Die Bundesregierung hat kürzlich den neuen „Masterplan Ladeinfrastruktur II“ vorgestellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vermisst laut eigener Aussagen konkrete Maßnahmen, die das private Laden vereinfachen. Verbraucher müssten demnach bei der Installation von privater Ladeinfrastruktur mehr Unterstützung erhalten.
Es brauche einen Handlungsleitfaden, der offene Fragen beantwortet sowie ein Beratungsangebot für Verbraucher. Die Kosten für den Einbau beziehungsweise die Erweiterung privater Ladeinfrastruktur müssen transparenter werden, indem der Baukostenzuschuss einheitlich und einfach nachvollziehbar gestaltet wird. Zudem müsse das Teilen einer Wallbox mit anderen E-Autofahrern einfach möglich werden. Hierfür gilt es noch rechtliche und steuerliche Fragen zu klären. Die Forderungen des Bundesverbandes gibt es hier in der Übersicht. vzbv-Verkehrsreferent Gregor Kolbe kommentiert:
Der gesetzliche Anspruch, auf privaten Parkflächen einen eigenen Ladepunkt zu installieren, ist zwar gut, reicht aber nicht aus. Insbesondere bei größeren Bauvorhaben, wie etwa für Mehrfamilienhäuser, gibt es viele offene oder unterschiedlich interpretierbare rechtliche Fragen. Neben rechtlicher Sicherheit brauchen Eigentümergemeinschaften auch konkrete Umsetzungshilfen. Ein bundesweit gültiger, fortwährend aktualisierter Handlungsleitfaden kann Verbraucher:innen eine wichtige Orientierung geben. Darüber hinaus ist auch eine niederschwellige Beratung vor Ort notwendig, um spezielle Fragen zu Bauvorhaben kompetent beantworten zu lassen.
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