VanMoof: Vorstellung neuer E-Bikes am 5. April

Das niederländische Unternehmen VanMoof stellt E-Bikes her. Ende letzten Jahres stellte man das 3.500 Euro teure „Hyperbike“ vor, das Modell VanMoof V. Ende Januar meldete man da 10.000 Reservierungen für das E-Bike, wobei der deutsche Markt zu diesem Zeitpunkt führend war. Der Hersteller der E-Bikes hat natürlich auch andere Modelle im Angebot und bald dürften weitere folgen.

Wie Mitbegründer Taco Carlier gestern live auf der Bühne der SXSW ankündigte, wird nach zwei Jahren die nächste Generation der VanMoof E-Bikes am 5. April 2022 vorgestellt. Mal schauen, was genau man da präsentiert – vor allem, zu welchem Preis. Vermutlich wird es am 5. April auch um das Hyperbike gehen, denn dazu sind noch nicht alle Details veröffentlicht – erste Lieferungen werden auch erst Ende 2022 über die Bühne gehen.

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16 Kommentare

  1. Bin bestimmt wieder mega gehypte um dann 6 Wochen später für mich festzustellen, in Berlin Fahrrad ist scheisse …

  2. Ich war tatsächlich kurz davor mir das S3 zu kaufen. Jetzt warte ich lieber Mal auf die Vorstellung und die erwartete Lieferzeit.

  3. Hoffentlich wurde an der Qualität gearbeitet, das größte Problem bei der S3 Reihe. Die Berichte darüber haben mich vor dem Kauf abgeschreckt.

  4. Haha Meiser says:

    Der Preis wird schon nach oben gehen. Nicht umsonst hat man jetzt gerade den des bestehenden S3 angehoben.

    • Ich denke mal, dass der Preis angehoben wurde, damit die ganzen Leute, die jetzt ihr S3 bestellt haben und es auf Grund der Ankündigung wieder zurück schicken, den Nachfolgerpreis schon mit bezahlen…

  5. Die Estnische Firma AMPLER hat kürzlich neue Fahrräder vorgestellt:
    https://amplerbikes.com/de-DE
    Meine Meinung nach sogar ein Stückchen interessanter als VanMoof…

    • Die sind definitiv auch interessant.
      Für mich persönlich hat Vanmoof aber 3 Killer-Features, die ich woanders vermissen würde:
      – Integration in Apples Find My Netzwerk – benutze ich ohnehin für alles von Apple Watch bis MacBook
      – das integrierte „Kick-Lock“ – kurz mit der Ferse gegentippen, klack, abgeschlossen und Alarm gesichert
      – der Boost-Knopf – ordentlich Schub, wenn man ihn braucht, z.B. beim Anfahren an der Ampel oder am Hang

      Der einzige Grund, weshalb ich noch kein Bike habe: war bisher finanziell nicht drin – und als es dann drin war, war Winter und die neue Generation im Frühjahr schon absehbar.

      • Naja, „ordentlich Schub“ ist aber immer noch ziemlich wenig, bzw. mir reicht es nicht, ich fahre lieber Bosch oder Yamaha. Dazu diese Unart, den Antrieb in das Vorderrad zu legen, drückt man den Boost auf ein wenig Schotter ist das Vorderrad auch gerne mal weg und an einem echten Berg reicht die Traktion nicht. Ich habe eine Flotte von mehreren Rädern auf der Arbeit und zwei S3, die stehen immer am längsten, es werden immer alle anderen Räder erst genommen, das hat eine Grund. Die Reichweite ist gut, der Preis dafür OK, die Spielerreien witzig, das war es dann aber.

      • Du könntest ich sein, Ampler hat definitiv seine Vorteile, vorallem in der Auswahl der Größen etc. aber deine Killer-Features sind genau das, was mich abhält und natürlich das Finanzielle 😀

        Obwohl man mit einem eigenen Bluetooth-Modul theoretisch Find My nachrüsten könnte, Stichwort: OpenHayStack
        Zudem scheint das Ampler auch GPS verbaut zu haben, was My Find nutzlos machen könnte.

        Kick-Lock: Richtiges Killer-Feature für mich, dass den Komfort massiv erhöht

        • Ich find’s auf jeden Fall gut, dass es so Design-Ansätze wie bei Vanmoof gibt.
          Im Rahmen integrierte Beleuchtung, Kick-Lock, „Zentralverriegelung“, elektrische Hupe statt Klingel, etc.
          Man würde doch auch kein Auto akzeptieren, bei dem die Scheinwerfer nur außen angeschraubt sind und das man mit einem Vorhängeschloss sichern muss.

          • Die Lampen, die man anschraubt, haben aber auch Vorteile, beispielsweise kann man sie leichter in der Leuchtweite regulieren. Das ist im Straßenverkehr natürlich Unfug, im Wald würde ich mit dem Van-Ding aber gar nichts sehen, aber dafür ist es natürlich auch nicht gedacht.
            Die Hupe ist in De schlicht nicht zugelassen (im Straßenverkehr) und wer sein Fahrrad versichert haben will. braucht meist ohnehin ein zusätzliches Schloss, damit man es festschließen, nicht bloß abschließen kann. Das gibt es aber auch für den Rahmen zum Nachrüsten für jedes Fahrrad.

    • Ein Vanmoof kauft man wegen der smarten Features und nicht unbedingt wegen anderen Dingen. Der Boostknopf ist natürlich auch super und immer noch einzigartig. Ein Ampler ist nicht unbedingt Smart.

  6. Für mich haben die „Otto-Normal eBikes“ mit z.B. mit Bosch Motor etliche enorme Vorteile: es gibt passendes Dritthersteller-Zubehör im Handel (z.B. die genialen Lampen von Lupine oder die Schutzbleche von SKS), nahezu jede Fahrradwerkstatt um die Ecke kann die Teile warten und reparieren und es gibt genug kompatible und preiswerte Ersatzteile. Einziger Nachteil in meinen Augen ist der fehlende Hype um so eine „Bosch Gurke“ 😉

    • Bosch Motoren sind natürlich super, es gibt aber leider derzeit kein einziges Bosch E-Bike das Features wie das Vanmoof bietet, das macht die Bosch E-Bikes für mich uninteressant. Generell sind Smarte E-Bikes nicht so stark verbreitet.

    • Ein weiterer Nachteil, Bosch ist leider ein geschlossenes System. D.h. der Datenaustausch bzw. „sinnvolle Daten“ Export ist nicht möglich, zB zu Garmin Connect.
      Mit dem neuen System Flow, soll zumindest ein Sync mit Apple Health möglich sein.

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