Vivaldi ab sofort mit Sync-Feature verfügbar

Vivaldi hat diese Woche in der neuen Snapshot-Version 1.14.1030.3 ein heiß ersehntes Feature eingeführt: Sync. Laut den Entwicklern sollte die Synchronisation fehlerfrei funktionieren, man hofft aber dennoch auf Rückmeldungen aus der Community, um etwaige Probleme und Auffälligkeiten zu untersuchen. Je nachdem wie das Feedback ausfalle, werde man Sync dann auch in die nächste, finale Vivaldi-Version integrieren. Über Sync könnt ihr nun mehrere Instanzen des Vivaldi-Browsers synchronisieren. Das kennt ihr ja auch von der Konkurrenz wie Google Chrome. Die Synchronisation umfasst gespeicherte Passwörter, Lesezeichen, Notizen und mehr.

Ihr könnt also eben an einem Computer Lesezeichen erstellen oder Notizen basteln und dann an einem anderen PC nahtlos damit weiterarbeiten. Aktivieren könnt ihr die Synchronisation in Vivaldi in den Einstellungen bzw. der neuen Kategorie für eben „Sync“. Anschließend müsst ihr euch mit eurem Konto für Vivaldi.net einloggen – oder ein neues Konto anlegen. Nun wählt ihr nur noch aus, was ihr synchronisieren möchtet und da war es im Grunde fast. Es fehlt dann nur noch ein Passwort für die Verschlüsselung, denn Sicherheit muss natürlich sein.

Vivaldi setzt laut eigenen Aussagen auf die Sync-Engine aus dem Chromium-Quellcode. Jene wurde aber angepasst, um den Ansprüchen an Vivaldis Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu genügen. Vivaldi gibt außerdem zu Protokoll, dass man die verschlüsselten Daten selbst nicht lesen könne / wolle. Weitere Informationen zur Entwicklung der Funktion entnehmt ihr folgendem Video.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/DRyEfSaj_lc

Vivaldi erhält mit der Synchronisation nun eine wichtige Komfortfunktion, an die wir alle uns wohl mittlerweile in unseren Browsern gewöhnt haben. Wie gesagt, habt ihr aktuell aber nur in der neuesten Snapshot-Version Zugriff darauf. Jene findet ihr ebenfalls unter diesem Link zum Herunterladen.

Danke Alex!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Scheint eine umfangreichere Sync als bei Firefox zu sein, doch vermisse ich die Tabs. Bin bzw war mit Opera eigentlich auch schon gut bedient, aber einen direken Vergleich sollte man mal machen.

  2. Ich persönliche finde es aus sicherheitstechnischer Sicht immer noch wahnsinnig, und grob fahrlässig, alle seine Passwörter mit einem zentralen Sync Dienst zu synchronisieren.

  3. Hab nach Opera ebenfalls Vivaldi probiert. Konnte mich wenig mit dem Browser anfreunden. Zwar ist dieser noch jung, aber ich sehe kaum Vorteile gegenüber dem neuen Firefox oder Opera/Chrome. Firefox soll auch solche anpassbaren Tabs wie Vivaldi bald bringen oder per Add-On zumindest möglich sein.

    Ich glaube nicht, dass Vivaldi sich lange halten wird. Opera hat es schon schwer gehabt und wurde wohl durch Chinesen gekauft. Opera und Vivaldi arbeiten mit der Chrome-Technologie. Firefox setzt auf eigens entwickelter Engine.

  4. Vorteile von Vivaldi:

    – die Datensammler von Google sind da nicht drin

    – sehr übersichtliche und umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten (Lichtjahre besser als FF / Chrome) z.B. kann man WebRTC mit einem Klick deaktivieren (Sicherheitslücke u.a. bei VPN)

    – generell Bedienung viel besser, u.a. durch die Panels.

    – alle Chrome Erweiterungen laufen problemlos (bei FF57 laufen 75% der Addons die ich dringend brauche nich mehr)

    – Suchmaschinen sind völlig easy selbst definierbar, selbst die Suche der eigenen Webseiten ist da problemlos einstellbar (FF verhindert das mutwillig)

  5. Ist auch interessant was FF noch so macht:

    Für Kritik bei Nutzern sorgte Ende 2017 die Bündelung mit dem Addon Cliqz ….. mögliche Einschränkungen beim Datenschutz, da zur Anzeige von Surfvorschlägen beim Tippen in die Adressleiste die Benutzereingaben an die Server der hauptsächlich zur Hubert Burda Media gehörenden Cliqz GmbH gesendet werden

    Das ist echt ein NO-GO!!

    Details: https://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Firefox#Kritik

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