Vivid Beat: Vivid setzt auf eine eigene Community für einen Austausch zu Investments

Das deutsche Fintech „Vivid“ hat Neuerungen für seine App zu verkünden. Man ließ seine Expansionspläne bereits anklingen, nun erweitert man den bisherigen Newsfeed um die „Vivid-Community“. Bislang bietet man einen Newsfeed mit Finanznachrichten, Reports, Analysen gespickt mit redaktionellen Inhalten. Vivid Beat erlaubt auch den Austausch von Vivid-Kunden über deren Investment-Pläne – ganz gleich ob Aktien, ETF, Kryptowährungen oder Edelmetalle – untereinander. Hierfür bietet man einen eigenen Menütab. Zu bedenken ist zudem, dass man bei Vivid lediglich Derivate erwirbt und keine echten Aktien, etc.

Vivid Beat zeigt auf einem Nutzerprofil Informationen über das jeweilige Portfolio und dessen Wertentwicklung. Man erhofft sich damit durchdachtere Nutzerinvestments durch Schwarm-Intelligenz. Zudem verspricht dieser Einblick eine gewisse Transparenz ins Knowhow des Community-Nutzers.

Vorerst wird Vivid Beat als Beta-Version mit 300 ausgewählten Vivid-Nutzern starten. Die können dann auch aktiv Postings veröffentlichen. Sämtliche Vivid-Nutzer können bereits aber die Postings lesen und darauf reagieren – beispielsweise durch Kommentare. Nach der Testphase will man die Vivid-Community für sämtliche Nutzer öffnen.

Um Mitglied der Community zu werden, legt ihr im Menüpunkt „Vivid Beat“ ein Profil mitsamt Benutzernamen an. Ihr könnt wählen, ob ihr unter eurem Klarnamen oder einem Pseudonym auftretet und, ob euer Portfolio gezeigt wird. Hierbei zeigt man keine exakten Investmentdaten, sondern Vermögenswerte im Portfolio im Sinne von prozentualen Veränderungen. Portfolio-Summen lassen sich nur im Bereich bis zu 5.000 Euro teilen.

Nach der Registrierung können eigene Beiträge sowie Kommentare verfasst werden. Ein Beitrag kann maximal 4.000 Zeichen beinhalten. Innerhalb von 15 Minuten nach Veröffentlichung lässt man eine Bearbeitung zu – Twitter-Nutzer werden schockiert vom Stuhl fallen. Zudem können andere Mitglieder markiert werden, die sogenannten Ticker funktionieren ähnlich wie Hashtags. Außerdem lassen sich mit dem $-Zeichen Unternehmen, ETFs, Krypto-Tokens sowie Edelmetalle markieren.

Sollte das alles nichts für euch sein, dann bietet man vonseiten Vivid dennoch ein spannendes Fintech-Produkt auch im reinen Banking-Bereich an. Mein liebstes Feature sind die Shared Pockets, die nutze ich nun schon knapp eineinhalb Jahre. Solltet ihr euch für ein Vivid-Konto entscheiden, dahinter steht ein Konto der Solarisbank mit Einlagensicherung und Co, dann steht euch mein Einladungslink mit einem 20-Euro-Bonus offen (*Partnerlink).

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. VIVID kopiert als getquin.
    Mit dem Hebel, dass das Trading direkt auf der Plattform stattfinden kann.

    Allgemein machen sie schon einiges echt richtig gut (die vielen Pockets kostenfrei mit eigener IBAN, virtuelle Kreditkarten per Drag&Drop shiften, etc.)

    Leider jedoch keine Web-Oberfläche (finde ich für richtige Überweisungen noch immer am komfortabelsten) und auch Basics wie Dispokredit gibt’s nicht. Deswegen wurde es auch nicht mein Hauptkonto. Und deswegen wurde ich auch einfach von denen gekündigt, mangels genügend Transaktionen …

    • Neben der fehlenden Web Oberfläche füge ich noch fehlende Kreditkarte, kein guter Support, keine außer EU Überweisungen und keine Zahlungen über Sofort hinzu.
      Eignet sich zumindest bei mir nur als Zweitkonto. Auf die Cashback geschichte am Anfang sollte man sich nicht einlassen, da diese wieder verschwindet, wenn man nicht andauernd neue Leute wirbt. Was man natürlich nicht tut. Auch das Abhebungslimit von 300€ pro Monat für nichtzahlende Kunden sollte erwähnt werden. Die beste Kombination ist aktuell ein DKB Konto in Kombination mit einer Barclays Kreditkarte finde ich.

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