UniFi UXG Pro: Gateway Pro der nächsten Generation offiziell

 

UniFi wird für „kastrierte Optionen“ in der Dream Machine Pro bzw. Dream Machine Pro SE teils scharf angegangen. Vorrangig spricht man mit den All-in-One-Geräten aber ohnehin den semiprofessionellen Nutzer an. Anders beim neuen UXG Pro. Wobei „neu“ relativ ist. Immerhin dümpelte das Gerät bereits einige Zeit im Early Access herum. Nun scheint man bereit für den Marktstart zu sein.

Das Gateway Pro der nächsten Generation fokussiert sich auf seinen Dienst als Sicherheitsgateway und soll Unternehmen mit mittleren bis großen Netzwerken dienen. Ausgestattet ist das UXG Pro mit zwei WAN-Ports, wobei hier einmal Gigabit-Ethernet (RJ-45) und einmal 10-Gigabit-SFP+ zur Verfügung stehen. Man bietet eine Unterstützung für Failover.

Ausgestattet ist das Gateway zudem mit zwei LAN-Ports. Abermals handelt es sich um die Kombination aus Gigabit-Ethernet RJ-45 und 10-Gigabit-SFP+. Mit dem UXG Pro will man eine „umfassende Netzwerksicherheitslösung“ bieten, quasi ein Unifi-Security-Gateway-Pro-Nachfolger. Zahlreiche Funktionen seien da mit von der Partie, darunter Funktionen zur Bedrohungsabwehr, Deep Packet Inspection (DPI), aber auch Intrusion Detection (IDS) und Prevention Systems (IPS).

Außerdem bietet man eine Layered-Firewall-Konfiguration. Verbunden werden kann das UXG Pro beispielsweise mit einem Cloud Key Plus, heißt der Controller läuft nicht direkt auf dem Gerät. Kostenpunkt? 499 USD. Muss man schauen, wann das Gerät auch über den EU-Store verfügbar sein wird.

Features:

  • 1.7 GHz quad-core processor
  • (2) WAN ports (GbE RJ45 and 10G SFP+) with failover support
  • (2) LAN ports (GbE RJ45 and 10G SFP+)
  • Enterprise-class DPI, IPS/IDS, and layered firewall configuration
  • Power redundancy when connected to the UniFi SmartPower RPS (sold separately)
  • SmartPower outlet (125VAC/2A) for an external modem
  • 1U-sized, rack-mountable device

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. „Unternehmen mit mittleren bis großen Netzwerken“ kaufen sich eher Geräte die ein ordentliches HA können. Nicht nur billiges WAN-Failover auf einem Gerät.

    • Im Ernst, das kann nur WAN Failover ? Sowas wie State Syncing etc sollte doch „normal“ sein, vor allem wenn man von Mittleren bis Großen Netzwerken redet.

  2. Warum gibt es keinen Nachfolger für das kleine USG ein 19 Zoll benötigt zu viel Platz? Eine DM möchte ich nicht da ich alles dezidiert habe und eine EiWoMiSau ist es leider auch nicht.

  3. In der Tat ist das WAN Failover für ein professionelles Setup mehr als dünn. Mir drängt sich schlicht der Eindruck auf, dass Ubiquiti hier wieder ein besseres SoHo Gerät konzipiert hat. Wobei ich mich dann aber wieder frage, warum der Cloud Key nicht drin ist. Dann kann man gleich zur UDM Pro greifen.

    Sorry, aber überzeugt mich gar nicht. Für das Geld lieber einen Lancom Router.

  4. „….All-in-One-Geräten aber ohnehin den semiprofessionellen Nutzer an“ – gerade dann würde ich mir auch semiprofessionelle System einsetzen, die HA oder ordentliches Loadbalancing bieten oder wo DHCP und NTP funktioniert und nicht so ein Buggy-Gerät wie die UDMPro, was viele überflüssige Funktionen hat aber nichts richtig kann.
    Seit ich die bei mir rausgeworfen und durch eine OPNSense ersetzt habe, funtioniert komischerweise alles wieder wie es soll, Streaming ruckelt nicht mehr, Live-TV bei SkyQ funktioniert, DHCP läuft mit IP-Reservation einwandfrei und ich kann NTP im Netz verteilen oder noch einen zusätzlichen Server dazu zu benötigen.

  5. Wie wäre es mal, statt ständig was neues zu machen die vorhandenen Sachen zur Verfügung zu stellen und den Kunden nicht als Beta Tester nimmt?

    Meine Dream Machine Pro ist dank Updates unbrauchbar geworden, man findet sich auf der Oberfläche nicht mehr zurecht und Sachen sind verschwunden, Sachen weswegen man sich das Teil angeschafft hatte!

    Schade das man rechtlich nix machen kann, sonst wäre UniFi schon lange dran!

  6. Zwei Jahre im EA? Oh Mann, dann kann ich ja noch lange auf die UDR warten…

  7. Ist schon bekannt warum der UXG Pro deutlich mehr kostet als die UDM Pro? Schließlich hat er _weniger_ Features (was per se nichts Schlechtes ist).

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