramm.

Was kostet der Spaß? Das sind im Falle des Vivo 15 Pro in Indien 28.990 indische Rupien. Umgerechnet entspricht das ca. 360 Euro – ohne deutsche MwSt. versteht sich. Der Preis passt sicherlich für das Gebotene. Wer in Deutschland trotz des fehlenden Band 20 Interesse hat, wird aber zu einem Import greifen müssen. In Deutschland kommt das Vivo 15 Pro nicht auf den Markt, denn der Hersteller ist bei uns leider gar nicht offiziell aktiv. Sicherlich wird das Smartphone aber von den üblichen Kandidaten unter den Importhändlern auch nach Deutschland verschifft.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Die Kamerahügel aller Hersteller werden auch von Jahr zu Jahr größer und hässlicher…

  2. Ohne Band 20…. mehr braucht man nicht zu sagen. In Zeiten wo hier LTE immer wichtiger wird, kredenzt ihr uns so einen Müll.

    • Band 20 dürfte noch das geringste Problem sein. Problematischer ist das Betriebssystem, offizielle deutsche Firmware gibt es bei den Oppo/Vivo wohl auch nicht.

  3. Ähmmmm… das Handy hat usb type-b?!

  4. Wieso dieser dicke untere Rand?

    Seit über 1,5 Jahre iPhone X kann man das doch nicht mehr bringen! Die neuen Galaxy S10 haben leider ebenfalls so ein hässliches Kinn.

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