Verizon übernimmt Yahoo offenbar für 4,8 Milliarden Dollar

artikel_verizonDie Gerüchte, dass Verizon als Sieger beim Bieten um Yahoo hervorgehen wird, verdichteten sich bereits in den letzten Tagen. Nun vermeldet CNBC den finalisierten Deal. 4,8 Milliarden Dollar soll Yahoo dem Konzern wert sein, die offizielle Bestätigung am Montag folgen. Verizon kann mit Yahoo sein Internetgeschäft stärken, letztes Jahr wurde bereits AOL für 4,4 Milliarden Dollar unter Verizons Dach gebracht. Das Werbebusiness kann mit dem Zukauf weiter gestärkt werden. Yahoo sah Verizon auch als besten Übernahmekandidaten, der ehemalige Internetriese schaffte es trotz radikaler Ansätze nicht mehr wirklich zurück an die Spitze. Konkurrenten wie Google, Facebook, Microsoft oder Amazon waren entweder einen Schritt voraus oder wussten sich besser zu vermarkten.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. Deliberation says:

    Ach, wie hat man doch Marissa Mayer als superduper Managerin gefeiert, als sie 2012 zu Yahoo kam. Heute ist klar, sie hat den Laden an die Wand gefahren. Und dennoch, wurde sie mit eine Million Dollar Jahresgrundgehalt eingestellt, hat sie alleine im ersten Halbjahr 2016 bereits 37 Millionen „verdient“. 2002 sprach man von einer Grundvereinbarung von 100 Millionen Dollar, die sie für die ersten fünf Jahre bekommen solle. Bravo Frau Mayer, haufenweise Geld aus dem Konzern gezogen, etliche Arbeitnehmer entlassen und den Konzern mit einem Misserfolg nach dem anderen in die Zerschlagung getrieben. Das nenne ich Emanzipation, Frauen in Führungspositionen können mittlerweile genauso inkompetent und raffgierig sein, wie das Männer schon immer waren.

  2. Ich glaube, die Dame hatte gar keine Chance mehr. Das Kind war schon lange vorher in den Brunnen gefallen.

  3. 4,8 Milliarden für eine Firma die in Sachen Web seit Jahren keine Rolle mehr spielt. Respekt.

  4. Dito Karl.

    Mache mir so meine Gedanken über Tumblr… *ghrr

  5. Dacht ich mir auch gerade, 4,8 Milliarden für Yahoo? Krass das jemand für das Geld den maroden Schuppen noch kauft, naja mal sehen das die damit vorhaben.

  6. Wolfgang Denda says:

    Wie beim Verkauf der Nokia Telefonsparte. Da hat jemand zu viel Geld, oder ist sehr verzweifelt. Die Anteile von Yahoo an Alibaba gehörten sicher nicht zu diesem Deal, sondern nur das Internetgeschäft?

  7. Deliberation says:

    Karl, das glaube ich nicht. Yahoo! hatte diverse Chancen am Markt, die einfach durch falsche Weichenstellungen ruiniert wurden. Wer in den letzten Jahren einen Yahoo!-Dienst genutzt hat, wird das garantiert nachvollziehen können.

  8. sunworker says:

    Alibaba und Yahoo Japan sind bei dem Deal außen vor. Die bleiben „übrig“ und werden wohl einen neuen Namen erhalten.

    Yahoo ist trotz allem in USA noch ein Schwergewicht, wenn auch auf dem stark absteigenden Ast.

    Und die Beteiligungen an Alibaba sowie Yahoo Japan sind noch Gold wert.