Verkehrserziehung: Nordirland setzt auf Schockeffekte

Es ist Sonntag. Mal wieder Zeit für etwas „außerhalb der Reihe“. Etwas, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Vor einigen Tagen startete eine neue Kampagne des Department of the Environment für die Road Safety Education in Nordirland. Ging es sonst eher gemächlich im YouTube-Kanal zu, hat das aktuelle Video zum Zeitpunkt, während ich diese Zeilen schreibe, knapp 357.000 Zugriffe. Ja, natürlich: Schockeffekte ziehen immer mehr, als die reine Aufklärung ohne die entsprechende Visualisierung. Ich selber bin da wohl keine Ausnahme.

Bildschirmfoto 2014-06-22 um 14.58.02

Ich hatte bereits 2010 hier im Blog diverse Videos gepostet, die auf Schockeffekte setzen. Nicht im humoristischen Stil a la Staplerfahrer Klaus, sondern anders. Wer die noch nicht kennt – klickt mal rein. Die Meinungen sind natürlich – wie bei allen Dingen – geteilt. Die einen finden diese Art der Videos ansprechend und sind der Meinung, dass sie etwas bringen – andere finden sie geschmacklos oder überflüssig. Egal wie eure Meinung dazu ist – der Clip ist es wert, angeschaut zu werden, doch Menschen mit ganz schwachen Nerven sollten sich das vielleicht nicht antun. In diesem Sinne: passt gut auf euch auf und ich wünsche euch einen schönen Rest-Sonntag!

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. Sowas sollte man auch mal im Deutschen Fernsehen zeigen. Am Besten als Pflichtprogramm vor und nach Formel-1 Rennen, bzw. vor jedem Länderspiel.

    Gerade wenn Deutschland mal wieder gewinnt rasen viele Fans mit ihren Autos durch die Straßen als wären es Einsatzfahrten :-/

  2. Wenn ich fahren würde, dann so vorsichtig, dass ich sowas gar nicht nötig hätte 😉

  3. Ich bin mir nicht sicher, ob sowas langfristig hilft. In ersten Moment sicher, man ist geschockt und wird nachdenklich. Doch wenn man das dann zum dritten, vierten Mal im TV sieht, guckt man weg. Nein – sowas grausames will man nicht sehen! Nein, mit dieser Realität will man sich nicht auseinander setzen und blendet sie aus. Man weiß zwar, das durch Raserei, Alkohol, Telefonieren, SMS schreiben etc. hunderte von Menschen im Straßenverkehr umkommen. Dann kommt noch hinzu, dass das einem selber nie passieren wird. Denn schließlich ist man ja nicht so wie die anderen. Denn egal, wie schnell man fährt oder man trinkt ja nur ein bisschen oder telefoniert nur ganz kurz sodass man hat immer alles unter Kontrolle hat.

  4. Wow strike…

  5. krass. hatte was harmloseres erwartet wie das hier

  6. Ich muss leider sagen, dass ich mich eher amüsierte, als in irgendeiner Weise betroffen zu sein.
    Grund ist einfach die schlechte Aufmachung. Man weiß nicht, was passiert ist (Auto) und das ein Kleinwagen zufällig heil (!) durch eine Mauer bricht und alle Klamotten überrollt… Naja..

  7. @ Niranda:
    Hättest du lieber echtes Blut und zermatschte Kinder gesehen? Nicht wirklich, oder?

    @ caschy:
    Kennst du noch den „7. Sinn“? Gestern war ein Kurzartikel über den Sprecher in der Zeitung, der sagte, er könne beim besten Willen nicht verstehen, warum man so eine gut Sendung eingestampft hat (die übrigens von 1966 bis 2005 lief).
    War wahrscheinlich zu teuer, weil die Fifa die Preise angezogen hat. 😉

  8. @Tchooe: bin 37 – klar kenne ich das 🙂

  9. Sparbrötchen says:

    Vor einer Woche lief diese VW Geschichte zum Thema Handynutzung beim Autofahren durch die Blogs
    http://powermovesinc.com/video-volkswagen-shocks-moviegoers-with-interactive-texting-and-driving-psa/