USB-C statt 3,5 mm Audioanschluss im Smartphone, ist das wirklich so schlimm?

artikel_usbcViele Jahre wird der allgegenwärtige Kopfhörernanschluss mit seinem Durchmesser von 3,5 mm nun schon in den unterschiedlichsten Gerätschaften verbaut. Nicht wirklich groß, nicht sehr fehleranfällig und vor allem von jedem Hersteller verwendet. Bei den größten Entertainern der aktuellen Zeit – den Smartphones – wird allerdings so langsam das Ende des Anschlusses eingeleitet, prominentes Beispiel ist das Moto Z, welches bereits ohne den Anschluss auskommt. Nun fürchten sich viele Nutzer davor, dass man teures Zubehör benötigt, wenn man denn weiterhin seine gewohnten Kopfhörer verwenden möchte. Ist das denn wirklich so? Eher nicht.

Man muss bei Audio über USB erst einmal unterscheiden, ob das analoge Audio-Signal weitergegeben werden soll oder ein digitales. Im Fall der analogen Weitergabe sieht USB-C einen Alternate-Mode vor, der das Signal einfach an den Adapter durchreicht. Ja, auch hier wird ein Adapter benötigt, allerdings muss dieser nichts können als das Signal von einem Stecker auf den anderen zu übertragen. Dank USB-C kann der Adapter auch so gestaltet sein, dass er gleich noch die Stromzufuhr ermöglicht, ein weiterer Kritikpunkt am Wegfall des Audio-Anschlusses, der damit entkräftet wird.

Motorola legt dem Moto Z einen solchen passiven Adapter bei, andere Hersteller werden sicherlich folgen. Nun kann man natürlich immer noch argumentieren, dass man ja einen Adapter mitschleppen muss, nur um Musik zu hören. Das ist richtig, allerdings hat man dafür auch eine Öffnung am Smartphone weniger und im Gerät, das ja unbedingt noch einmal 0,01 mm dünner werden musste, gibt es auch mehr Platz.

Interessant wird die Audioausgabe über USB-C aber auch dann, wenn nicht einfach das analoge Signal durchgeschleust wird, sondern digital am Kopfhörer ankommen soll. Eine solche Methode wurde von Intel bereits vorgestellt und sorgt bestimmt auch ein bisschen für Verwirrung beim Wegfall des Klinkensteckers. Mit dieser Methode ist es dann nämlich möglich, dass Adapter oder Kopfhörer mit einem eigenen DAC ausgestattet sind und eine bessere Audioqualität ermöglichen.

Und dann sollte man auch nicht vergessen, das Audioübertragung via Funk immer populärer wird. Headsets kommen teilweise komplett ohne Kabel aus, man steckt sich nur noch zwei kleine Stöpsel in die Ohren. Natürlich spielt hier die Akkulaufzeit eine entscheidende Rolle, denn auch das ist ein großer Vorteil von kabelgebundenen Kopfhörern, sie benötigen nur in seltenen Fällen eine eigene Stromversorgung (zum Beispiel zur aktiven Geräuschunterdrückung).

Passive Adapter, etwas, das Ihr permanent an Euren bevorzugten Kopfhörern mitschleppen würdet? Ich denke, dass hier in vielen Fällen wieder nur laut gemeckert wird, weil eben ein Standard wegfällt, der so viele Jahre einfach dazu gehörte. Sicher gibt es Nutzer, für die ein Wegfall des Anschlusses ein größeres Problem darstellen wird, aber dafür gibt es ja die Übergangsphase. Nicht jeder Hersteller wird sofort auf Klinke verzichten. Die Kosten für einen passiven Adapter sollten sehr niedrig sein

Allerdings zeigen Smartphone-Modelle wie das Eco Le2, dass so ein Adapter auch gerne einmal ohne Lademöglichkeit kommt, was wiederum nicht toll ist, da so die Ladebuchse tatsächlich nur als Audiobuchse zu gebrauchen ist. Laden und Headset Nutzen gleichzeitig ist hier also Fehlanzeige. Einige Nutzer fordern von den Herstellern mehrere USB-C-Anschlüsse, damit man eben gleichzeitig ein Headset anschließen und das Smartphone aufladen kann. Ergibt Sinn, würde aber auch wieder weniger Platz im Smartphone bedeuten, Platz, den man durch das Weglassen des 3,5 mm-Anschlusses gerade erst gewonnen hat.

Da ich mein Smartphone ganz selten mal mit einem Kopfhörer verbinde, habe ich natürlich leicht reden, ich freue mich über jeden Anschluss, der weggelassen wird. Allerdings bin ich auch noch nicht von Bluetooth-Kopfhörern überzeugt, kann für mich aber behaupten, dass ich keinen Adapter nutzen werde. Das ist mir dann doch eine Nummer zu rückschrittlich. Entweder die Hersteller bekommen es eben hin, dass ich die Geräte nach meinen Vorstellungen nutzen kann, oder ich nutze sie eben nicht. Man hat ja zum Glück die Wahl.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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57 Kommentare

  1. Einfach mal bei iFixit gucken wie viel Platz so ein Stecker im Telefon verbraucht, die sind echt größer als man denkt.

    Ich finde gut, dass sie den Stecker endlich entfernen. Wers nicht mag soll sich n Walkman holen ^^

  2. In der Bahn höre ich gerne Musik während ich mein Telefon lade. Wie wird das gehen?

  3. Anstatt auf dem „alten“ zu beharren, sollte man lieber neue Wege gehen.
    Die Zukunft ist kabellos.

    Das einzige was an meinem iPhone noch angeschlossen wird, ist das Ladekabel.
    Selbst das wird in naher Zukunft obsolet.

    Bluetooth Kopfhörer, Boxen, Auto >> läuft.

  4. Ups, wohl nicht komplett gelesen. Dieser Punkt wird ja im Artikel schon angesprochen.
    Jedenfalls wäre das ein Punkt, der mich stören würde.

  5. diesen Artikel incl Kommentare sollte man sich dringend Merken
    1. Apple war mal wieder nicht der Erste 😉
    2. den Aufschrei kann man super vergleichen
    3. ???

  6. Ich verstehe, dass die Buchsen im Gehäuse sehr viel Platz weg nehmen, man schiebt den Stecker ja auch sehr weit rein. Allerdings kann der Stecker so auch nicht so einfach raus rutschen. Außerdem stört mich, dass nicht gleichzeitig geladen werden kann, wenn nur ein Port vorhanden ist. Ich hoffe hier noch auf ausgereifte Lösungen bevor der Klinke-Anschluss einfach so entfernt wird, z.B. Typ-C-Stecker und Buchsen, die so gebaut sind, dass sie nicht so einfach raus rutschen können und Adapter, die den Anschluss splitten. Kabellos ist in manchen Bereichen nicht so das Wahre, z.B. wenn es auf Latenz ankommt (wobei da Android schon die Hauptbremse ist).

  7. Ich nutze seit Jahren am Smartphone nur Bluetooth-Kopfhörer, selbst schon zu alten Nokia-Zeiten…! Absolute Ausnahme, dass ich mal einen Kopfhörer traditionall anstöpsle. Mich regen die Kabel einfach auf; ohne ist es doch viel bequemer 😉

    Bei Smartphones verstehe ich daher die Aufregung nicht. Ich glaube, da wird sich kabellos durchsetzen mittel- bis langfristig.

  8. Jemand der zugibt selber kaum den Kopfhörer am Telefon zu benutzen, kann natürlich auch schwer negatives daran erkennen, wenn der Anschluss dafür weg gelassen wird. Für mich muss ein Telefon aber nicht nochmal dünner werden. Es darf gerne wieder ein Millimeter dicker werden, wenn der Akku dafür größer wird. Auch und erst Recht mit Musik nur noch über USB. Dann braucht man nämlich wieder mehr Strom für den externen DAC oder hat wieder ein weiteres Gerät, welches Geladen werden muss. UKW-Radio wird man mit Audio über USB wohl auch vergessen können, da die Antenne dann nämlich fehlt. Wobei MICH das tatsächlich auch gar nicht stören würde.

  9. Sollen sie von mir aus zwei 3,5mm Anschlüsse übereinander verbauen. Dann wären die Handys handlicher und man könnte den geschaffenen Platz mit Akkus füllen. Wer braucht denn ein Handy, was am Ende zwei Millimeter dick ist?

  10. Es gibt doch sicher auch kleine BT-Adapter, an die dann gewöhnliche Kopfhörer angeschlossen werden. Also Handy -> Adapter über Bluetooth/anderen Funkstandard, Adapter -> Kopfhörer über Klinke. Oder meinetwegen wirklich so ein passiver USB-C auf Klinke-Adapter, das sind vll. 10 cm mehr Kabel, vom Gewicht vernachlässigbar. So tragisch dürfte das folglich nicht sein… Halt nur doof, wenn man gerade im richtigen Moment den Adapter nicht parat hat.

  11. Schlimm wird es nur wenn der schnurgebundene Apple Lightning Kopfhörer nicht am USB-C Anschluss von Android passt 😉

  12. Ich denke dass auch die Kopfhörer Hersteller reagieren werden. Heute ist ja oft ein 6,3mm Adapter für die Stereoanlage dabei, demnächst dann eben USB-C

  13. Wenn ich denke wie viel Probleme ich schon im Bekanntenkreis mit Bluetooth Headsets hatte (Übertragungsquali im Auto etc.) und wie wenig mit den Kabeldingern (gar keine außer Wackler und dass Kabel eben im Weg sind), muss ich sagen, dass ich nicht weiß, wie glücklich ich damit bin, weil die passenden neuen sicherlich auch teurer sein werden.

    Wäre mir dennoch egal, aber wenn es bei meinem Gerät wirklich so wäre, dass ich nicht gleichzeitig mit Adapter und Ladefunktion dran kann, wäre das im Auto ausgefallen. Da höre ich gerne Musik übers Smartphone, das per Klinkenstecker in den werkseitig im nicht störenden Bereich der Konsole angeschlossen wird und gleichzeitig hab ich es als Navi im Einsatz. Natürlich wird es dabei auch geladen. Wenn das nicht geht bräuchte ich mindestens einen Wechselakku, den ich parallel irgendwo laden kann.

  14. Nutze auch Bluetoothohrstöpsel am Smartphone (im Auto hab ich ne BT-Freiaprecheinrichtung) Gefühlt 10 Stück probiert aber nun seit 5 Jahren happy. Für mein Nvidia Shield nutze ich trotzdem ein Headset mit Stecker. Geht einfach superunkompliziert da.

  15. Was an den 3,5mm Anschlüssen toll ist: Sie sind robust! Ich kann problemlos mein Smartphone in der Tasche tragen, ständig beim laufen am Kabel rütteln, der Anschluss hatte noch nie einen Schaden. Der USB-C Anschluss ist aber kleiner und geht auch leichter kaputt. Wenn der einmal nicht mehr geht, kann man bei aktuellen Smartphones diesen kaum noch reparieren. Da bin ich also noch skeptisch. Ich warte mal ab, wie sich der Anschluss in der Praxis so zeigt.

  16. Ich höre gern noch vor dem Einschlafen im Bett Musik und lade dabei schon das Smartphone auf.

    Kopfhöreranschluss und Lademöglichkeit gleichzeitig sind für mich ein Muss. Ein Phone ohne Klinke kommt mir nicht ins Haus.

  17. Sebastian says:

    Mit Adaptern kann man viel machen. Funk kann zwar viel aber nicht alle Bereiche abdecken: Hochwertige Mikrofone (z.b. das Rode smartlav+) kann man halt bspw. schlecht ohne Verluste per Funk anschließen (zumindest ohne das die Akkulaufzeit sich total in den Keller verabschiedet) – aber klar, das ist eine Nischenlösung.
    Solange ich ohne zu großes Gewicht adaptern kann und mir alle Vorteile des alten Anschlusses erhalten bleiben, solange können die hersteller verbauen was sie wollen – schön wäre aber natürlich ein einheitlicher Standard für solches Zubehör auf Basis von USB-C – welches dann bei jedem Gerät egal ob Motorola, Lenovo oder Apple wieder funktionsfähig ist.

  18. Der Zeitpunkt dieses Artikels ist schon verdächtig:

    Seit Monaten geht das Gerücht, dass Apple im nächsten iPhone den Kopfhöreranschluss wegrationalisieren will, um stattdessen teure externe Adapter zusätzlich zu verkaufen. Und exakt eine Stunde vor der Apple-Keynote bringt iCaschys iBlog plötzlich einen Artikel, der so was den Leuten schmackhaft machen soll.

    Bringt doch lieber mal eine Umfrage zu dem Thema. Aber bitte ohne einen weiteren Versuch, eure Leser dabei zu beeinflussen. 😉

  19. Hier ist übrigens der wahre Grund, warum Apple den Kopfhöreranschluss entfernen will:

    http://www.geekculture.com/joyoftech/joyarchives/2293.html

  20. Die Frage die ich mir stelle – wie würden die Hersteller den dadurch gewonnen Platz nutzen?

    Noch dünnere Geräte? – Nein Danke. Die sind jetzt schon ohne Case zu dünn und unhandlich. Ich bin immer froh wenn Hersteller wie Samsung beim S7 oder manch andere wieder etwas dickere Geräte bauen.

    Bessere Frontkamera oder größere Sensoren? Ersteres wäre denkbar, letzteres würde auch größere Optiken erfordern.

    Ich denke hier muss man einfach abwegen was man dadurch gewinnen würde und ob es dies wert ist nicht mehr bequem jeden Kopfhörer ohne Adapter verwenden zu können.

  21. Ich brauche das Kabel! Ein weites Gerät mit Akku, der immer dann leer ist, wenn man es braucht, möchte ich nicht.

    Die anderen Punkte wurden schon angesprochen:
    – Gleichzeitiges Laden sollte möglich sein (zwei Ports oder ein entsprechender Adapter)
    – Kabel darf nicht rutschen
    – Anschluss sollte robust genug sein

    Ansonsten hab ich kein Problem mit einem Adapter – ich würde den dann eben am Kabel stecken lassen – oder je nach Beschaffenheit wieder am Handy.

  22. Der wahre Hanness says:

    Ich hatte das vor Jahren schon und habe es gehasst. Mein Handy von O2 Eigenproduktion hatte das schon und auch mein HTC G1 hatte nur USB. Hat man immer Störgeräusche und man braucht einen beschissenen Adapter will ich dazu noch laden brauchst du noch einen Adapter. Sprich USB-Y+USB->Klinke.
    Und Kabellos ist wohl auch eher nur Notlösung. Zum Sport oder Garten habe ich auch in-ear Bluetooth (apt-x), dafür gut und ausreichend. Im Auto selbst mit apt-x schon sehr grenzwertig, für „im Ort“ mache ich das auch aber auf weiteren Strecken will ich ordentlichen Klang. Also gehe ich digital rein und das Smartphone dient nur als Speicher und der Soundprozessor in der HU erledigt den Rest.
    Auch Zuhause will ich kein Plärren über Bluetooth, da wird über LAN geholt und der Receiver bereitet das dann auf.
    Wenn ich mal Zug fahre oder Fliege habe ich Sennheiser over-ear mit Klinke und mit Viper wird bisschen nachjustiert, wobei mein alter mp3 Player dennoch deutlich besser klingt.
    Smartphone ist einfach in Sachen Musik ein (schlechter) Kompromiss. Die haben in den meisten Fällen eben auch nur einen einfachen D/A Wandler und keinen Soundprozessor. (iPhone 3, Galaxy i9000 hatten einen kleinen Prozessor).
    Außerdem ist man ja nur noch am Laden, Smartphone, Kopfhörer, Powerbank, Fernbedienungen, Laptop, Mäuse,Tastaturen, Auto, usw. Bei mehreren Personen im Haushalt dann das Ganze mal 4. Woll soll das denn noch hinführen?
    Ne, Kabellos ist eher fail.

    Ja, viele sagen ich habe eine Macke. Aber KEINER der gespottet hat und dann meine Setups gehört hat, hat jemals wieder etwas dagegen gesagt.
    Und nein, sowas kostet nicht 5-Stellig, wie einem HiFi-Fritzen erklären wollen.

    Ok, bisschen abgeschweift 😀

    Kurz gesagt, Adapter ist Müll. Aus einem Adernpaar, welches jeweils einen Querschnitt eines Haares hat, kann auch nichts gescheites raus kommen. Und gleichzeitig soll 4k, giga-LAN, Displayport, Firewire und Analog-Audio und das noch in zwei Richtungen. Dazu noch zwei Mikroadern wo 10A bei 24V durchschießen? Für 127 Geräte an einer Buchse?
    Erzählt das euren Weihnachtsmann! Nur weil das jetzt USB-C genannt wird und anders aussieht, ist das Grundprinzip und das Kabel exakt das gleiche wie 1996.

  23. Alle die hier jammern, sind die früher Flash auf dem Handy behalten wollten, weil sonst machen Seiten nicht mehr funktionieren ^^

    Bluetooth!

  24. Alo ich bin ein absolut audiophiler Typ und höre sehr viel Musik. Die Lösung im GL V10 mit einem extrem guten DAC und normalen Kopfhörerstecker finde ich perfekt. Im anderen Fall müsste es 2 USB Type C Anschlüsse geben, da alles andere für mich ein K.O. Kriterium wäre. Ausserdem gibt es noch keine (normalen) Kopfhörer mit USB C Anschluss und integriertem DAC – damit ist das was im Augenblick angeboten wird Humbug (und wäre für mich nicht zu kaufen).

  25. Ich schliesse mich @LordRonny an:

    Die Zukunft ist Kabelos!

    Lass die Leute mal lieber im Jahr 1995.
    Schlafwandler zu wecken ist gefährlich..

  26. Immanuel Simon says:

    Ich hab schon seit Jahren einen Sony SBH20, weil ich nichts ans Smartphone anstecken will. Sowas in der Tasche finde ich nervig.

  27. Apple sollte erst mal lieber endlich für drahtloses Aufladen sorgen. Auch in diesem Bereich hinken sie der Konkurrenz hinterher.

    Deshalb wird das Thema „Drahtloses Aufladen“ auf iCaschys iBlog auch ziemlich vernachlässigt. Die Jubelarien auf Wireless Charging werden hier erst kommen, wenn Apple endlich nachzieht.

  28. Ich sehe das Thema mit sehr gemischten Gefühlen.
    Fortschritt allgemein immer gerne doch! Geht es jedoch nur darum das die Hersteller Kosten sparen und die Geräte noch dünner zu machen (Hallo Akku…) dann sehe ich die Entwicklung sehr kritisch.

    Die Zukunft ist doch ohnehin, das wir Smartphones ohne Anschlüsse haben werden.
    Kopfhörer über Bluetooth
    Laden über Qi (schwer möglich bei Geräten mit Alu Rückseiten, das ist mir bewusst)
    Datenübertragung per Bluetooth oder W-Lan.

    Den im Text angesprochenen Vorteilen von Audio über Type C widerspreche ich jedoch.
    Es gibt derzeit keine anständigen Kopfhörer mit einem Type C Anschluss. Das wird sich sicherlich ändern in den kommenden Monaten, merken wird man dies jedoch an einem unnötig hohen Preis gegenüber klassischen Kopfhörern mit Klinke.
    Externer DAC? Sollte integriert sein, wie es die 2016er Android Flaggschiffe bis auf wenige Ausnahmen ja bereits haben.
    Zusätzliche Adapter und externe DACs sind doch absolut nicht praktikabel, zudem sprechen wir über Verschleiß, gut wird es dem type C Anschluss sicher nicht tun wenn ständig Kabel und Adapter an ihm hängen.

  29. sunworker says:

    Ich habe gute In-Ears und bin viel unterwegs. Dann höre ich ständig Musik oder Podcasts oder Hörbücher, vor allem in Zügen oder im Flugzeug. Oder beim warten auf irgendwas. Deshalb habe ich auch keinen MP3 Player oder Ipod mehr, das SMartphone kann das ja auch richtig gut.

    Einen Adapter werde ich mit Sicherheit nicht nutzen, den müsste ich ja immer mitnehmen. Was für ein Schwachsinn. Die Qualität über Bluetooth/Drahtlos ist auch immer noch schlechter, meist rauscht es ordentlich.

    Insofern ist ein Smartphone ohne den 3,5″ Kopfhöreranschluss für mich ohne jeden Wert. Und das wird auch eine ganze Weile so bleiben, weil die meisten Audio Geräte ja auch einen Kophöreranschluss haben.

  30. sunworker says:

    @Benjamin
    Du hast vollkommen Recht. Danke für deinen überaus scharfsinnigen Kommentar.

    Das Thema „Drahtloses Aufladen“ wird hier brutal unterdrückt. Caschy und seine Mitverschwörer (Sascha, Andre etc) sind Schreibsklaven der allumfassenden Lügenpresse!

  31. @sunworker: Ich weiß Ironie aber dennoch, Caschy nutzt doch privat ein Android oder nicht?
    Wenn ihr mal eine „IPhone ist das beste und alles andere läuft hinterher“ Seite sehen wollte dann surft mal auf curved.de^^

  32. Henry Jones Jr. says:

    Wenn ich entscheiden dürfte, würde ich sagen, der Anschluss bleibt. Für mich sind Adapter genau wie Bluethoothkopfhörer keine Lösung. Zugegeben, so oft nutze ich den Klinken-Anschluss zwar nicht aber ganz verzichten möchte ich eigentlich ungern. Und ich sehe nicht zwingend die Notwendigkeit.

    @Benjamin: du kannst dir doch einen anderen Blog suchen, der nicht über Apple schreibt. Stört doch keinen.

    @fabi: wird das auf dauer anstrengend, wenn sich die Welt nur um sich selbst dreht? Nur weil du etwas nicht benutzt oder etwas anderes bevorzugst, geht es nicht unbedingt allen so.

  33. @Reen
    Caschy nutzt privat ein iPhone, das er kostenlos von Apple als „Dauerleihgabe“ so lange behalten darf, bis er von Apple ein neues bekommt. Auch sonst sitzen Caschys Blogger voll im Apple-Nischensystem und schreiben ihre Meldungen auf ihren Macs.

    Klar nutzt Caschy auch Android, aber nur nebenbei, damit er auch darüber schreiben kann. Aber seine Liebe gehört halt Apple, und das merkt man als regelmäßiger Leser ganz deutlich.

  34. ich werde mir definitiv kein handy kaufen was keine klinke mehr hat. steige erst um wenn es nichts mehr gibt ohne.ich hab keine lust auf bluetoothkirmes mit extra akku.irgendwo hört ma auf.man muss auch mal bedenken dass jeder wegfall auch günstiger in der herstellung is.also klar dass die hersteller gerne sowas weglassen

  35. Damit wird der C-Stecker nur noch mehr belastet. Adapter, Kopfhörer, Strom…rein…raus..
    Parallel laden und Kopfhörer geht ohne entsprechenden Adapter auch nicht.
    Kabellose Kopfhörer schön und gut. Aber auch die muss man erst aufladen und deren Leistungsdauer ist auch beschränkt. Bluetooth am Smartphone eingeschaltet saugt auch mehr Strom.
    Die Klangqualität ist bei mir mit Klinke schon gut genug für unterwegs. Besser wird es kaum klingen wenn man sich draußen aufhält.
    Und das durch den geringen Platz Gewinn die Smartphones irgendetwas neues bekommen was der User sich immer wünschte (was auch immer das sein mag) ist auch eher von Zweifel. Die Micro- auf Nano-SIM Aktion zeigte ja auch, das dadurch unterm Strich nichts besonderes gewonnen wurde.
    Fortschritt ja, aber was der Aktionismus mit dem Wegfall der Klinke gerade soll … möge mir Motorola bzw. Apple mal genauer erklären.

  36. Übrigens genau so Sascha Ostermaier, Caschys Kumpel und der Autor dieses Artikels. Lebt voll im geschlossenen Apple-Ökosystem: iPhone, Mac und Apple Watch. Nur so kommen hier gewisse Jubel-PR-Artikel zustande, z.B. der seitenlange Jubel-„Testbericht“ zu einem Plastikarmband zur Apple Watch.

  37. USB ist eine physikalische Fehlkonstruktion!
    Mir ist noch nie ein Klinkenanschluss, auch bei (sehr) häuftiger Benutzung kaputt gegangen. Bei allen meiner Handys/Tablets war der micro-USB-Port nach 2 Jahren ziemlich abgenutzt und verursachte Wackelkontakte.
    USB-C wirkt etwas stabiler, die Platte am female Port ist aber immer noch ein großer Schwachpunkt.
    Wie wird wohl passieren, wenn ich an USB-Anschluss noch häufiger was an- und abstecke?

    Weiterer Kritikpunkt gegen USB-Audio: Habt ihr schon mal an DRM und anderen Müll gedacht? Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was die Musikm*fia da so alles anstellen könnte… (à la „Dieser Song kann nur auf zertifizierten Kopfhörern gehört werden“)

    Bluetooth ist keine Alternative; verbraucht wesentlich mehr Strom, Kopfhörer mit Funk kosten wesentlich mehr als „dumme“ Kopfhöher, WLAN und andere Bluetooth Geräte können sich gegenseitig erheblich stören (vgl. 2.4GHz WiFi)
    Daher: Klinkenstecker unbedingt behalten!

  38. Henry Jones Jr. says:

    @Jan: hat Sascha auch ein Apple TV oder ein iPad? Welchen iPod benutzt er? Classic oder Touch?

  39. @Holgi Warst schneller als ich 😉

  40. Ich nutze meine Kopfhörer (Lärmunterdrückung) gerne im Flieger. Ja, da hat man viel Spaß wenn man Kabellos hantieren möchte, oder?

  41. @Jan: Full Ack.

    „Da ich mein Smartphone ganz selten mal mit einem Kopfhörer verbinde, habe ich natürlich leicht reden, ich freue mich über jeden Anschluss, der weggelassen wird. “ Ja, dann überlasse das Kommentieren doch bitte jemandem, der sich damit auskennt, sakra!

  42. Adapter sind immer eine Fehlerquelle mehr und gehen gerne verloren. BT ohne APT-X ist klanglich keine Alternative, aber wer kann schon APT-X? Entweder Kopfhörer oder laden – das geht gar nicht. So macht das wenig Sinn für mich.

  43. Wenn ich hier lese die Zukunft ist kabellos und wie BT Jünger hier auf Kabelanhänger rumtrampeln, da hab ich eher den Eindruck die Zukunft ist intolerant und ich-bezogen.

  44. DancingBallmer says:

    Ein Vorteil guter Kopfhörer sind ihre Langlebigkeit – 20 bis 30 Jahre sind da keine Seltenheit. Und damit hätten wir einen weiteren interessanten und noch ungenannten Punkt. Ich sehe nicht für mein Smartphone einen neuen und teuren Kopfhörer zu holen, der kurz über lang obsolet wird, da USB-C oder Lightning mittelfristig keine Rolle mehr spielen werden. Auch werde ich mir keine teuren Bluetooth-Kopfhörer kaufen, bei denen die Akkus sich nicht tauschen lassen oder deren Austausch sauteuer wird. Man will hier einen Standard beerdigen, ohne den Kunden eine langfristig interessante Alternative anbieten zu können. Wie bei Schutzhüllen oder anderem Smartphonezubehör wird hier der gleiche Schmu anfangen, dass man bei jedem neuen Handy wahrscheinlich auch direkt neue Kopfhörer kaufen werde muss – sei es wegen dem Anschluss oder aber der Akku verfügt nicht mehr über genügend Leistung.

    Der Klinkenanschluss hat sich bewährt und ich brauche keine flacheren Smartphones, eher mehr Akkuleistung. Dementsprechend gefällt mir der Trend überhaupt nicht. Leider glaube ich aber auch, dass im Endeffekt eine Diskussion über das Thema überflüssig ist, da die Sache schon längst entschieden ist und wir uns leider vom Klinkenanschluss verabschieden müssen. Dafür ist die Gruppe, die ihr Smartphones intensiv zum Musikhören und mit Kopfhörern nutzt, leider einfach zu klein. Die Masse wird mit Bluetooth und neugekauften Kopfhörern leben, dementsprechend wird es auch so kommen.

  45. Wenn der Führer noch da wäre hätten wir solche Probleme nicht. Aber die AfD ist schon im Anmarsch. Schauen wir mal wie die Zukunft ausschaut.

  46. Also ich liebe die vollkommene Kompatibilität einer Klinke. Kann ich überall rein stecken, ans iPhone, Android, PC, im Zug und was weiß Gott wo noch..
    Außerdem kann ich keinen Adapter vergessen, der auch noch anfällig für potentielle Kabelbrüche ist.
    Ich mein in Zukunft kann gerne so was kommen wie zuverlässige Bluetooth Verbindungen und co, aber ich seh den großen Vorteil des Weglassen der Klinke aktuell noch nicht.
    Wären die anderen Lösungen so viel besser würde die breite Masse sich doch sicherlich längst darauf stürzen 😉

  47. Vielleicht liegt es an meinen Kenntnissen aus der Elektrobranche, aber DAC´s machen nur Sinn wenn man Qualitative hat und das Signal Drahtlos übertragen werden soll (Bluetooth), solange ich das „reine“ Analogsignal habe, das ich per 3,5mm mit Kabel in meine Kopfhörer bekomme, dann bleibe ich beim „alten“. Ich bin kein Technologieverweigerer, aber ich will erstmal sehen wie sich das durchsetzt, solange bleibe ich bei 3,5mm. Sprich Hänne Ei Problem 😉

  48. OMG, was war das für ein Bockmist beim ersten iPhone, wo man einen Adapter brauchte um *normale* 3,5 mm Klinke-Kopfhörer anzuschließen. Adapter nervt und ist immer dann unauffindbar, wenn man ihn braucht. Ausserdem möchte ich nicht einen USB-C-Stecker meiner eigenen Dusseligkeit gegenüberstellen, wenn ich mal wieder vergesse, dass da noch ein Smartphone am Kopfhörer hängt, wenn ich aufstehe. Die Klinke hält das Telefon, das scheppert nicht auf den Boden, bei USB-C habe ich eher Bedenken. Solange die Alternative ein Adapter ist, will ich kein Smartphone ohne Klinkenstecker.

  49. >> Da ich mein Smartphone ganz selten mal mit einem Kopfhörer verbinde

    Aha … daher also dieser Artikel 🙁

  50. Wenn man die Geräte unbedingt dünner machen will, warum geht man nicht einfach zu 2.5mm klinkenstecker über.
    Ich hatte einige alte Nokias mit dem anschluss. Die sind sowohl dünner als auch kürzer!

  51. Studiosus says:

    Wie immer gibt es Vor- und Nachteile. Die Nachteile überwiegen aus meiner Sicht aber noch. Die Zukunft der Smartphones stelle ich mir aber komplett ohne Anschlüsse vor. Induktives Laden und nur noch Bluetooth Kopfhörer. So wird es langfristig sein. Wenn in Zukunft durch neue Technologie und den gewonnen Platz die Akkus auch noch besser werden, sehe ich da kein Problem. Das wird sicher ein radikaler Schritt sein, aber man gewöhnt sich ja an alles. Momentan genieße ich noch den Nutzen meines Klinkenanschluss. Alles zu seiner Zeit.

  52. Einfach den Adapter auf der Klinke vom Kopfhörer stecken lassen, wird schon nicht so locker sein das der abgeht, ergo nichts extra mit zu nehmen.
    tagsüber ist mein Handy aufgeladen und ich muss in den seltensten Fällen gleichzeitig auch noch aufladen.
    wird dann jawohl usb-typ-c Kopfhörer für kleines Geld geben..der digitale klang sollte ausserdem dafür sorgen das man nicht mehr zu so teuren greifen muss!?
    ich habe die Klinke auch jetzt schon nur noch im Einsatz wenn den Bluetooth Kopfhörern der Saft ausgeht.

  53. Thiemo Schuff says:

    Irgendwie keine neue Idee 😉 Wie oben auch schon von „der wahre Hanness“ beschrieben gab es das schon mal.

    Ich hatte das am HTC Trinity P3600.
    Hier ein Bild von dem Adapter (das kurze Kabel mit dem Dicken Ende)
    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HTC_Trinity_P3600_1.jpg

    Das mit dem Adapter war immer nervig. Hatte im Auto aber den Vorteil das ich nur einen Anstatt zwei Stecker einstecken brauchte.

    Inzwischen nutze ich oft ein Bluetooth Headset und im Auto wird keine Musik mehr vom Smartphone abgespielt. Aber ich weiss nicht ob ich mir ein Smartphone ohne 3,5mm Buchse kaufen würden.

  54. Was für ein Müll. Es bleibt alles so, wie es ist!

  55. Christian says:

    Meiner Meinung nach ist der Wegfall der größte quatsch aller Zeiten. Sollen wir demnächst nur noch mit einem Stück Folie rumrennen?. Der größte Aspekt der für mich dagegen spricht ist, dass so ein usb Anschluss nicht annähernd so robust ist wie ein Klinkenstecker der abgewinkelt ist. Dann sterben die Handys nicht mehr an Displayschaden sonder an kaputten usb Buchsen.

  56. Ich komme gerade aus der Uni-Klinik, 8 Wochen Aufenthalt und mit Kopfhörern einige Erfahrung gemacht. Jeder Patient hatte sein eigenenes Fernseher mit Internet, WLAN-Anschluss. Ausgangsstecker war nur die übliche Klinke, man konnte also alles marktübliche von Ramsch bis HighEnd anschliessen, über Kaber. Für Kabellos brauchte man einen kleinen Adapter, der in die Klinke eingesteckt wurde. Als Gegenstück hatte ich MPNOW Kopfhörer, deren Akkus aber ebenso wie der kleine Adapter alle 8-10 Stunden komplett aufgeladen werden musstenn. Ansonsten Klang gut, Aufladerei führt dazu, dass man bald keinen Bock mehr drauf hat. Handy will ja auch aufgeladen werden. Beim Handy (Moto 3) fast das Gleiche, an Klinke alles anschliessbar. Die BT Hörer natürlich auch, aber ohne Adapter. War eigenlich perfekt, vom Klang als auch vom Tragekomfort. Aber es störte ebenfalls diese tägliche Aufladerei 🙁 Ich benutze auch eine Withings Active, mit 8 Monaten Knopfzellenleistung, ebenfalls die Waage und das Blutdruckmessgerät. Die Idee mit den Batterien finde ich daher sehr viel besser, und die alte Klinke ohne BT ist immer zu gebrauchen, sogar mit schönem Klang. Im Krankenhaus hat das zusätzliche Kabel nicht wirklich gestört 😉 Mir persönlich gefällt die Klinke noch sehr gut!

  57. Wer auf Qualität wert legt wird bei Klinke bleiben. Für mich sind Smartphones ohne Klinke uninteressant. Darauf verzichten nur damit das Handy etwas kleiner werden kann oder der Akku größer? Weshalb nicht die unnötig hohe Pixeldichte am Display verringern und so Strom sparen->Kleinerer Akku->kleineres Handy…

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