
Nach Huawei nun also auch der Drohnen- und Gimbalhersteller DJI. Neben diversen anderen chinesischen Unternehmen wurde unter anderem nun auch DJI mit einem Handelsverbot durch die US-Regierung belegt, so die Nachrichtenagentur Reuters. DJI landet somit auf einer Liste „gesperrter Unternehmen“, die mit einem Handelsverbot belegt sind.
Gründe dafür seien seitens der Vereinigten Staaten demnach „Menschenrechtsverletzungen“, die das Unternehmen ermögliche. Man wirft DJI unter anderem „missbräuchliche genetische Sammlung und Analyse sowie hochtechnologische Überwachung“ vor. Zudem würde DJI unterdrückende Regime durch Export-Lieferungen in diese Länder unterstützen. Möglich, dass man da auf die bekanntgewordenen Überwachungen von Gefangenenlagern anspielt. Zudem hat das amerikanische Innenministerium bereits Sicherheitsbedenken in puncto Spionage oder Cyberattacken bei in China produzierten Teilen.
Für US-Hersteller und -Unternehmen verbietet sich aufgrund der sogenannten „Entity Liste“ die Zulieferung, also der Export von Teilen an DJI. Damit trifft DJI ein ähnliches Schicksal, wie es bereits Huawei erleiden musste. Zudem ist denkbar, dass DJI seine Endprodukte in den Staaten nicht mehr verkaufen darf. Derzeit steht eine Stellungnahme seitens DJI noch aus.