VESA bringt DisplayPort-Kompatibilität mit Alternate Mode auf USB Typ C

Kürzlich erst verabschiedete den DisplayPort 1.3 Standard, der auch Displays mit einer höheren Auflösung als 4K ansprechen kann. Jetzt gibt die VESA bekannt, dass über den DisplayPort Alternate Mode auch USB Typ C Verbindungen in der Lage sind, Audio- und Videosignale weiterzugeben. Neben den DisplayPort-Übertagungen stehen auch USB 3.0 (3.1) Geschwindigkeiten und 100 Watt Leistung über ein einziges Kabel zur Verfügung.

DisplayPort_Alt_Mode

Diese Verbindung kann auch mit Adaptern hergestellt werden. Auf diese Weise ist es möglich, den neuen Typ C-Standard mit dem DisplayPort Alt Mode auch an bestehenden Geräten zu nutzen, um so HDMI, DVI und VGA-Display anzusteuern. USB Typ C mausert sich so zum „einer für alles“-Anschluss, der auch mit älterer Hardware zurechtkommt.

Klingt alles sehr vernünftig, nun müssen es die Hersteller nur noch ordentlich in ihre Geräte implementieren, damit der Nutzer auch etwas davon hat. Die Flexibilität der „Fast Lanes“ scheint ideal für solche Einsatzgebiete zu sein, sodass die Kabel künftig nciht mehr nur eine Aufgabe übernehmen können, sondern gleichzeitig mehrere. Das könnte durchaus für Ordnung auf und vor allem hinter dem Schreibtisch sorgen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Billig werden die Kabel aber nicht sein. Man bekommt ja schon keine guten Micro USB Kabel für unter 5 Euro.

  2. Kleiner Hinweis für den ersten Satz: „Kürzlich erst verabschiedete — VESA — den DisplayPort 1.3 Standard…“

  3. Klingt gut! Wenn dann noch die Kanäle in unterschiedliche Richtungen genutzt werden können, kann man sein Notebook mit einem Kabel an den externen Monitor anschließen – und dann das Notebook gleichzeitig laden und die Ausgabe auf den Monitor umleiten. Quasi eine ein-Kabel-Dockingstation.

  4. klingt doch richtig vielversprechend.

    Vielleicht haben wir dann in 5-10 jahren wirklich nur noch einen anschluss für wirklich alles

  5. Problematisch wird es natürlich wenn man wirklich 100W an Leistung übertragen will, mal angenommen ich hab ein Notebook welches einen externen Monitor (34″ z.b.) befeuern soll, da bräuchte ich ja einen Schinken an Netzteil um die Leistung quasi „durch“ das Notebook zu bekommen.

    Ebenfalls bei einem Desktop PC wird das ja ähnlich, ich bräuchte ja dann enorme Leistung seitens Netzteil..

  6. Sascha Wohlfart says:

    Naja, ob das als AIO-Lösung so geeignet ist, ist noch die Frage.
    Aber es ist doch gut, wenn man für sämtliche Peripherie den gleichen Anschluss verwenden kann, da fallen schon mal etliche Anrufe bei Hotlines weg.

    Allerdings glaube ich, dass die Hersteller auch zukünftig bei allem außer Smartphone/ Tablet auf eigene Netzteile setzen werden und sei es nur deswegen um die Haltbarkeit der Geräte zu verkürzen.

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