
Im Startbereich lassen sich die Links zu den am häufigsten aufgerufenen Websites, Lesezeichen und auch die eigene Chronik leicht überblicken. Laut dem CEO von Vivaldi, Jon von Tetzchner, sei der Startbereich bisher aber in allen Browsern ein Stiefkind. Das habe man ändern wollen. Deswegen zeige man beispielsweise Thumbnail-Galerien zu einzelnen Bookmarks. Vivaldi selbst spricht von „Speed Dials“. Ihr könnt dabei auch mehrere solche Schnellauswahlen anlegen. Bisher wurden die Thumbnails dafür automatisch generiert, optional könnt ihr sie jetzt auch selbst austauschen. Selbst animierte GIFs könnt ihr als Vorschaubilder einspannen.
Ihr könnt bei der Schnellauswahl nun außerdem so viele Spalten mit Thumbnails vollpacken wie ihr wollt. Entweder ihr legt die Anzahl eurer Wahl fest oder deaktiviert das Maximum komplett. Falls ihr einen nahtloseren Übergang vom Desktop zum Startbereich in Vivaldi wünscht, dann dürft ihr auch euer Desktop-Hintergrund in Vivaldi übernehmen.
Für Entwickler dürfte erfreulich sein, dass die Developer Tools sich nun andocken lassen. Vorher mussten sie stets in einem separaten Fenster geöffnet werden. Nun lassen sie sich an der Seite oder auch unterhalb des Hauptfensters festzurren.
Man kann Vivaldi jedenfalls bescheinigen, dass sie ihren eigenen Weg gehen und wirklich einen Browser anbieten, der sich von Google Chrome, Mozilla Firefox und Microsoft Edge im Design und den Anpassungsoptionen abhebt. Das Update auf Vivaldi 1.10 ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Herunterladen könnt ihr Vivaldi 1.10 für Windows, Linux und macOS hier.Viel Spaß beim Antesten der Neuerungen!