
Laut der VESA haben mehr als zwei Dutzend Unternehmen an der Ausarbeitung des Standards DisplayHDR 1.0 mitgearbeitet. Die Firmen stammen aus unterschiedlichen Bereichen wie der Herstellung von Displays, Grafikkarten oder auch CPUs. Mehr erfahrt ihr auch über die Beteiligten auf dieser dedizierten Unterseite zum neuen Standard.
Nachfolgende Versionen von DisplayHDR sollen dann auch OLED-Bildschirme berücksichtigen. Zusätzlich will man die HDR-Leistung noch weiter ausdifferenzieren. Auch wenn man dabei mit DisplayHDR vor allem auf die Anforderungen im PC-Bereich abzielt, bestehe laut VESA durchaus die Möglichkeit den Standard auch in andren Marktsegmenten anzulegen.
DisplayHDR sei deswegen notwendig, weil es aktuell keine klaren Qualitätsstandards für HDR im PC-Markt gebe. Jeder Hersteller habe bisher etwas anderes darunter verstanden bzw. andere Maßstäbe angelegt. DisplayHDR stuft nun nach drei Qualitätsstufen ab: 1. Baseline (DisplayHDR 400) 2. Mid-Range (DisplayHDR 600) und 3. High-End (DisplayHDR 1000). Je nach Stufe gibt es unterschiedliche Qualitätsanforderungen.
Um beispielsweise die unterste Stufe zu erreichen, müssen die jeweiligen Displays mindestens 400 Nits erreichen und mit echtem 8-bit arbeiten. Zudem muss Unterstützung für HDR10 und Global Dimming gegeben sein. Mit ersten Produkten, die DisplayHDR berücksichtigen, ist auf der CES 2017 in Las Vegas zu rechnen.