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Verimi unterstützt nun auch den digitalen Personalausweis (iOS)

Ein Login für alles, das ist das Ziel von Verimi. Der aus Deutschland stammende Dienst beschreibt sich als nutzerfreundlich, datenschutzkonform und sicher. Statt für jeden Dienst einen einzelnen Login zu haben, können sich Nutzer von Verimi einfach über den Verimi-Button identifizieren, falls ein solcher auf einer Seite bereitgestellt wird. Mittels NFC-Schnittstelle bietet Verimi ab sofort Nutzern der iOS-App des Dienstes an, den Personalausweis speichern zu können und diesen somit jederzeit online griffbereit zu haben.

Verimi speichert die Daten sicher verschlüsselt unter Einbindung des lokalen Speichers des persönlichen iPhones, so das Unternehmen in seiner Pressemeldung.

Verimi macht die Nutzung der eID-Funktion des Personalausweises viel einfacher: Es ist keine extra App nötig und man erspart sich, seinen Ausweis bei jeder Anwendung an das Handy zu halten und zusätzlich jedes Mal seine eID-PIN einzugeben. Der Verimi-Nutzer gibt den Zugriff auf seine Daten im Anwendungsfall bequem per Touch- oder Face-ID frei. So einfach muss digitale Identität sein, um beim Nutzer akzeptiert zu sein. – Roland Adrian, Sprecher Verimi

Den in der App hinterlegten Perso sollt ihr dann problemlos bei Banken, Versicherungen, in der Verwaltung verwenden können, da der digitale Personalausweis sowohl in der Privatwirtschaft als auch schon bei vielen Online-Verwaltungsleistungen akzeptiert werde. So steht auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hinter dem Dienst und habe jenem das Vertrauensniveau „substanziell“ für die öffentliche Verwaltung ausgesprochen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Wo ist den bitte diese „Perso“ Funktion versteckt? Ich finde sie nicht in der App.

  2. „Verimi speichert die Daten sicher verschlüsselt unter Einbindung des lokalen Speichers des persönlichen iPhones“

    Leider liegt der Personalausweis aber nicht so lokal, wie Verimi es andeutet:

    „Derzeit werden nur die kryptografischen Schlüssel lokal auf dem iPhone im Secure Element hinterlegt, die ID-Daten selbst liegen aber verschlüsselt in der Cloud, wie Verimi auf Nachfrage von heise online mitteilte – die Meldung wurde entsprechend korrigiert. Auf Geräten ohne Secure Element wird für die Speicherung der Schlüssel die Laufzeitumgebung „Trusted Execution Environment“ (TEE) verwendet, so der Anbieter.

    Geplant sei aber, dass die Daten auf Nutzerwunsch lokal auf dem Smartphone gespeichert werden, „insbesondere sobald der Optimos 2.0 Standard relevant im Markt verfügbar wird“, ergänzte Verimi.“

    https://www.heise.de/news/eID-Verimi-speichert-Perso-auf-dem-iPhone-4957424.html

    • „Geplant sei aber…..“
      Natürlich betont der Anbieter, wie sicher das ist, er will ja Kunden gewinnen.
      Wir faseln was von Datenschutz, und dann speichern wir so etwas sensibles wie den Perso bei irgendeinem Unternehmen in der Cloud.
      Vor dem Hintergrund der letzten großen Datenleaks ist das mehr als lächerlich.

      • Vollkommen richtig.
        „Zur den Verimi-Gesellschaftern gehört unter anderem die Allianz-Versicherungsgruppe, der Axel-Springer-Verlag, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Bundesdruckerei und Lufthansa.“

        Da möchte man doch nicht den Personalausweis in der Cloud haben, wenn der Axel-Springer-Verlag dazugehört.

  3. Ich warte lieber auf eine Lösung von Apple oder etwas von offizieller Stelle. Wobei ich eine Lösung von Apple selber tatsächlich primär bevorzugen würde.

    • Ja, so kleine Butzen mit nur paar hundert Millionen Kapital vertrau ich auch nicht… zu stark sind diese auf schnelles Geld angewiesen! Entweder öffentlich mit endlosem Steuergeld oder ein Milliarden Konzern für solch kritische Daten. Für eine eventuelle Klage muss da schon etwas mehr dran sein

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