Verbraucherzentrale Sachsen: Deutsche Telekom kündigt Anschlüsse von IP-Telefonie-Unwilligen

Die Deutsche Telekom kämpfte in der nahen Vergangenheit verstärkt mit Problemen im Bereich der IP-Telefonie, sodass viele Kunden ihren Anschluss zeitweise nicht nutzen konnten. Doch die Deutsche Telekom baut ihr Engagement in diesem Bereich weiter aus und versucht nun, Kunden mit Altverträgen in die neue Technologie zu drängen.

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Die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet aktuell davon, dass Kunden wohl Briefe der Deutschen Telekom zugehen, in denen sie zur Umstellung getrieben werden. So sagt der Brief nach Angaben der Verbraucherzentrale aus, dass die Angeschriebenen gebeten werden, sich für einen der neuen Tarife zu entscheiden.

Andernfalls müsse die Telekom in absehbarer Zeit den Anschluss kündigen. 

Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen erklärt im Beitrag, dass die neue Technik für den Anbieter einige Vorteile bringt, Kunden kaum um die neuen Anschlüsse herumkommen werden – aber zukünftig auch mit den Störungen leben müssen. Juristisch jedenfalls lässt sich nach Ansicht von Henschler zumindest gegen gelegentliche kürzere Störungen kaum etwas unternehmen.

Und, wie schaut es bei euch aus – schon Post von der Deutschen Telekom in dieser Angelegenheit bekommen?

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caschy

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78 Kommentare

  1. Warum sollte man auch die Analogen Uralt Dinger weiter betreiben? Finde ich durchaus vernünftig.

  2. Einer von vielen Gründen, NICHT zur Telekom zu gehen, sondern lieber einen der vielen alternativen Anbieter zu wählen.

  3. Ja, meine Eltern (Niedersachsen, Analog + DSL) werden zur Zeit von Telefonanrufen der Telekom bombardiert. Ich (Berlin, ISDN + VDSL) bin bisher davon verschont geblieben.

  4. wer bracht denn noch Festnetz? 😉

  5. Die Typen von der Telekom haben bereits zweimal deshalb angerufen. Beim ersten Mal konnten wir ablehnen, das zweite Mal wurden wir zugetextet, das man sonst bald nicht telefonieren könne. Aber ein Termin der Abschaltung sei Glaskugelseherei. Trotzdem sollte man bald umsteigen und solle sich einen neuen Router kaufen oder mieten. Ich konnte Sie auch nur mit Mühe abwimmeln.

  6. Vielleicht ist das für einige endlich eine gute Gelegenheit, gleich zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

    Wir sind schon seit Jahren komplett von der Telekom weg. Und das ist gut so.

  7. @TheCuda: Weil ja auch soviele andere Anbieter analoge, bzw. ISDN-Anschlüsse anbieten, ist klar 🙂 Und die Störungen werden auch nicht mehr so häufig kommen, da bin ich sicher. Zumindest ich kann seit knapp mehr als 2 Jahren sagen, dass ich mit dem IP ANschluss zufrieden bin 😉

  8. @TheCuda:
    „Einer von vielen Gründen, NICHT zur Telekom zu gehen, sondern lieber einen der vielen alternativen Anbieter zu wählen.“

    Und diese alternativen Anbieter verkaufen Dir was? Genau. NGN-Anschlüsse. Also VoIP. Ne echte CuDa gibt es heutzutage nur noch seeeeeeehr selten.

  9. Früher (aus der Zeit komme ich allerdings nicht) bekam man als Altkunde noch Rabatte und Treuegeschenke. Heute steigt zumindest die Telekom auf Kündigungsdrohungen um.

    Die scheinen ja kein großes Interesse an Treuen Kunden zu haben.

  10. Wir haben DSL4000, allerdings mit einem eher unüblichen Upload von 0,6Mb/s. Dafür bricht die Downloadrate zu Stoßzeiten um ca. 50% auf 2Mb/s ein (immernoch mit ca. 4MB/s synchronisiert) .
    Beide Faktoren führen dazu, dass unserer Fritzbox 7390 den Datenverkehr nicht mehr vernünftig priorisieren kann. IP-Telefonie funktioniert daher nur mit Aussetzern oder gar Verbindungsabbrüchen.
    Aber auch uns möchte die Telekom das „bessere“ IP aufzwingen, obwohl nur analog funktioniert.

  11. Das Argument geht eben auch anders rum:

    Wenn man schon VoIP nutzen (will oder muss), dann braucht man auch nicht mehr bei der Telekom zu bleiben.

    Wechseln befreit. 😀

  12. @PerformerFX: weil Analog ein paar wenige Vorteile hat. Zum Beispiel telefonieren bei Stromausfall und keine IP-Pakete die irgendwas stören.

    @TheCuda: Pech nur das kein anderer Anbieter Leitungen im Boden hat und zum Teil auch die Vermittlungstellen der Telekom nehmen.

  13. In Baden-Württemberg läuft das auchso … mit dem Hintergedanken des Katastrophenschutzes ist das vielleicht wirklich eine kleine Katastrophe. Aber in der Regel hängen hinter den ISDN-Anschlüssen ja auch schon wieder alle möglichen Geräte, die eigentlich kein herkömmliches Telefonnetz nutzen müssen.
    Zumal ja sogar manche die ISDN-Anlage beispielsweise per FritzBox and ihr Smartphone weiterleiten …

  14. Briefe direkt durch die Telekom wären ja noch okay. Wir sind als Geschäftskunden von irgendeinem Callcenter fast schon drangsaliert worden, unbedingt was neues machen zu müssen. Das war ein Verkaufsgespräch vom feinsten. Schriftlich könne man nichts geben und wann der Techniker denn nun kommen solle? Unglaublich, dass ein solcher Konzern das nötig hat. Wir werdens bei Gelegenheit vor Ort regeln aber sicher nicht per Zuruf am Telefon.

  15. Freiwillig letztes Jahr umgestellt, nachdem ich durch Ausbau mittels Outdoor-MSAN endlich VDSL buchen konnte. Die Stöungen sind jedoch ätzend – schaue da neidisch auf Kollegen, die seit Jahren 1&1 Kunde sind dort keine Probleme mit der IP-Telefonie haben. Aber die haben auch wesentlich früher umgeschwenkt und mehr Erfahrung mit der Technik.

  16. Reiner Reibach says:

    O2 macht es anders. Es dreht einfach mal die Leistung runter und erzählt was von korrodierten Steckverbindungen etc. und im Nachsatz erwähnen die dann das neue 50Mbit VDSL und Voip.
    Ich bin da traditionell und möchte gerne ISDN behalten. Wahrscheinlich eher eine romantische Ader.

    Aber der Versuch durch zweimaliges runter drehen des Datenstroms am Wochenende ist schon krass.

    Statt einen Telefontermin zu vereinbaren und ein gutes Angebot zu unterbreiten…

  17. Hab seit ca. 1,5 Jahren IP Telefonie von der Telekom, bis jetzt noch keine Probleme gehabt. Und wer wirklich sein Telefon 24/7 braucht sollte über eine Alternative nachdenken z.B Businesstarife mit SLA.

  18. Ich hab diese ungewollten Umstellungen schon bei vielen Leuten gesehen, bin aber selber schon lange nicht mehr bei der Telekom.

    Kommt gut, bei einer DSL Störung nicht mehr telefonieren zu können, und bei einem Stromausfall ist nach 24h bei den meisten Verfechtern der NGN auch das Smartphone unbrauchbar. Viel Spaß bei einem echten Notfall!

  19. Draussen_am_Land says:

    @TheCuda: Leider gibt es aber noch Menschen, die soweit draußen am Land wohnen, wo es außer Telekom nichts anderes gibt. Wir hatten z.B. gar keine Wahl ob Analog oder Digital – da hieß es einfach „friss oder stirb“ – bis auf einige wenige Aussetzer hatten wir aber bis jetzt keinerlei Probleme …..

  20. Also ich möchte den Komfort unserer ISDN Anlage auch nicht missen.
    Da kommt keine FritzBox ran.

  21. Leute, glaubt ihr denn wirklich es bringt euch was zu einem anderem Anbieter zu gehen in der Hoffnung das ihr dort weiter einen analogen oder ISDN Anschluss betreiben könnt? Auch die müssen irgendwann umstellen.

  22. Sascha Wohlfart says:

    HIer wird immer nur über IP-Telefonie in Verbindung mit einem Internettarif gesprochen. Klar, die meisten Haushalte werden inzwischen Internet haben, aber es gibt auch noch welche, die das nicht haben bzw. brauchen, mein Vater zum Beispiel.

    Mir stellt sich da natürlich die Frage, ob die reinen Telefonkunden nicht auch irgendwann gezwungen werden einen Internetanschluss zu machen, denn sonst wird ja immer ein gewisser Restbestand an analogen Anschlüssen bleiben, oder?

  23. Draussen_am_Land says:

    Es gibt genau eine Möglichkeit bei der Telekom den „analogen“ Anschluss beizubehalten:
    per schriftlichen Einspruch mitteilen, dass ein Hausnotrufgerät im Einsatz ist. Rein technisch könnte es funktionieren aber stellt Euch mal vor die haben gerade eine Störung und einem Patienten kann dadurch nicht geholfen werden …… tzzzzz

  24. Ich hatte da vor einigen Wochen eine sehr ausgiebige Diskussion mit einem Telekom-Callcenter-Mitarbeiter, der mir den VoIP-Anschluss schmackhaft machen wollte.

    Aber ich gebe doch keinen richtigen, stabilen, perfekten Telefonanschluss für ein faktisch schlechteres Produkt her. Schlechter, weil dann die Telefone hinter dem Router hängen und nicht mehr funktionieren, wenn der Router mal motzig ist oder hängt oder kaputt ist oder gar der Strom ausgefallen ist.

    Aktuell können wir auch bei defektem Router, bei Stromausfall oder DSL-Störung immer noch telefonieren. Der Anschluss wird von meinen Eltern genutzt, beide an die 80 Jahre alt und Vater mit schon drei Herzinfarkten… ich möchte mir gar nicht ausmalen, wenn der vierte Herzinfarkt da ist und das VoIP gerade mal nicht funktioniert…

    Kosten hin oder her, aber für mein Verständnis ist das schlicht unverantwortlich von der Telekom.

    Lustig wird das bei uns in der Firma, wo schon wegen Alarmanlagen und Aufzügen solche IP-Anschlüsse schlicht verboten sind. Alleine die Versicherung und die DEKRA sagen ganz klar: nein, das *muss* zwingend ein richtiger Telefonanschluss bleiben, sonst werden die Aufzüge still gelegt und die Versicherung bezahlt bei Einbrüchen nichts mehr.

    Na super.

  25. @TheCuda

    Die wären?

    Brieftauben, Trommeln, Rauchzeichen?

  26. Post haben wir noch keine bekommen; dafür aber unzählige Anrufe.
    Permanent wollte man uns einen IP-Anschluss aufschwatzen. Grundsätzlich hätte ich da noch gar nicht mal etwas dagegen, aber: Mit der Umstellung einher geht eine Umstellung auf DSL-RAM. Das alleine wäre vielleicht auch noch nicht so schlimm, wenn es eine vernünftige RAM-Bandbreite wäre. Wir würden uns allerdings deutlich verschlechtern und kämen vom Regen in die Traufe. Aktuell müssen wir uns mit schäbigem DSL1000 begnügen. DSL-RAM2000 hört sich zwar vom „Ton“ her besser an. Allerdings wird dabei die Bandbreite ja wenn es sein muss erheblich gedrosselt. Und von dem bißchen Bandbreite soll ich dann im Up- und Download auch noch was für Telefonie abgeben? Nicht mit mir.
    Hab‘ dem Typ am anderen Ende der Leitung daher irgendwann gesagt er soll sich wieder melden, wenn die Telekom verbünftige Bandbreite anbieten kann 😉

  27. Tja, zb. weil man ständig erreichbar sein muss. Ich habe nen ISDN Anschluss: Sprachqualität ist 1a. Ausserdem läuft da die Alarmanlage drüber. Da geht nichts mit VOIP. Ist auch gar nicht vorgesehen.

  28. Nö, keine Post bekommen. Da Vodafone-Kunde. 😛

  29. Bieten die alternativen Anbieter denn überhaupt noch analoge Anschlüsse an? Wenn, dann wird doch sowieso das analoge Netz der Telekom mitbenutzt bzw. das meiste läuft eh über VoIP. Und bei Voice over IP, wie sonst überall auch, ist man nie vor Störungen sicher, da ist es recht egal ob man jetzt Telekom, 1&1 oder andere Mitbewerber nutzt.
    Der einzige Vorteil von analogen Anschlüssen ist die Möglichkeit, Call-by-Call-Sparvorwahlen zu nutzen, gerade bei Anrufen ins Ausland kann man so sparen. Inzwischen gibt es aber auch da günstige VoIP-Provider. Also von daher…

  30. Also wenn die Telekom den IP Kram endlich mal ordentlich hin bekommen würde, würde meiner Meinung nach nichts dagegen sprechen,
    AUSSER: wenn jemand kein Internet benötigt (ältere Menschen etc.)

    Wenn ich schaue wie oft mein IP-Anschluss Zuhause in den letzten Wochen ausgefallen ist, da kann man noch nicht von einer stabilen Technik reden (jedenfalls bei der Telekom!).
    Gut, das interessiert mich hier nicht all zu sehr, da ich eigentlich eh nur noch mein Handy verwende. Aber trotzdem ärgerlich für jemanden der auf das Festnetz angewiesen ist.

  31. @TheCuda
    und du meinst wirklich das die alternativ Anbieter nicht auch auf IP Telefonie wechseln?
    Ich denke es gibt nichts günstigeres für die Provider auf diese Art von Technologie zu wechseln.
    Somit werden auch alle anderen diesen Schritt gehen.

  32. Zwei Arbeitskollegen haben diesen Brief auch bekommen. Allerdings gleich mit einer Frist! Sie haben beide bis Januar Zeit sich für einen neuen Tarif zu entscheiden!

    Beide wechseln nun auf Empfehlung zu EasyBell und sparen dabei kräftig. 🙂

    Allerding finde ich dieses Vorgehen ein absolute Frechheit! Es ginbt Kunden, die die classic-Telefonie aus gutem Grund behalten. Er wird immer dann benötigt, wenn eine 99,9% Verfügbarkeit, auch bei Stromausfall benötigt wird. Das betrifft Alarm-, Melde- und Notrufanlagen. Letzteres ist besonders bei alteren und hilflosen Leuten extrem wichtig. Hier geht es sogar um Menschenleben! Und nein, viele davon können kein Handy bedienen!

    Das Problem ist nun, dass es keine Neuanschlüsse mehr für solche Anlagen gibt, was ein dickes Minus für die Sicherheit bedeutet. Hier sollte der „Grundversorger“ verpflichtet werden, ein entsprechendes Produkt bereitzustellen!

    Bin mal gespannt, wann die Telekom das rote Telefon der Kanzlerin kündigt. 🙂

  33. Einfach mal einen Blick ins „begeisterte“ Telekom-Kundenforum werfen:
    https://forum.telekom.de/foren/list/service/internet-festnetz/telefonie,439.html

    Bei uns lief die Umstellung Anfang des Jahres gut. Im Juli bekamen wir dann immer schlimmer werdende Probleme:

    1. Ende Juli wurden zunächst immer häufiger Gespräche nicht durchgestellt.

    2. Anfang August ging dann eine halbe Woche gar nichts mehr.

    3. Nachdem der Fehler endlich behoben war, bekamen wir dieses Schreiben von der Telekom

    „Es tut uns leid. Wenn Sie bei uns einen Anschluss bestellen,
    können Sie Leistungen in Top-Qualität erwarten.
    Umso mehr bedauern wir die Probleme…“

    4. Dann waren trotzdem wieder massenweise 500er-Fehler vom VoIP-Server der Telekom im Routerprotokoll.

    5. Am nächsten Sonntag ging dann wieder gar nichts mehr.

    An einigen Tagen bekamen Anrufer gar die Meldung „Die Rufnummer ist unbekannt“.

    Fehlermeldungen werden von der Telekom immer wieder geschlossen und als entsprechend der Entstörfrist „behoben“ gemeldet, obwohl man trotzdem noch nicht telefonieren kann. Man fühlt sich ausgeliefert.

    Langer Rede kurzer Sinn: Mal geht alles wochenlang gut, mal geht wochenlang nichts. Freiwillig würde ich das niemals wieder machen wollen. Vor allem für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind (Ältere, Kranke) kann es lebensgefährlich werden, bei der Telekom als „Versuchskaninchen“ zu landen.

    Trotzdem zieht die Telekom das durch. Die Bestandskunden wird erst mit Kündigung gedroht, um sie zur selbst veranlassten IP-Umstellung zu brinen. Tun sie das nicht, kommt irgendwann die Kündigung mit einem Angebot zur Umstellung auf einen IP-Vertrag. M.W. soll die Umstellung bis 2016 abgeschlossen sein.

  34. Was passiert eigentlich mit den Kunden die kein DSL bekommen können oder nur DSL Light 384kbit? Wenn das analog+ISDN Netz abgeschaltet wird, schauen diese Leute dann in die Röhre?

  35. Bei mir hier (Raum Gütersloh, Analog+DSL 4000) gab’s tagelang kein DSL, während der beühmt-berüchtigten No-Voip-Aktionswochen der Telekomiker 😀 😀 😀 . Wer weiß, vielleicht alles Teil der genialen Marketingstrategie eines pickeligen BWL-Praktikanten, um die störrischen Analogis mürbe zu prügeln 🙂 !

  36. @Ralf: Kenn ich jemanden. Der bekommt dann DSL 2000, weil ja der untere Frequenzbereich nun genutzt werden kann. Google mal nach Annex-J

  37. Habe auch so einen Brief bekommen. Habe VDSL und zahle nicht wenig. Vertrag müsste dann in einem Jahr zu Ende sein. Haben sie Pech, geh ich halt woanders hin, VDSL-Monopol haben sie nicht mehr und wenn ich mehr für weniger Leistung zahlen (weil alle nur noch VOIP machen) soll und ihre Murks Router ertragen muss, dann wechselt man halt, gelle. Wenn sie einem noch das Schreiben der Kündigung ersparen, umso besser. Hoffe nur, sie sagen rechtzeitig Bescheid, ich werde auf jeden Fall den Brief ignorieren.

  38. War klar, dass hier jeder meinen Kommentar falsch interpretiert. Es ging mir dabei nicht um die Tatsache, dass die Telekom komplett auf IP-Telefonie umstellt. Es geht darum, dass die Bestandskunden, die keine IP-Telefonie haben, dazu GEZWUNGEN werden den Tarif zu wechseln, da sonst einfach der Vertrag gekündigt wird.

    Kundenservice sieht anders aus. Und da versagt die Telekom auf ganzer Linie. Schlechte Kommunikation und diese „Du musst jetzt, sonst schmeißen wir dich einfach aus dem Vertrag“-Gefühlsvermittlung.

    Ich hab übrigens nen Kabelanschluss von UM und bin damit mehr als zufrieden. Dass die Telekom da nicht hinter steht, beruhigt meine Magengegend ungemein, weil ich damals auch mal Kunde bei dem Sauverein war und nur Probleme hatte. Dass sich diesen „Luxus“ insbesondere die Leute, die auf dem Land leben, nicht leisten können, weil es da schlicht keine Alternative zur Telekom gibt, ist mir auch klar. Ich hab auch mal 3 Jahre auf dem Land gewohnt (und das war die Telekom-Zeit, die ich so gar nicht vermisse).

  39. @TheCuda: Haha, weil ja alle Anderen kein VoIP nutzen!

  40. Ab 2016 läuft im Backend langsam alles über VoIP, dann ist man bei großflächigen Störungen so oder so betroffen. Wer meint 100% verfügbar sein zu müssen kann sich ja eine USV zulegen und für Alarmanlagen und Notrufe gibt es schon seit Ewigkeiten GSM-Module, zumal eine Alarmanlage logischerweise eh akkugestützt sein muss. Wir haben vor einigen Monaten bereits zugestimmt, dass unser Anschluss auf VoIP umgestellt wird. Die Technik nutzen wir eh schon seit geraumer Zeit, allerdings über Sipgate/Toplink und nicht über die DTAG. Ironischerweise hat man diese Option gar nicht wenn man einen ADSL-Business-Anschluss mit fester IP bestellt, den gibt es nur mit ISDN (typisch Telekom). Das wäre also noch eine Möglichkeit an so einen Anschluss zu kommen, zumindest bis zur VST. Diesen Brief haben wir aber trotz bereits erfolgter Umstellung ebenfalls bekommen (ebenfalls typisch Telekom, da weiß eine Hand nicht was die andere tut). Aber bei Telekommunikationsanbietern hat man eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

  41. Naja. Wir sind dann auch mal hier in der Eifel nach etlichen Jahren Wartezeit für Umbauten auf IP umgestellt worden und haben endlich flottes Internet (zuvor fixe 384kb/s). Allerdings kamen auch prompt große Ausfallzeiten in IP-Telefonie hinzu. Leider kann man hier in der Eifel auch nicht auf jeden Mobilfunkanbieter zurückgreifen, womit alte Omis in ihrem kleinen Kaff, die zur Umstellung genötigt werden, einen Notfall haben und sich aufgrund IP-Telefonie-Ausfalls nicht an Hilfe wenden können, ganz schön aufgeschmissen sein dürften.

  42. wenn ich das so lese wundert es mich schon das wir autos haben und keine pferdekutschen … pferde kommen im winter besser einen berg hoch… pferde passen auch durch verdammt enge strasse… bei pfreden geht nichts soooo schnell kaputt…. wer will da schon ein breites stinkendes auto haben …. versteh euch nicht

  43. @Steve: Was ist daran nicht zu verstehen?

    1. Aktuell ist der Router aus, wenn ich kein Netz brauche… Telefon geht. Router immer an -> Mehr Stromkosten

    2. Schlimmer: Es ist eine Umstellung auf ANNEX-J, es gibt keinen Splitter mehr. Hört sich toll an, ist es aber nicht, wenn man keinen kompatiblen Router hat. Wenn du also eine guter 7er Fritzbox hast, die das nicht mehr kann, kannst du dir für 200-250 Schleifen jetzt ne neue kaufen! Oder so ein verküppeltes T-Bumm teil kaufen bzw mieten.

    Die T kann ja umstellen, aber bitte mit ÜBERNAHME MEINER KOSTEN !!!

    • @mike3k: Du hast keine Kosten, wenn du nimmst, was du angeboten bekommst. Alles was du dir dazu gebastelt ist nunmal nicht Bestandteil des Vertrages. „Wenn ich kein Netz brauche“. lol Mehr Stromkosten. Du laberst einfach nur Scheißdreck, so siehts aus. Kannst die Telekom ja fragen, ob sie dir die 30 cent pro Jahr erstatten.

  44. @Bachsau: Denkst du eigentlich vorher nach, was du schreibst? Was soll da gebastelt sein? Meinen von der Telekom gekauften Router? Der mit der Umstellung NICHT MEHR FUNKTIONIERT? Meinst du den? Oder die Fritzbox 7170 bei Bekannten, die sie wg. dem ISDN Anschluss brauchten und jetzt auch nicht mehr geht?

    Und dass die Verlagerung der Stromkosten für einige Leute ein Faktor ist, sollte klar sein. Bei 8W Verbrauch sind das im Jahr ca 20-25 Euro Strom bei 24/7 Betrieb. Das ist für einige Leute schon auch Geld… Auch sowas läppert sich. Warum sollen die Geräte laufen, wenn keiner da ist? Erklärs mir… Strom und damit CO2 sparen macht schon Sinn, meinste nicht.

    Erst Hirn anmachen, dann schreiben!

  45. @TheCuda: gerade die Alternativen Anbieter bieten hauptsächlich VoIP-Anschlüsse an. Wenn nicht, sind die Leitungen dennoch oft von der Telekom gemietet – und wenn die den Stecker ziehen geht da auch nichts mehr. VoIP ist mittlerweile soweit, dass Analog- und ISDN-Anschlüsse keinen Vorteil mehr bringen, daher finde ich den Weg der Telekom richtig.

  46. Die Telekom kriegt bestimmt Druck von irgendeinem Geheimdiensten. Was das für Kosten sind die die zusätzliche Ausrüstung verschlingt um solche uralt Anschlüsse abzuhören.

  47. @MySam

    Nochmal – die Umstellung auf IP-Telefonie ist in meinen Augen kein Problem.
    Das Problem ist die Art und Weise, wie die Telekom ihre Bestandskunden zum Wechsel zwingt – nämlich mit der Drohung, den Vertrag einfach zu kündigen, wenn nicht bis zum Tag X gewechselt wird.

  48. @TheCuda: Witzig ist auch, dass dieser Tag X nicht genannt wird. Schärfer ist, dass man sich AKTIV bei denen per Telefon melden soll. Hahaha… Da wird man noch zum Bittsteller degradiert.

  49. ich hab 3mb – wenn ich da auch noch ip-telefonie machen soll geht das nur zu lasten des telefonierens.. probiert und für unbrauchbar beschieden. Sollen erst mal für genügend download sorgen, dann solls mir egal sein.

  50. @PerformerFX:
    Weil die auch funktionieren, wenn der Strom mal ausgefallen ist.
    Ich weiß kommt nicht so oft vor wie in Indien, aber wenn…

  51. .. um dann dort einen IP-Anschluss zu haben.

  52. Also ich habe umgestellt. Wird auch 5 Euro billiger.

    Aber das Telefon wird klar unzuverlässiger. Wer drauf angewiesen ist. Kann das Festnetz abschaffen.

    Das problem ist ja nicht nur die IP störung sondern das auch das Internet schon mal ausfält. In 6 Jahren hatte ich schon einige Wochen ohne Internet.

    Da zeigt sich auch das Entertain so eine Sache ist. Tv aus, Telefon aus, Netz aus. Irgendwann ist alles aus.:-)

    Es ist schon so. Umso moderner die Technik umso anfälliger wird Sie.

    Ach ja die wo nur Telefon haben also kein Internet. Da bleibt Telefon erst mal. Weil ja IP nicht geht ohne Internet. Es kann aber sein das die telekom dann ausbaut um euch auf IP zu stellen. Die wollen ja Analog und ISDN komplett abschaffen.

  53. Kai (15.23 Uhr) , der Forenlink zur Tkom GEHT NICHT! muhahahahahahaha!

  54. @SavanTorian: Bei mir funktioniert es!!!

    @Dieter: Deswegen auch ANNEX-J (MSAN) für mehr UPLOAD. Der DOWNLOAD ist und war nie ein Problem!

  55. hab diesen brief im frühjahr bekommen.. überlegt.. dann umgestellt innerhalb von 10 tagen.. alles ohne probleme.. super stabil.. bis auf die großstörungen vor einigen wochen keine probleme.. und durch den wechsel knapp 25 euro im monat weniger kosten.. kann mich also nicht beklagen

  56. Den Brief habe ich bekommen. Dann habe ich Strafanzeige wegen des ‚Verdachts der Nötigung‘ gestellt. Wichtig: nur Verdacht, denn ich kann der Telekom ja nicht gerichtsfest beweisen, dass sie mich nötigen will. Mal sehen, was die Staatsanwaltschaft daraus macht. Wäre natürlich gut, wenn jeder Betroffene genauso verfährt. Direkt ändern wird das wohl nichts, die öffentliche Wahrnehmung wird jedoch eine ganz andere. Und wir haben ja schon bei der AGB-Änderung gesehen, dass dieses Vorgehen dazu führen kann, das die Telekom ihre Pläne überdenkt.

    Übrigens: Die Telekom bietet auch Business-Verträge an. Hier kann man nach wie vor ISDN-Anschlüsse gezielt bestellen. Überall in Deutschland. Also kann es mit der Abschaltung gar nicht so schnell gehen…

  57. Bin kurz vor der Drossel-Affäre auf IP Anschluss umgestiegen. Sehe keine Nachteile. Leitung läuft bis auf üblichen Abfall der Geschwindigkeit zu entsprechenden Zeiten. Und generell geht’s runter mit der Leistung. So ist das halt, wenn immer mehr Ports aufgeschaltet werden. Vor ein paar Jahren lag noch volle Leistung an. Da waren wir auch einer der ersten mit VDSL.

  58. Was mach ich denn mit meinen beiden ISDN Telefonen wenn die Telekom meinen Anschluss umstellen wird? In die Tonne und neue kaufen oder kann man die weiter nutzen?

  59. @Ronny: Du hast eine Fritzbox oder ein Speedport mit ISDN? Dann ist es tatsächlich simpel und Du kannst alles weiter verwenden.

    Uns haben sie auch die Kündigungsankündigung geschickt. Wir hätten ja nur Vorteile durch den neuen Anschluss. Naja, genau genommen bleibt alles beim alten. Nur, dass ich kein ISDN mehr habe sondern nun IP.
    Eigentlich wollten wir es darauf ankommen lassen. Aber da die Telekom extremst unflexibel ist, wir haben uns gestern umstellen lassen. Wenn es nicht dauerhaft vernünftig funktioniert, wird der Anschluss gekündigt und der lokale Anbieter genommen. Der bietet noch ISDN 🙂

  60. Und die Telekom hat die Sache heruntergespielt, man hat nur Kunden angeschrieben, deren Verträge in Kürze auslaufen, und denen eben ein neues Angebot gemacht, da man den Vertrag sonst selber kündigen wird. Und das steht jedem Anbieter ja frei am Ende einer Vertragslaufzeit von seiner Seite aus zu kündigen.

    Gerade in solchen Fällen ist das ja auch normal.

  61. Ach @Richard: Wo ist hier die Nötigung? Weil die Telekom dir ein Angebot macht, da sie dich sonst kündigt, weil sie den Anschluss wie du ihn aktuell besitzt nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht mehr zur Verfügung stellen will? Verträge lesen. Die müssen dir ja nicht einmal ein neues Angebot machen. Natürlich wollen sie das, weil sie keine Kunden verlieren möchten. Aber sie wollen halt die analogen Anschlüsse nicht anbieten.

  62. @Heiko: Ich hab ein Speedport 200 Modem und einen uralten Asus Router dahinter. Ich denke mal da wird eh ein Hardware upgrade nötig werden.

  63. @Dadri: Belohnungen für treue Kunden? Gibt es schon seit Ewigkeiten mehr. Sehe ich immer wieder beim Handyvertrag. Neukunden bekommen alle möglichen Rabatte etc. nachgeworfen und wenn ich jahrelanger Kunde nach etwas frage bekomme ich nichts, aber auch gar nichts…außer pseudo tolle Angebote per Telefon die auf falschen Daten basieren und mit denen ich angeblich billiger fahre, in Wahrheit aber teurer bin als vorher. Kundenbindung interessiert in Deutschland kaum noch jemand. Nach dem Motto „Geh doch, kommen 5 andere nach“.

  64. Problem wird vor allem sein, wenn die Telekom die Kunden zu VoIP zwingt, und es dann aber nicht läuft bzw. die Kunden eine Verschlechterung der Telefonqualität merken. Dann wirds zumindest in den Städten hagelweise Wechsel zu anderen Anbietern geben. Selbst wenn die auch nur VoIP anbieten.

  65. @AG: Ich hab an einem Test der Tcom teilgenommen: Egal was die taten, es reichte nicht. Liegt wohl am liegenden alten Alukabel mit Papierisolation und der Entfernung des Verteilers.
    Wohl gemerkt, ich hätte nix dagegen wenn ich im Gegenzug endlich mal schnelles Internet hätte, so 20 MB würde ich mir mindestens wünschen.

    • Das sind natürlich schon mal schlechte Vorrausetzungen für mehr Bandbreite, dennoch ist und bleibt das Nadelöhr der Upload (du wirst vermutlich um 200kbit/s +- haben). Bei Annex J bzw. MSAN werden zusätzlich die Frequenzen der wegfallenden Festnetztelefonie für mehr Upload genutzt. Bei deiner 3000er Ltg. sollten dann schon 500-1000 kbit/s bei rum kommen. Aber das ist halt von der Technik abhängig wo du mit verbunden bist.

  66. Die Telekom hat ihr Wechsel Angebot immerhin schmackhaft gemacht: 120€ Wechselprämie, zusätzlich zu den ohnehin ca. 10€ wenig monatliche Grundgebühr. Anschluss funktioniert nach Umstellung weiter wie bisher, nichtmal der Splitter musste weg. Fb7390 bekommt weiter ihre 40mbit vdsl, alles gut 🙂

  67. Hintergrund dieser Aktion ist das der Support für die Hardware der DIV nahezu eingestellt ist und die Technik für die Telekom damit eine teure Altlast ist. Ziel ist es daher die meisten Kunden auf All-IP Anschlüsse umzustellen.
    Es wird (demnächst) Möglichkeiten geben die aktuellen MSAN mit POTS und ISDN Karten zu bestücken. Diese sind allerdings noch in der Entwicklung bzw. im Feldtest. Über diese Karten könnte dann auch Oma Gerlinde ihr altes W48 noch weiter betreiben. Hauptzielgruppe dieser karten sind aber eher Geschäftskunden.
    Eine andere Möglichkeit für Privatkunden wäre zum Beispiel der Speedport ISDN Adapter der es ermöglicht ISDN Telefone und Anlagen an einem IP Anschluss zu betreiben.

  68. @mike3k:

    Die FritzBoxen sind ziemlich im Preis gesunken. Schau Dich bei ebay um, da wird alle 2-3h eine versteigert. Und diese Geräte nutzen sich nicht ab, sind gebraucht also noch sehr lange haltbar. Würde es nicht ständig Fortentwicklungen geben wie VDSL, die neue Fritzbox-Modelle erforderlich machen, wäre AVM schon längst pleite, weil einfach unglaublich viele Fritzboxen im Land herumstehen, die noch sehr gut funktionieren. Teilweise wurden die ja für Apfel und Ei vom Provider überlassen.

    Ich habe noch 2012 eine 3270 für 75 Euro gebraucht gekauft. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich kürzlich dazu entschlossen, das Modell zu 7270 zu wechseln, um eine integrierte DECT-Lösung zu bekommen. Was soll ich sagen, für 59 Euro (inklusive Versand) gab es ein quasi neues Gerät bei ebay. Dieses ist dann auch Annex-J-tauglich und kann alles, was ich hier auch für die nächsten Jahre benötigen werde. 200 Euro braucht niemand ausgeben, außer er will unbedingt die neuste 7er-Fritzbox haben mit allem Pipapo.
    Die 3270 wäre wahrscheinlich sogar noch billiger, wenn man eben kein DECT braucht.

    Insgesamt hoffe ich natürlich, dass die Telekom hier auf dem Land (ohne Konkurrenz) den aktuellen ISDN-Anschluss noch möglichst lange beibehält. Aber falls VoIP erzwungen wird, bin ich nun wenigstens technisch gerüstet. Die Leitung gibt das auch her, 16MBit/s kommen ohne Schwankungen an. Und was Ausfälle angeht: ich weiß gar nicht was alle meckern. Hier fiel in den letzten zehn Jahren nur einmal was aus, und das war Telefon+Internet komplett. Wurde nach drei Tagen behoben. Und ich hab ne 0800er-Technikhotline, rund um die Uhr. Das wird sich bei den städtischen Wald-und-Wiesen-Anbietern nicht finden.

  69. Ich kann echt nicht nachvollziehen, warum die Leute so dem ISDN nachtrauern. Ich nutze seit über 5 Jahren keine ISDN mehr, sondern VoIP und da bin ich froh drüber, weil ich überall auf der Welt wo ich Internet habe, mit meiner eigenen Rufnummer telefonieren und angerufen werden kann. ( Kabelinternet mit 3 Rufnummer + 3 Rufnummern bei Sipgate inkl. Faxanschluss )
    Bei uns in der Firma ist die ISDN-Telefonanlage mit dem Umzug in eine neues Bürogebäude vor fast 2 Jahren verschrottet worden, 5000 Leute telefonieren nur noch über VoIP und das auch von zuhause im HomeOffice über ihre Büronummer. Von den ganzen anderen Vorteilen, die man einfach mal eben per Mausklick aktivieren kann, reden wird garnicht erst ( Telefon/Videokonferenzen, Chat, Desktopsharing, Parallelanruf auf mehere Endgeräte ).
    Die ganze ISDN-Technik ist Steinzeittechnik, die wird kaum weiterentwickelt, ist viel zu teuer und aufwendig im Betrieb und neue Dienste darauf zu implementieren ist nahezu unmöglich – daher fliegt das Zeug raus. Auch wenn ich selber jahrelang bei der Telekom in der Vermittlungstechnik gearbeitet habe, das Zeug kann weg, ich trauere dem nicht hinterher.
    Und nur mal so, in den Mobilfunknetzen sind die Vermittlungssystem mittlerweile gröstenteils auch bereits auf VoIP umgestellt – da waren früger auch ISDN-Vermittlungsstellen verbaut.

  70. Die Telekom ist der einzige Anbieter die ein Kupferdoppelader Netz bereit stellt. Alle anderen Anbieter brauchen die letzte Meile um an das Netz angeschlossen zu werden. Wenn die Telekom dieses Netz nun aufgibt, kann man nicht mehr auf was vergleichweises wechseln.

  71. @Reiner: Bei einem VDSL Anschluss kann man mit einer 7270 nix anfangen, es muss also mdst eine 7390 oder 7490 her. Und gebraucht kaufe ich sowas nicht. Da ich schon ein bissel Ahnung von den Kästchen habe, habe ich da keine Lust auf irgendeinen Murks, den mir da der Vorbesitzer ggf. in die Firmware geflasht hat.

  72. Mir hat die Telekom den Anschluss gekündigt, ohne mich vorher über den Wechsel zu informieren und mir ein Angebot zu machen. Das ist eine Frechheit! Ich dachte, ich guck nicht richtig! Ich glaube nicht, dass das rechtens ist. Mit der Telekom bin ich jetzt durch. Ich lasse mir keinen neuen Tarif oder neue Anlage aufzwingen, zudem wenn diese auch noch störanfällig ist, mich noch mehr verstrahlt als das ohnehin vorhandene WLAN es tut und auch noch das Telefon damit verbindet, so dass ich bei Stromausfall nicht mehr telefonieren kann. Das ist unverantwortlich, wenn mal ein Notfall da ist.
    Die Telekom wollte mir so einen IP-Anschluss schon bei meinem Umzug vor wenigen Jahren andrehen. Ich hatte den Standard-Anschluss ausgewählt (war dafür sogar im Telekomladen) und vor Ort versuchte mich der Telekom-Angestellte noch zu Voice-over-IP zu überreden. ich lehnte ab, doch als ich die Auftragsbestätigung bekam, stand da Voice-over-IP drin. Da hatte der Telekom-Angestellte ganz klammheimlich den Tarif/Anschluss geändert und dachte, ich merke es nicht. Daraufhin habe ich gefordert, den Anschluss zu bekommen, den ich auch bestellt hatte. Doch weil die Anmeldung erst gekündigt werden musste und ich mich neu anmelden musste, bekam ich meinen Telefonanschluss erst später und war wochenlang ohne Telefon. So ist die Telekom! Als ich meinen Büroanschluss vor einem Jahr kündigte, hat die Telekom mich ein halbes Jahr lang nicht aus dem Vertrag gelassen, weil sie gesetzlich gesehen die Erlaubnis hat, lange Kündigungszeiten zu nutzen. Ein halbes Jahr lang musste ich für null Leistung bezahlen.
    Mit der Telekom bin ich jetzt endgültig durch. Ich hoffe sehr, dass viele Kunden die Kündigung nutzen und sich nicht mehr dort anmelden, damit dieser Konzern endlich merkt, wie unmenschlich, wenig kundenfreundlich und profitorientiert er sich verhält.

  73. https://docs.google.com/document/d/1xNw_st9t0tDuxm1PO-HbY7ZQm8eb3i4bLSTXAWkh5L4/edit?usp=sharing

    Ein Schreiben, welches sich an die Telekom richtet und die IP Anschlüsse hart kritisiert. Aus dem Netz, darf frei verwendet und abgeändert werden

  74. Ich betrachte das Vorgehen der Deutschen Telekom als strafbare Nötigung. Ein VoIP-Anschluss stellt eine signifikante Verschlechterung des Vertragsgegenstandes dar. Als Ausweichmöglichkeit steht dem Kunden das empfindliche Übel des Anbieter-Wechsels als Option zur Verfügung.

    Weshalb ist VoIP signifikant schlechter?

    – ISDN / Analog funktioniert unabhängig von lokalen Stromversorgung. Notrufe können abgesetzt werden, auch wenn der Strom im Haus ausgefallen ist. Mit VoIP ist das *nicht* möglich, das es sich um IP-Datenverkehr handelt, der über den eigenen Router (= Strom bedarf) ausgeleitet wird.

    – Mit VoIP wird Telefonie zu Datenverkehr und unterliegt damit anderen Rahmenbedingungen. Datenverkehr kann leichter protokolliert und gespeichert werden – und das technisch bedingt auch „zufällig“ und von Unberechtigten.

    – VoIP-Daten lassen sich leicht auch über Drittstaaten leiten. Unbemerkt vom Nutzer und Provider. Ferner können die Daten beliebig vervielfältigt werden. Die technischen Hürden sind hier – trotz fehlender Verschlüsselung analoger Telefonie – wesentlich geringer.

    – VoIP bedingt i.d.R. sog. „Quality of Service“-Einstellungen im Router. Das bedeutet, das Telefonie aus Qualitäts- und Prioritätsgründen Vorrang vor anderen Datenarten (z.B. Download, Surfen) gewährt wird. Die Daten werde i.d.R. von der verfügbaren Bandbreite des eigenen Anschlusses weggenommen – die Nettodatenrate des eigenen Anschlusses sinkt damit i.d.R. bei gleichzeitiger Telefonie-Nutzung.

    – Protokollbedingt kann es zu Aussetzern und dynamischen Qualitätseinbußen kommen. Immer dann, wenn beteiligte Infrastruktur die geforderten Daten nicht schnell genug liefern kann. Zu Stoßzeiten kann und muss man damit rechnen – vor allem bei drastischer Zunahme von VoIP-Anschlüssen.

    – VoIP-Anschlüsse setzen i.d.R. neue Hardware voraus, die der Kunde bezahlen soll – obwohl er überwiegend Nachteile aus der neuen Technik erhält. Privatanwender müssen in vielen Fällen einen neuen Router erwerben und konfigurieren. Kleine Unternehmen, die eine ISDN-TK-Anlage einsetzen, müssen i.d.R. ihre komplette Anlage austauschen.

    Die Deutsche Telekom will ihre Kunden zwingen, diese Nachteile hinzunehmen oder sie loswerden. Für mich ist das zumindest eine versuchte Nötigung. Insbesondere der derzeit nicht kompensierbare Verlust der Notruf-Möglichkeit im Falle lokaler Stromausfälle (Katastrophenfall, Sturmschaden, Feuer etc.) ist ein signifikanter Nachteil, der auch durch Mobiltelefone, die eine funktionierende Funkzelle in Reichweite sowie einen vollen Akku erfordern, nicht aufzufangen.

    Dazu kommen Kosten auf die Kunden zu, denen kein adäquater Mehrwert – ja sogar tiefgreifende Nachteile – gegenüberstehen.

    Von einer Verbraucherzentrale erwarte ich, das sie sich mit Händen und Füßen – gerichtliche Aktivitäten eingeschlossen – dagegen stemmt und versucht, das abzuwenden.

    Ich als Noch-Kunde der Deutschen Telekom wäre sogar bereit, „Schutzgeld“ für den Bestand meines ISDN-Anschlusses zu zahlen. Soll er von mir aus, 10 oder 20 EUR mehr pro Monat kosten. Aber selbst diese Möglichkeit wird mir nicht angeboten.

  75. So ein Quatsch!! Das ist genauso wenig eine Nötigung wie es Zensur wäre, wenn Caschy hier Kommentare (von Trolls) löschen würde. Und auch wenn du es nicht glauben magst, die meisten Verträge sind von beiden Seiten (einseitig) kündbar. Schonmal von einer Kfz-Haftpflicht-Kündigung gehört?? Da wird gekündigt, weil der Versicherungsnehmer zu hohe Kosten verursacht. Mit ein wenig Fantasie gilt das auch für nicht mehr gewartete, teuer im Unterhalt befindliche Technik aus dem letzten Jahrtausend!

    Informiere dich doch bitte vorher über Vertragsrecht und Strafrecht …

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