
Bisher schien Vivaldi bei euch, den Kommentaren nach zu urteilen, gut anzukommen. Das dürften die erweiterten Personalisierungsoptionen der Version 1.3 eventuell noch begünstigen. Denn über die Custom-Themes lässt sich die Browseroberfläche stark anpassen. Es ist dabei möglich selbst Vorgaben zu setzen oder vorgefertigte Themes von anderen einzuspannen.
Das obige Bild gibt ein Beispiel dazu, was mit den Farben machbar ist. Zugunsten von Menschen mit Sehschwächen lassen sich nun auch die Kontraste besser anpassen. WebRTC wiederum ermöglicht zwar nativ in Browsern Sprach- und Videochats zu starten bzw. Dateien zu teilen, kann aber auch Sicherheit und Privatsphäre beeinträchtigen, in dem die individuelle IP-Adresse nach außen gelangt. Deswegen erlaubt Vivaldi 1.3 jenes nun zu deaktivieren.
Linux-Nutzer sollen nun zudem von optimierter Tab Hibernation profitieren: Damit lassen sich Tabs sozusagen in den Schlaf versetzen, so dass sie nicht weiter Systemressourcen beanspruchen. Das funktioniert ganz einfach über einen Rechtsklick. Auch der Support für proprietäre Medien in HTML5 hat sich in Vivaldi 1.3 verbessert. Hinzu kommen, wie eingangs erwähnt, weitere Standard-Gesten für die Maus. Freilich könnt ihr auch hier wieder manuell ans Werk gehen, um alles nach euren Vorlieben zu gestalten.