Unitymedia – aller Voraussicht bald zu Vodafone gehörend – rüstet in einer weiteren deutschen Stadt auf. Nachdem man vor kurzem bereits Teile von Bochum mit Gigabit und DOCSIS 3.1 versorgte, folgt nun die Hessen-Metropole Frankfurt. Rund 380.000 Haushalte aus der Stadt des amtierenden Pokalsiegers im deutschen Fußball könnten das Angebot theoretisch nutzen – allerdings erst ab Oktober 2018. Überall dort, wo ein Kabelanschluss von Unitymedia verfügbar ist, haben Privathaushalte und Unternehmen ab Oktober Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Für Neukunden kostet der Gigabit-Tarif monatlich 99,99 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.
Die technische Aufrüstung Frankfurts zur ersten hessischen Großstadt mit flächendeckend verfügbaren Gigabit-Geschwindigkeiten ist Teil der europaweiten Ausbaukampagne GIGAWorld von Unitymedias Konzernmutter Liberty Global. Das Unternehmen wird demnächst seine Gigabit-Ausbaupläne auf Basis von DOCSIS 3.1 für weitere europäische Länder bekanntgeben.
Unitymedia betreibt in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg eines der größten zusammenhängenden Kabelnetze Europas. In Frankfurt hat das Unternehmen einen Standort und ein Technikzentrum. Im Verbreitungsgebiet von Unitymedia werden künftig etwa 13 Millionen Kabelhaushalte mit Gigabit-Tempo im Internet surfen können.
