Valentinstag entzückt vor allem Cyber-Kriminelle

Check Point Research schaut sich ja immer mal wieder an, was in Sachen IT-Sicherheit aktuell so passiert. Häufig entdecken die Sicherheitsforscher auch Lücken, die sie dann an die betroffenen Unternehmen melden. Heute ist Valentinstag und das soll eigentlich Verliebte verzaubern. Das kann aber ein böses Erwachsen geben, denn auch Cyber-Kriminelle nutzen diesen Tag für anderweitige Zwecke.

So gibt es in diesem Jahr wieder umfangreiche Phishing-Kampagnen. Und auch entsprechende Domains werden sich da gesichert, um jegliches Geschlecht in die Falle zu locken. 2021 wittern Kriminelle da wohl besondere Chancen, da aufgrund der Corona-Krise sicherlich besonders viele Geschenke online gekauft werden. Im Januar 2021 verzeichnete man im direkten Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr jedenfalls einen starken Anstieg der Neuregistrierungen von Domains, welche den Valentinstag zum Thema haben – konkret um 29 %.

Die aktuellen Ergebnisse von Check Point zeigen dabei, dass derzeit pro Woche über 400 verschiedene Phishing-Mails im Zusammenhang mit dem Valentinstag versendet werden. Viele verheißen vermeintliche Schnäppchen bei seriösen Händlern, führen aber zu gefälschten Domains, über die in erster Linie Daten gestohlen werden sollen – etwa zu Zahlungsmitteln. Beispielsweise geben sich die Kriminellen als Online-Juwelier Pandora aus.

Heraus kommt dann eine gefälschte Website wie die obige. Was kann man da empfehlen? Na ja, generell ist es wie immer: E-Mails sollten mit Bedacht gelesen und im Zweifelsfall der Absender genauer unter die Lupe genommen werden. Und wird ein unglaublich gutes Angebot verlinkt, dann hilft vielleicht ein dritter Blick, um das Ganze im Zweifelsfall zu entlarven.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Das verwundert doch nun wirklich niemand……
    Gefühlt jede zweite Seite eines größeren Unternehmen „lockt“ mit Valentinstagsangeboten.
    Man muss schon sehr naiv sein, um davon überrascht zu sein, dass die Gangster das nicht ausnutzen. Besonders nicht, wenn man berücksichtigt, dass die Läden alle dicht sind.

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