Unitymedia: In Frankfurt können ab sofort Gigabit-Anschlüsse gebucht werden


Knappe Kiste von Unitymedia. Im Juni wurde angekündigt, dass auch Frankfurt am Main zur Gigabit-City wird, man also Gigabit-Anschlüsse via Kabelnetz buchen können wird. Das sollte im Oktober der Fall sein. Den letzten Tag des Monats hat sich Unitymedia nun herausgepickt, um das auch Wirklichkeit werden zu lassen. Rund 380.000 Haushalte im Frankfurter Kabelnetz können ab sofort den Hochgeschwindigkeits-Internetzugang buchen.

Der Gigabit-Tarif kostet für Privatkunden mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload monatlich 99,99 Euro bei einer Mindesvertragslaufzeit von 24 Monaten. Auch Geschäftskunden aus Frankfurt und Bochum können bei Unitymedia Business ab sofort einen Gigabit-Tarif mit 1.000/50 Mbit/s (ab netto 99,90 Euro) buchen.

Interessenten schauen einfach auf dieser Seite vorbei, dort sind alle Informationen zu finden.

Die technische Aufrüstung Frankfurts zur ersten hessischen Großstadt mit flächendeckend verfügbaren Gigabit-Geschwindigkeiten ist Teil der europaweiten Ausbaukampagne GIGAWorld von Unitymedias Konzernmutter Liberty Global. Das Unternehmen wird demnächst seine Gigabit-Ausbaupläne auf Basis von DOCSIS 3.1 für weitere europäische Länder bekanntgeben.

Unitymedia betreibt in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg eines der größten zusammenhängenden Kabelnetze Europas. In Frankfurt hat das Unternehmen einen Standort und ein Technikzentrum. Im Verbreitungsgebiet von Unitymedia werden künftig etwa 13 Millionen Kabelhaushalte mit Gigabit-Tempo im Internet surfen können.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Das könnte man schon fast als Prohibitivpreis bezeichnen, wenn 400/40 für weniger als die Hälfte erhältlich sind. Bleibt zudem der relativ schwache Upload, der der asymmetrischen Infrastruktur mit Verstärkern geschuldet ist, die den Rückkanal in der Regel nur im ganz unteren Frequenzbereich bis 65 MHz durchlassen. Die Spezifikation von DOCSIS 3.1 würde mehr hergeben (203 MHz), aber bei den Hausanschlüssen werden selbst heute noch Verstärker mit einer Splitfrequenz von 65 MHz verbaut, gerade erst diese Woche wieder bei einem Neubau gesehen.

  2. Michael Schmid says:

    1000 zu 50? Ich versteh das echt nicht. Warum nicht 500 symmetrisch? Nur weil man diesen schwachsinnigen Gigabit-Titel verteidigen will?

    • Hat zacov doch ganz gut erklärt, weil die Infrastruktur es nicht zulässt.
      Nervt mich allerdings auch, ich brächte ja gar keine symmetrische Verbindung, aber 100 Mbit wäre bei dem Preis schon nett gewesen. Grundsätzlich brauche ich das als Privatmensch im Moment alles noch nicht.

  3. 100 Euro im Monat? Die spinnen wohl. Wollen die, dass das niemand bucht? In anderen Bundesländern gibt’s das bei Vodafone doch für 50.

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