Und das erfolgreichste Produkt bei Amazon ist? Der Kindle!

Das hätte ich wirklich nicht gedacht. Eben die Information von Amazon bekommen, dass der Kindle – also der eBook-Reader für 99 Euro, der meistverkaufte Artikel bei Amazon seit Beginn der Vorweihnachtszeit ist. Diese wird bei Amazon ab dem 01.11 gemessen. Warum ich damit nicht gerechnet hätte? Ich hätte nicht darauf wetten wollen, dass Deutschland eine eBook-Nation ist. Ich hätte jetzt mit Artikeln aus dem „Günstig-Bereich“ gerechnet – bei Saturn sind zum Beispiel immer die Wechselzahnbürsten von Braun ganz oben in den Verkaufscharts.

Der Reader kostet nen knappen Hunni, ist damit nicht gerade günstig und zudem gibt es ja noch die Kindle-Apps für andere mobile Plattformen, auf denen ich auch Bücher lesen könnte. Nun ja – ich habe eh keine Zeit zum Stöbern in Büchern, das hole ich nach, wenn ich alt bin.

Wie schaut es bei euch aus? eBook oder noch echtes Papier? Falls wer Zahlen braucht, Amazon teilt die Anzahl der zu lesenden Inhalte wie folgt mit:

Seit im April 2011 der deutsche Kindle-Shop auf Amazon.de online ging, wurden mehr als 300.000 internationale Bücher sowie 25.000 deutschsprachige Titel zur Auswahl hinzugefügt. Der Amazon.de Kindle-Shop bietet Kunden nun mehr als 950.000 Bücher, darunter aktuell 81 der 100 Spiegel-Bestseller und mehr als 50.000 deutsche Kindle-Bücher – darunter tausende deutsche Klassiker zum Gratis-Download nur für Kindle, wie beispielsweise Krieg und Frieden, Dracula oder Deutsche Sagen. Zusätzlich können Kunden auf dem Kindle mehr als eine Million kostenlose Bücher lesen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. Ich finde die Idee des eBooks gut. Unterwegs, z.B. im Urlaub, ist es wesentlich bequemer und handlicher einen Reader mitzunehmen, als 10, 20 oder 30 Bücher. Die Lesbarkeit sollte sich dank E-Ink nicht von Papier und Tinte unterscheiden.
    Ich muss aber zugeben, dass ich es mag, meine Bücher später auch im Regal zu sehen und verleihen zu können. Gleichzeitig ist das Angebot an deutscher Literatur noch nicht so, wie ich mir das vorstellen würde und ein wichtiger Punkt ist sicher auch das Verhältnis von Papier- und E-Buch-Preis. Diese Faktoren (und die Erwartungen an die Dinge, die da kommen) halten mich derzeit noch von einem Kauf so eines Readers ab.

  2. Lange Zeit hab ich dem Buch die Treue geschworen. MIt den üblichen Argumenten: Haptik, Buch ist nur was wenns aus Papier ist, etc.
    Seit ich einen Reader habe würde ich Ihn für kein Geld der Welt mehr gegen ein Papierbuch tauschen wollen.
    Für Leseratten ist der EReader die beste Erfindung die es je gab.

  3. Also ich habe mir auch den Kindle zu Weihnachten gegönnt. Seit ein paar Stunden liegt er nun vor mir und meine Begeisterung wächst.
    Eigentlich bin ich sehr skeptisch was das lesen von „echten“ Büchern angeht. Dafür will ich ihn auch primär nicht einsetzen sondern eher für das Lesen von längeren Beiträgen die ich mir per Instapaper synchronisiere. Es soll meinen Workflow verbessern: Beiträge via Reeder zu Instapaper verschieben und dann auf dem Kindle lesen. Auch habe ich oft lange PDFs vorliegen, die ich durchlesen muss. Ich erhoffe mir durch die reine eBook-Funktion weniger Ablenkung vom eigentlichen Lesen. Mit iPad, iPhone und Notebook ist man doch weniger konzentriert bei der Sache. Zumindest geht es mir so.

  4. Seitdem wir auf der Arbeit zu Weihnachten von unsrem Chef jeder ein Kindle bekommen haben, bin ich nur noch am lesen. Das Teil ist wirklich genial und es liest sich wie mit nem richtigen Buch.

  5. Ich habe das Sony PRS-T1, ist eine super Sache so ein eBook Reader (nicht nut zum reinen Lesen sondern auch mal um mal etwas nachzuschlagen)

  6. da schließe ich mich doch gleich mal zu 100% der meinung von #TeoSenf an. ich möchte ein buch auch mal verleihen können. solange ich das nicht kann – abfahrt!! ebook ist in deutschland eine gelddruckmaschine, oder?! hier muss umgedacht werden. HALLO??! wir sind im digitalzeitalter!!? oder nicht??!

  7. Man muss es wirklich mal in der Hand gehabt haben und auch 30 Minuten was lesen.

    Der Unterschied vom E-Ink Display zu einem beleuchteten LCD oder einer AMOLED ist riesig!

    Wer wirklich gerne liest und auf den anderen kram verzichten kann, der gibt hier gute 100€ aus. Ich würde schon fast behaupten selbst zusätzlich zu nem Tablet sind es noch gute 100€

    Und wer klassische Bücher mag ist mit dem kostenlosen Angebot auch erstmal lange versorgt.

  8. Habe mich ebenfalls von der romantischen Einstellung, „echtes Papier“ in der Hand halten zu wollen gelöst und mir einen Sony PRS-T1 gekauft. Den geb ich nie mehr her. Habe den Sony dem Kindle vorgezogen, weil ich damit nicht an Amazon geknebelt bin, sondern mir meinen (Epub-)Buchshop selber aussuchen darf und habe meine Wahl bislang nicht bereut 🙂

  9. Naja der Preis eines E-Books ist nun mal das Gehalt des Autors und der Mitarbeiter im Verlag, Publizisten etc. Selbst beim alten Buch ist der Druckpreis sicher ein geringerer Anteil an dem Preis.

  10. altersheimveranda says:

    „das hole ich nach, wenn ich alt bin.“
    hervorragend!!! 😀
    ähnliches habe ich noch mit alten vhs-cassetten vor, wenn der ihnhalt es denn noch so lange überlebt.

  11. Ich habe das geniale Teil nun seit knapp zwei Monaten und bin immer noch und jeden Tag aufs Neue begeistert. Alleine schon wegen dem Abo einer Lieblingstageszeitung Welt kompakt hat sich die Anschaffung gelohnt.
    Features wie die integrierten Wörterbücher, Anfertigen von Notizen und das der Kindle immer weiß, wo ich mit dem Lesen aufgehört habe, begeistern mich immer wieder.
    Ich gebe das Teil nicht wieder her.

  12. Für mich auch (neben den Nexus) mein persönliches Gadget des Jahres. Ich habe ihn nun seit einigen Monaten und würde ihn nicht mehr hergeben wollen. Kann man sagen was man will, aber es ist ein völlig anderer Lesegenuss als mit jeglichem anderen Device. E-Ink ist diesbezüglich einfach um Welten besser und durch das gering Gewicht und die schöne schlanke Form des neuen Kindle liegt er auch deutlich besser in der Hand als ein konventionelles Buch. Mich begleitet er fast täglich da er mit seinem Formfaktor auch gerade noch in die Innentasche der Jacke passt.

    @Hameno
    Der Prozentteil den die Autoren bei konventionellen Büchern bekommen ist leider verschwindend gering. Als Google Music seinen Artist Hub vorstellte haben sich so einige Autoren geäußert dass sie sich etwas derartiges auch mal für eBooks wünschen würden. Eine eigene große Plattform auf der sie ihre Werke direkt vertreiben können ohne die größten Teile an irgendwelche Verlage oder sonstige abdrücken zu müssen.

    In sofern sehe ich in eBooks schon einen Vorteil – wenn möglich kaufe ich diese gerne direkt auf den Webseiten des Autors um diesen einen möglichst großen Anteil daran zukommen zu lassen. Allerdings wird dies bisher eher nur von den kleinen oder eher speziellen Autoren Angeboten. Klassiker und Bestseller wird man auf diesen Weg wohl kaum finden.
    Insgesamt sind eBooks aber häufiger schon etwas günstiger als die Printausgabe. Mein letztes Buch kostete bei Erscheinung 12€ als eBook und 19€ in der Taschenbuchausgabe. Nach 2-3 Wochen wurden die Preise dann angepasst und das Taschenbuch im Preis gesenkt.

    Wobei die Qualität eines guten e-Ink Displays für mich auch deutlich höher liegt als die einer Taschenbuchausgabe welche einem nach paar Wochen auseinander fällt. Insofern hinkt der Vergleich auch immer ein wenig.

  13. Ich begebe mich nur ungern in Paralleluniversen wie die von Apple, Amazon, … und habe mich deshalb für einen Kobo Touch entschieden.
    Ist bei jedem Test unter den Top 3 (Kindle, Sony P1, Kobo) zu finden.

    „darunter tausende deutsche Klassiker zum Gratis-Download nur für Kindle“
    Na ja, das „nur“ klingt doch ein bisschen missverständlich.
    Abgesehen davon, dass man mit dem Gratis-Programm „Calibre“ Dateien in alle vier Himmelsrichtungen konvertieren kann, gibt es mMn hier die beste Zusammenstellung deutscher Klassiker. Alle davon in epub, viele in mobi.
    http://wiki.mobileread.com/wiki/Free_eBooks-de/de

    Übrigens, ausführliche und seriöse! eReader-Tests (nicht so ein pc-zeitschriften geplappere) gibt es hier:
    http://cme.at/testbericht/

  14. @Leif
    Naja soweit ich weiß kann man als Autor seine Werke ohne Probleme bei Amazon selber einstellen und erhält dann sicher auch einen größeren Anteil. Das die Autoren von Ihren Verlagen so wenig bekommen liegt halt an den hohen Kosten eines größeren Verwaltungsapparates und eventuell hohen Vorschüssen die ersteinmal wieder reingeholt werden…

  15. Da der Akku des Kindle deutlich länger durchhält, als beim iPad oder Smartphone, ist es wirklich zu einer Alternative zum Buch geworden. Das Beste daran ist meiner Meinung nach, dass es unglaublich viel Platz spart. Keine riesigen Bücherregale mehr…

    Aber zunächst muss ich mich Caschy anschließen. Bücher werde ich lesen, wenn ich alt bin…

  16. Ich habe mir im Februar zu meinem Geburtstag den Kindle 3 gegönnt. Damals noch als US-Import mit einer sensationellen Lieferzeit von 3 Tagen. Der beste Kauf, den ich dieses Jahr gemacht habe. Nie wieder geb ich den her. Ich liebe Bücher, aber mein Lesekonsum ist jedes Jahr geringer geworden. In 2010 habe ich vielleicht 5-6 Bücher gelesen. In 2011, dank Kindle schon mehr als 30 Bücher. Gleich in meiner Mittagspause werde ich auch wieder meinen Kindle rausholen.

    Im Urlaub hab ich nur müde gelächelt, als meine bessere Hälfte sich den Koffer mit Büchern vollgepackt hat. Die hat jetzt übrigens auch nen Kindle.

    Die Amazon-Bindung stört mich nicht wirklich, denn es gibt dank calibre keine Probleme pdfs oder epubs in mobi umzuwandeln.

  17. So, ich wollte das Ding eh kaufen, nun mach ichs über den Werbungslink im Artikel… müssen diesen Blog ja auch irgendwie unterstützen!

  18. An sich sind eBooks eine feine Sache, ABER der Preis stimmt einfach nicht.

    Die gedruckte Ausgabe eines Buchs bekommt man für 5 Euro mehr als das eBook. Wer kauft da noch das eBook ?

    Die Preise müssen deutlich fallen.

  19. Meine Leseaktivitäten sind in der letzten Zeit ein wenig eingeschlafen und da kommt mir der Kindle genau recht.
    Einfach mal was neues ausprobieren und wieder neuen Spaß am Lesen entdecken.
    Ich werde mir den Kindle anschaffen und freue mich riesig darauf. Durfte ihn letzte Tage mal in die Hand nehmen und bin total begeistert. Meine Bücherwunschliste ist auch schon enorm angewachsen.
    Sehe das mit der Amazon-Bindung nicht so eng, da ich mir Vorfeld auch handelsübliche Bücher über Amazon gekauft habe.

  20. Doch ich bin hoffentlich bald stolzer kindle Besitzer. Wird auf Flügen das ein oder andere Kilo im Koffer sparen.

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