
Die Adressleiste ist der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Webbrowsers. Gibt man dort eine URL an, navigiert man bequem durch das Internet. Doch auch Informationen über die aktuelle Webseite verrät die Adressleiste: So werden beispielsweise mit HTTPS verschlüsselte Webseiten in Chrome mittels eines Schloss-Icons als sicher angezeigt, während der HTTPS-Präfix im Gegenzug weggelassen wird. Doch für Laien ist es nicht gerade einfach der URL weitere Geheimnisse zu entlocken. So wird bei manchen URLs dem Nutzer fälschlicherweise ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, bei anderen ist es genau umgedreht. Einen Vorschlag, wie man Laien leichter auf weitere Informationen aufmerksam macht und möglicherweise vor Phishing bewahrt, stellte nun ein Google-Nutzer im Interview mit den „Google Chrome Developers“ vor.
So sollen zur Beurteilung der Authentizität einer Webseite nach diesem Vorschlag einige Teile der URL herausgestellt werden. Neben der Hauptdomain (beispiel.de), soll auch eine potenzielle Subdomain (blog.beispiel.de) hervorgehoben werden. Dies soll es dem Nutzer vereinfachen zu verifizieren, ob er fälschlicherweise auf eine Phishing-Seite gelangt ist. Im Falle der Subdomains soll der Nutzer so einfacher erkennen, zu welcher Hauptdomain die Subdomain gehört.
Für den mobilen Browser wird außerdem vorgeschlagen die URL weiter zu reduzieren und erst durch einen Klick komplett darzustellen. Wie im Screenshot zu sehen, wurden hierzu auch Verzeichnisse und Unterseiten (https://www.beispiel.de/beispiel/) einer Webseite auf Haupt- und Subdomain reduziert. Bereits seit längerem blendet man, wie oben erwähnt, HTTPS sowie WWW aus.
Ob man das Ganze in Zukunft in Chrome zu Gesicht bekommen wird, ist fraglich, denn es handelt sich bislang lediglich um den Vorschlag eines Nutzers. Wie steht ihr zu diesem Vorschlag: Denkt ihr er kann das Surfverhalten sicherer machen?