USB-C: Bald auch in Android-Smartphones zu sehen

USB-C ist da. Interessanterweise spricht man erst groß drüber, seit Apple (im neuen MacBook) und Google (im Pixel 2) die Lösung verbauen, dabei ist da beispielsweise auch Nokia, die im N1 den Anschluss nutzen. Interessant wird es zu sehen sein, in welche Geräte der neue Anschluss zukünftig verbaut wird. Ich denke: fast überall, da der Anschluss eine Menge kann, wie wir bei seiner Vorstellung im letzten Jahr bereits schrieben.

Screenshot 2015-03-12 um 08.47.38

Er ist kleiner, reversibel und überträgt nicht nur Daten, sondern eignet sich auch als Anschluss für externe Bildschirme und das Aufladen des Gerätes ist auch möglich. Kein Wunder, dass Google bereits jetzt schon sagt (am Ende des Videos), dass wir den Anschluss schon bald in kommenden Android-Smartphones sehen werden (sicherlich auch im nächsten Nexus)

Solltet ihr euch in nächster Zeit Geräte kaufen, welche noch nicht über USB 3.1 verfügen, dann ist dies kein Grund zur Besorgnis – es wird Adapter von USB 2 Typ-B auf USB 3.1 Typ-C geben. Wie so ein Adapter aussehen könnte, beschreibt das USB Implementers Forum im USB 3.1-Standard:

usb_typ_b_adapter

Und auch die Hersteller kündigen nach und nach schon Zubehör an. Apple verkauft die Adapter für das neue MacBook für einen doch saftigen Preis, Zubehörhersteller Belkin stellte gestern etwas günstigere Adapter vor. Diese hat man erst einmal in Dollarpreisen angekündigt, dank des schwachen Euros wird hier aber nicht mehr eine einfache 1:1-Umrechnung genügen. Folgende Adapter bietet Belkin derzeit an:

Ganz ehrlich – ich freue mich, dass einfacher nutzbare und vielseitigere Anschlüsse möglich sind, hätte nicht gedacht, dass das bis 2015 dauert.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. New Chromebook Pixel 2 vs. New Macbook: Sorry Fanboys, Google Announced The Laptop Apple Should Have:

    http://www.idigitaltimes.com/new-chromebook-pixel-2-vs-new-macbook-sorry-fanboys-google-announced-laptop-apple-422154

  2. @Dominik: Das interessiert mich jetzt, hast du einen Link, wo ich das aus offizieller Quelle nachlesen kann? Das würde ja heißen, dass sowohl Samsung, als auch Nokia und Jolla den Port falsch herum verbauen. Zusätzlich hieße es auch, dass alle meine Stecker an den Ladekabeln falsch herum sind, denn die zeigen beim Nexus 5 beim Laden eindeutig nach unten.

  3. Und ich habe gerade die Info bekommen, dass der Port beim Nexus 4 anders verbaut ist als beim Nexus 5. Also was ist nun richtig? 4, 5? 🙂

  4. @Martin ja genau viele Hersteller interessiert das einfach nicht. Warum ist nicht bekannt.
    Guck mal bei deinen Ladekabeln auf welcher Seite das USB Logo aufgedruckt ist (falls eins drauf ist).
    Also was ich definitiv sagen kann ist, dass Nexus 5, 6, 7 „richtig“ herum ist. Kurze Google Suche ergab das es beim Nexus 4 tatsächlich „falsch“ herum ist.
    Als Quelle gibt es z.B. den englischen Wikipedia Artikel über USB:
    https://en.wikipedia.org/wiki/USB#Usability_and_orientation

  5. Und selbst wenn sich jeder Hersteller von Kabeln und Geräten mit Buchsen 100%ig daran halten würde – es ist trotzdem völlig unpraktisch, weil dieses Logo selten gut lesbar ist, weil USB-Buchsen (USB-A) auch mal um 90° verdreht verbaut werden, weil die Buchsen hinten am PC stecken und schlecht erreichbar sind um richtig hinzuschauen etc.

    Nein, USB-C wurde nicht entwickelt, um zu gewährleisten, dass alles nach Spezifikation verbaut wurde. Der USB-C-Stecker ist dazu da, nicht dreimal versuchen zu müssen, ein USB-Kabel reinzustecken: http://www.funcool.net/post_images/0000001125.jpg

  6. @Rainer ich habe nie gesagt das das praktisch ist. Genau das war die Intention meine Argumentation zu Typ C , natürlich wurde er entwickelt damit er beim ersten Versuch rein geht, das ist wohl offensichtlich. Nebeneffekt: eine falsche Spezifizierung ist dann auch gar nicht mehr möglich.

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