
wegschieben, wegschaufeln, abziehen sichern. Die Installationspakete stehen – wenig überraschend, schaut man sich die unterstützten Distributionen an – im .rpm- und .deb-Format bereit.
Auch die Art des Backups ist bekannt – gesichert wird aus dem Gast-System heraus entweder auf Datei- oder Volume-Ebene in die bekannten Image-Dateien. Mittel zum Zweck ist Veeams propietärer CBT („Change Block Tracking“)-Treiber, der als separat zu ladendes Kernel-Modul zur Verfügung steht und dessen Quellcode freundlicherweise auch direkt mit bereitgestellt werden soll. Der Vorteil des modularen Veeam-Dienstes liegt auf der Hand: Durch die Anzahl der Kernelversionen- und Systemumgebungen könnt Ihr Euch ganz bequem das Veeam-Modul angepaßt an Euer System bauen und per Shell entsprechend steuern. Selbst kompilieren muss man hier indes nichts, die Installationsroutine („VeeamSnap“) prüft die Abhängigkeiten und zeigt Euch auf, wo Ihr noch Hand anlegen müßt – alles weitere geschieht dann automatisch.
Wer sich ob der nahenden Veröffentlichung nun schnell noch in die Beta-Phase stürzen möchte, kann das auf der Webseite direkt tun und muss dann abwarten, ob eine Nachricht von Veeam kommt. Wir sind aktuell auch noch in der Warteschleife und werden die Software natürlich genauer testen, sobald wir unseren Beta-Key haben. Interessant wird auch die Frage sein, ob Veeam allmählich auch einmal eine Verifizierung der gesicherten Images anbietet – speziell dies wird ja auch beim Endpoint Backup unter Windows von vielen (zu Recht) kritisiert. Prüfsummen der Images werden bereits jetzt erstellt und sind in den gesicherten Metadaten der Backups hinterlegt, wie uns Marco von Veeam übrigens per Twitter mitteilte. Lassen wir uns also überraschen – ich jedenfalls freue mich, die bisherigen Backupkonzepte unter der Veeam-Flagge nun auch unter Linux-System komplettieren zu können!