Caschys Blog

Verbraucherzentrale warnt vor hohen Mobilfunkkosten durch Roaming auf See

Seit ein paar Jahren zur Urlaubszeit warnen die Verbraucherzentralen vor Kosten durch den Gebrauch des mobilen Internets. Da hat sich glücklicherweise in den letzten Jahren einiges getan, so gibt es Obergrenzen für die Nutzung und durch die Einführung des EU-Roaming sind viele Deutsche auch im Ausland vor Kosten geschützt, können sie doch den in Deutschland gebuchten Tarif auch meistens entspannt im Urlaub nutzen.

Die Seefahrt und die Nutzung des Internets über Satellit kann aber dennoch mit Kosten verbunden sein und eine aktuelle Analyse von Verbraucherbeschwerden zeigt nun: Besonders Telefónica-Kunden sind betroffen.

Einerseits beinhaltet die Informations-SMS von Telefónica keine Warnhinweise bezüglich der genauen Kosten, die entstehen können. Andererseits gibt es auch keine automatische Kostenbegrenzung von etwa 60 Euro“, erklärt Per Prins, Telekommunikationsexperte des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Kunden dieses Anbieters erhalten an Bord folgenden SMS-Text:“Willkommen an Bord! Bitte beachten Sie: Bei Gesprächen, SMS und Datennutzung in Flugzeugen und auf See entstehen abweichende Kosten zu Ihrer aktuellen Roaming-Option. Die Abrechnung unterliegt keiner automatischen Kostenbegrenzungsfunktion.“

Für die Verbraucherzentralen ist Roaming auf See deshalb seit Jahren ein Thema. Auch die Abschaffung der Roaming-Gebühren im EU-Ausland mittels EU-Roaming-Verordnung konnte das nicht ändern. Denn die aktuellen Regelungen greifen nur in terrestrischen Netzen, also an Land. Von daher der Rat, abseits der wiederholenden der Verbraucherzentrale: Erkundigt euch bei eurem Anbieter über Kosten, Stichwort Maritime Services – oder genießt einfach offline.

Aktuelle Beiträge

Die mobile Version verlassen