Umfrage Februar: Seid ihr für eine einheitliche Ladelösung für mobile Endgeräte?

Die EU-Kommission macht derzeit durch ihr Initiativrecht Druck: Die bisher freiwilligen Verpflichtungen für Hersteller in puncto Ladegerät haben ihrer Auffassung nach bisher zu wenig gefruchtet und die Vielzahl an Ladelösungen lediglich reduziert. Die EU-Kommission hat sich dafür ausgesprochen das Thema erneut auf die politische Agenda zu bringen und erwartet daher vom EU-Parlament bis Sommer einen Gesetzesentwurf zum Ziel der „einheitlichen Ladegeräte“, wobei meiner Ansicht nach der Begriff „Ladelösung“ wesentlich passender wäre. Denn ob, sowie wo und wie man konkret anpacken und regulieren möchte, steht bislang nicht fest. Dies soll im Laufe des Gesetzgebungsprozesses mit Fachexperten aber auch Vertretern aus der Industrie und von der Warte der Konsumenten aus noch genauer erörtert werden.

Während auf der Seite der Netzteile inzwischen überwiegend USB-A und USB-C zum Einsatz kommen, sieht dies für die Anschlüsse an den Geräten und somit auch für Kabel derzeitig noch anders aus. So setzen hier nach wie vor einige Kleingeräte wie Kopfhörer auf den Micro-USB-Anschluss, während Apple – zumindest was die iPhones, Zubehör und einige iPads angeht – nach wie vor auf Lightning beharrt und auch daran festhalten will.

Diffus sieht das Ganze auch für Schnellladestandards aus, so setzten viele Hersteller (auch für größere Geräte, wie Notebooks) auf USB-Power-Delivery (PD) in Verbindung mit einem USB-C Port, was eine Ladeleistung mit bis zu 100 Watt anbietet. Für Smartphones sieht es da noch eine Ecke unübersichtlicher aus. Hier gibt es neben Power Delivery und QuickCharge von Qualcomm (welches ab Version 4 im Übrigen auch Power Delivery unterstützt) weitere proprietäre Standards wie Warp-Charge von OnePlus. Und wenn auch das Warp-Netzteil nicht mit Power Delivery kompatibel ist, so aber OnePlus Smartphones ab der 7. Generation (zumindest mit 15 Watt). Denn: Google fordert für eine Android-Zertifizierung am Gerät einen USB-C-Anschluss, sowie zumindest rudimentäre Unterstützung von Power Delivery.

Auch kabellose Ladelösungen sind auf dem Vormarsch und werden zunehmend schneller. Hier hat sich vornehmend der Qi-Standard im mobilen Sektor etabliert. Haltet ihr diesen bereits für ausgereift genug? Gedeckt sind davon ja vorrangig Smartphones oder True-Wireless-Kopfhörer und auch Netzteil und Kabel fallen hier zusätzlich zu einer Ladestation nach wie vor an. Die Begründung der EU-Kommission für eine gemeinsame Ladelösung ist ja bekanntlich den Elektromüll zu senken oder zu vermeiden.

Ich für meinen Teil bin mit einem OnePlus-Smartphone und einem Dell XPS 13 unterwegs. Beide setzen auf einen USB-C Port und beide lassen sich auch über Power Delivery mehr oder minder schnell aufladen. Ein Typ-C-Netzteil mit PD-Unterstützung und ein separates Kabel mit Typ-C auf Typ-C findet sich immer in meinem Rucksack. Das Kabel lässt sich auch verwenden, um unterwegs das Smartphone zum Laden oder Übertragen von Daten an den Laptop anzuschließen. Da nervt es mich ungemein, wenn ich mein iPad 2018 dabei habe und zusätzlich an ein Lightning-Kabel denken muss.

Netter Nebeneffekt: Je nach Ausstattung kann über den USB-C-Anschluss (z.B. USB 3.1 mit „Alternate Mode“ oder Thunderbolt 3) ja auch das Bild zu einem kompatiblen Bildschirm übertragen werden.

Daher unsere Frage im Februar: Wie seht ihr eine einheitliche Ladelösung persönlich? Würdet ihr euch eine solche wünschen oder setzt ihr bereits ohnehin weitgehend auf einen Anschluss? Haltet ihr vom derzeitigen Standpunkt aus eine Lösung für technisch möglich? Wie müsste eurer Meinung nach eine faire gesetzliche Regelung – wenn es denn zu einer kommt – aussehen?

Wir freuen uns über jegliche Beteiligung und eine rege Diskussion in den Kommentaren.

Seid ihr für eine einheitliche Ladelösung für mobile Endgeräte?

  • Ja, unterschiedliche Kabel und Anschlüsse nerven. (51%, 2.484 Votes)
  • Ja, die meisten meiner Geräte setzen ohnehin auf USB-C. (31%, 1.529 Votes)
  • Nein, die Hersteller sollen entscheiden, welche Ladelösung optimal ist. (7%, 332 Votes)
  • Das ist mir vollkommen egal. (6%, 288 Votes)
  • Nur, wenn sämtliche Geräte drahtlos laden. (2%, 104 Votes)
  • Nein, ich habe bereits zu viel in Kabel und Zubehör investiert. (2%, 100 Votes)
  • Nein, das lässt sich technisch gar nicht realisieren. (1%, 73 Votes)

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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58 Kommentare

  1. Aktuell haben ja alle Ladegeräte einen USB-Anschluss, so dass man ggf. nur das Kabel tauschen muss.

    Prinzipiell wäre mir aber ein einheitliches Ladekabel für alle Geräte lieber.

  2. ne will lightning behalten

    • Matthias Börner says:

      Darf ich fragen, welche Vorteile man (bzw du) mit Lightning gegenüber USB-C hat?

      • Felix Frank says:

        Der Frage würde ich mich anschließen. Interessiert mich ganz ehrlich.
        Abgesehen von bisher vorhandenem Zubehör und Geräten und Apples ordentlichen Mehr-Einnahmen durch Lightning finde ich persönlich keine.

        • Naja, ein Vorteil der Nutzer ist meist, dass sie Kabel, Adapter und Co. bereits haben.

        • Welche Mehr-Einnahmen sollen das sein?

          Bei Lightning kann man sicher sein dass das Kabel die Specs erfüllt und nicht das Gerät frittiert, so wie das mit billigen Type-C Kabel vorkommen kann. Alle Kabel und Accessories, die sich die Leute seit 2012 angeschafft haben, funktionieren weiterhin. Es gibt weit weniger Wirrwarr was Ladestrom und sonstige Varianten angeht (PD-Profile, Alt-Modes für DisplayPort, HDMI, Thunderbolt, etc).
          Außerdem hat jedes Ladegerät sowieso einen USB-Eingang. Den findet man ganz passend auch am anderen Ende des mitgelieferten Kabels. Ende der Geschichte. Das Thema wird künstlich von Trollen aufgebauscht weil es sich um Apple handelt.

          • Einheitliche Specs gehen nur durch Zertifizierung. Dann erhält Apple aber Mehreinnahmen. Und ehrlich gesagt hält das auch nicht ab billigie Plagiate herzustellen. Aber es stimmt, es gibt weniger offizielle Varianten.

            • Die Zertifizierung, bzw Informationen ob ein Gerät die Specs einhält, fällt aber nicht einfach vom Himmel. Dazu sind ein paar Tests nötig. Darum macht das auch ein Drittes Unternehmen, das darauf spezialisiert ist. Wenn das überhaupt notwendig ist. Wenn nicht dann zahlt man eine Pauschale für Lightning-Chip und Stecker.

          • > Das Thema wird künstlich von Trollen aufgebauscht weil es sich um Apple handelt.

            Du meinst vermutlich die Illuminati, aber ja! Endlich sagts Mal einer!

          • Es gibt tonnenweise gefälschte bzw. Nicht zertifizierte Lightning Produkte die eine Menge Probleme machen am Markt.

        • Mir persönlich gefällt die mechanische Verbindung beim Lightning-Port besser. Der Stecker rastet deutlich ein und sitzt fester. Ich bin aber kein Fundamentalist – USB-C wäre für mich prinzipiell auch OK.

      • Thomas Höllriegl says:

        Man kann in der Fanblase weiterleben. 😉

        • Peter Brülls says:

          Naja, Regel Nummer 1 ist eigentlich, anderen keinen physischen Zugang zum Gerät zu geben. Daher verstehe ich eh nicht, wieso man sein Gerät an irgendwelchen Fremdkrams anschließt. Ohne usb-a-Adapter, der nur Strom durchläßt würde ich eh nicht an fremdes Netzteil gehen. Und dann kann ich auch gleich mein eigenes Kabel mitnehmen.

          Und selbst ohne diesen Sicherheitsaspekt verläßt msn sich doch nicht darauf, dass andere was mithaben.

          Insofern sehe ich da jetzt nich so den überragenden Nutzen.

      • Lightning Vorteile für MICH:
        – Stecker ist kleiner
        – Hat im Gerät kein Teil was in den Stecker muss, also der Lightning geht komplett ins Gerät, bei USB C ist in der Mitte noch ein Stecker der dann ins Kabel geht. Das macht das ganze anfälliger. Grade für Dreck in der Hose der dann auch schwieriger aus der Buchse im Gerät muss. Hatte letztens erst nen Arbeitskollegen der da Probleme mit seinem Sony hatte weil es nicht mehr geladen hat.

    • Lightning war nur eine Zwischenlösung von Apple im Jahre 2011, da USB-C erst 2014 standardisiert wurde. Die mittelfrsitige Zukunft gehört USB-C

      • Die Zukunft heisst nicht USB-C sondern wireless für alles.
        Von daher sind einheitliche Ladeanschlüsse schon überholt, wenn die eingeführt werden.

        • Aha, und wenn mein Handy leer ist, kommt der Strom angeflogen oder wie? Du Träumer…

          • @Sascha, Du scheinst ja ein Sachverständiger zu sein…
            Kannst Du deine Aussage mal näher begründen ?

            • @Ralf Du kannst mir sicher weiterhelfen, wie der Strom in mein Handy kommen soll, wenn ich auf der Couch sitze und mein Handy leer ist und ich es benutzen will. Auf dich habe ich gewartet und DU hast sicher die Lösung, wie ich da ohne Kabel weiterkomme. Mit einem QI Ladegerät komme ich da ja nicht weit, aber das leuchtet dir sicher auch ein.

              Oder wolltest du mir das gerade vorschlagen? Du weißt schon, das wir hier in einem Technikblog sind. ;o)

              • Ladegerät dranhalten wäre die Lösung gewesen. Aber dafür wird es dann bestimmt auch ein Tutorial geben.

                Oder Laden per Funk, noch einfacher (siehe z.B. hier https://www.elektormagazine.de/news/fcc-genehmigung-fur-entferntes-laden-per-funk)

              • @Sascha, ach so, dachte das ist hier Caschy’s Blog 😉 aber Danke für deine Erläuterung, daran habe ich zunächst nicht gedacht…
                Der Ansatz von THO wäre natürlich eine mögliche Lösung, wenn auch etwas unpraktisch.
                Mal ganz abgesehen von der mechanischen Belastung, die Du deinem Gerät aussetzt, wenn du es in der Hand bewegst mit angeschlossenem Ladekabel, wäre doch Möbel mit eingebautem Induktivladegerät eine mögliche Lösung (Wie von diesem schwedischen Möbelhaus ja bereits angeboten wird).
                So hast Du das Gerät z.B. vor Dir auf dem Tisch liegen oder neben Dir auf der Couchlehne.
                Und die Strahlenbelastung wäre auch geringer, da die strahlenabsorbierende Wassermasse deiner Hand nicht dazwischen wäre ;-)…
                Ok, lassen wir mal den Fakt ausser Betracht, dass induktive Ladegeräte auch einen negativen Effekt auf den Empfang haben können…

        • Sehe ich genauso @Thomas. Keine Kabel, die abhanden kommen oder kaputt gehen, oder gar das Gerät mechanisch beschädigen.
          Bei uns in der Firma (im Tisch eingelassen) und auch an immer mehr öffentlichen Plätzen, kann so eine Lademöglichkeit geboten werden, ohne dass alle möglichen Anschlusskabel angeboten werden müssen und die Kabel womöglich versehentlich mitgenommen oder beschädigt werden.
          Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, was sich am anderen Ende des Kabels befindet und womöglich auf mein Gerät zugegriffen wird.

          • Sehe ich prinzipiell so wie ihr, aber da gehört natürlich auch ein Standard dazu. Wegen mir halt Qi statt USB-C, aber dem müssten dann auch alle folgen.

        • @Thomas, das sehe ich genauso!
          Kann mit USB-C nix anfangen! USB- (egal ob A-B-C) Steckverbindungen schreien förmlich nach „beim ersten Versuch falsch herum versuchen“. Plus einer mechanisch-erhöhten Anfälligkeit bei USB-C.
          Oute mich mal als Fan angefressener Äpfel. Lightning ist da schon eine sehr gute Lösung. Die Hauseigene „Uhr“ liegt schon auf einem Lade-Pad. Somit Stecker-frei aufgeladen. Das ist die Zukunft!! Wenn die Endgeräte wirklich wasserdicht sein sollen geht das sowieso nur OHNE.
          @EU: kümmert Euch mal wieder um die Bananen. Viel zu Krumm die Dinger. Wären alle gleich Groß und vor allem GERADE könnte man viel mehr davon stapeln. Und darum gehts doch oder ?

          • Was für ein Sinnloskommentar. Schon mal USB-C falsch herum eingesteckt? Den Rest erspare ich mir.

            • Kann man Lighning nicht falsch herum einstecken?
              Habe bei so einer Beschreibung für Kabel mit Magnetstecker mal gesehen, dass man bei diesen darauf achten musste welche Seite oben ist.
              Oder liegt das nur an diesem Produkt weil Apple so etwas so oder so nicht anbietet, anbieten wird?

        • Wie dumm ist das?
          Wireless???
          Und wenn ich unterwegs bin und laden muss? Also nicht wie einige hier schreiben stationär an einem anderen Ort, nur nicht daheim. Laufend. Muss ich mir dann extra eine Powerbank kaufen mit der Funktion und dann mein Gerät mit Gummibändern daran fixieren damit es auch lädt wenn ich es in meine Tasche Packe?
          Gut, hier scheint es wohl einige Menschen zu geben die sich nur in Räumen mit Ladepad aufhalten. Die können damit wohl leben. Vielleicht gibt es dann ja auch Ladepads die Daten schnell übertragen, USB ist ja schon um einiges schneller als Bluetooth und co.
          Aber wohl nicht wichtig, Menschen die nur in Räumen mit Ladepad sind, die brauchen ja auch keine Daten in Form von Musik und co.

  3. Obwohl ich ein bekennender Gegner von Gebots-Wahn und Verbots-Unkultur bin, würde ich im Bereich „Ladelösungen“ eine Vereinheitlichung dringend befürworten. Ich habe mittlerweile hunderte verschiedener Netzteile & Co in unserem Ersatzteillager herum vagabundieren … doch garantiert nie das richtige Gerät, wenn mal wieder eins durchbrennt.
    Da ließe sich mit ein wenig gutem Willen viel vereinheitlichen … und die Umwelt könnte entsprechend entlastet werden …

  4. westernworld says:

    so einheitlich wie möglich halt. wahrscheinlich sind einheitliche ladegeräte jeweils für eine produktkategorie wie laptop, tablet und handy das maximal sinnvoll machbare.
    der größte elektroschrottvermeidungseffekt wird mit den handys zu erreichen sein und es wäre schon toll wenn man in zukunft einfach jeden der gerade greifbar ist um handyladehilfe wie um feuer anschnorren könnte.

  5. Facepalm… das man sowas überhaupt heutzutage noch fragen muss.

    Machen wir doch alles wieder ohne Standards… möchte auch endlich meine eigene Währung.

  6. Grundsätzlich bin ich dafür, aber ein Kabel dient nicht nur zum Laden, sondern z. T. auch zum Übertragen von Daten. Wenn jetzt USB-C vorgeschrieben ist, wäre das vorerst gut – aber wenn der Standard nicht mehr ausreichen würde, was dann? Hier könnte dann theoretisch wirklich der technische Fortschritt gebremst werden. Müsste dann für einen eher begrenzten Zeitraum, z. B. 5 Jahre gelten, dann aber auch gleichermaßen für Tablets, Kopfhörer, Kameras oder anderen Geräten.

  7. 1 Kabel statt 2 Kabel ist 1 Problem weniger, deshalb Daumen hoch!

  8. Wer schreibt dann den nächsten Standart vor? Sollen wir warten bis das die EU entscheidet? Sind die EU Bürokraten jetzt auch noch Ingenieure? Wollen die den Herstellern vorschreiben welcher Standart zu verbauen ist? Sollen wir jetzt tausende Ladekabel wegschmeißen weil die EU einheitliche Aufladelösungen wünscht? Ich halte das für Quatsch. Man könnte Richtlinien vergeben aber auf keinem Fall vorschreiben. Apple sollte sowieso ausgenommen werden, da Lightning seit Jahren am Markt ist und es dadurch unnötigen Elektromüll geben würde. Ich denke besser als Vorschriften wären Richtlinien, werden diese nicht eingehalten müssen extra Gebühren bezahlt werden. Ich denke die EU hat andere Probleme als sich über meine Ladekabel Gedanken zu machen. Ich frage mich wieviele Politiker sich mit dem Thema beschäftigen die man hätte einsparen können. Ich habe hier seit Jahren zwei Ladekabel liegen und nochmal zwei in der Arbeitstasche, ich habe damit überhaupt kein Problem. Ein Wahnsinn was da wieder los ist. Ich beneide schon fast die Engländer.

    • Mehr gibt es nicht zu sagen.
      Dieser Zwang hätte vor der massenhaften Ausbreitung der Smartphones eingeführt werden müssen und nicht erst 10 Jahre danach.
      Im Endeffekt wird diese Lösung nur zu noch mehr Technikschrott führen,als ohnehin schon.

      • Vor der Smartphone zeit, wo es massenhaft Tasten Handy´s gab, war die Situation noch viel schlimmer, jeder Hersteller hat seine eigene Suppe gekocht und es gab zahllose unterschiedlich Anschlüsse für Handy´s.

    • Naja, lauter Widersprüche. Warum sollten tausende Kabel weggeschmissen werden? Die Geräte existieren doch noch. Und eine Richtlinie mit Strafen, aber keine Vorschrift? Genau das ist eine Vorschrift. Aber keine Sorge, einen Standart wird es nicht geben, Flagge helfen da nicht. Sie arbeiten besser an einem Standard.

  9. Mechanisch besser umgesetzte Lösung finde ich aktuell den Lightning Stecker. Er rastet besser ein, keine „empfindliche dünne Platine in der Mitte“.
    Datenübertragung ist USB-C besser.
    Ladestandard finde ich bei weitem USB-PD am sinnvollsten.
    Bei mir sieht es aktuell bei den Kabeln echt wirr aus:
    Laptop hat eigenes Ladegerät 19,5Volt 7,7A
    Bluetooth Lautsprecher eigene Buchse 15Volt 2,4A
    Handy: Lightning
    Kopfhörer mobil: Lightning
    Kopfhörer groß: Micro-USB
    Kopfhörer Sport: Micro-USB
    Microsoft Surface: eigenes Netzteil und Anschluss
    Uhr: Garmin „Wäscheklammer“ immerhin mit USB-A auf der anderen Seite

    • Aber wenn man es jetzt reguliert sollte man sich such klar positionieren wird technologischer Fortschritt sichergestellt werden kann.

      • Der war gut!
        EU-Politiker-Regulierung-technischer Fortschritt. Das passt nicht so wirklich zusammen.
        Man darf auch die gehörige Portion Lobbyismus, der bei solchen Vorhaben im Spiel ist, nicht vernachlässigen.

        • Einfach USB Definitionen ansehen. Geht doch einheitlich und Fortschritt. Zugegeben, einheitlich ist bei der neuen Namensnenklatur nicht wirklich gegeben.

  10. „Nur, wenn sämtliche Geräte drahtlos laden.“
    ??? WTF denkt sich den Müll aus?
    Wozu braucht man dann einheitliche Ladekabel? Das ist dann obsolet, da währe ehe die Frage ob alle gleiche Drahtosfunktion unterstüzen da es glaub mehr als 4 verschiedene gibt.

    • Ich für meinen Teil nutze die drahtlose Ladefunktion eigentlich nie.
      Es dauert viel zu lange im Vergleich mit einer kabelgebundenen Ladung.

  11. Das ist technischer Sozialismus und blockiert letztendlich Entwicklungen, die jetzige Lösung mit den austauschbaren usb Kabel ist schon eine sehr gute Lösung und deutlicher weiter als noch ums Millennium wo jeder Anbieter seinen eignen Stecker hatte fest am Netzteil

  12. Wenn es auf sowas wie USB-C hinausläuft gerne, ich habe nur Angst davor, dass vielleicht mal wieder sowas wie Micro-USB auf die Leute losgelassen wird…

  13. Wenn die EU Vorgaben hinsichtlich der Ladetechnik machen will, sollte diese erst einmal sicher stellen, dass keine Patente davon berüht werden. Hinsichtlich der Weiterentwicklung der Ladetechnik sehe ich unter einer gesetzlichen Regelung schwarz.
    Ich denke das ganze Thema wird viel zu heiß gekocht. Wenn wir moderne Mobile-Devices im Auge haben, dann habe wir doch sowieso nur noch zwei verschiedene Steckverbindungen zum Gerät hin (Lightnig und USB-C). Auf Seite der Steckernetzteile sind es dann USB-A oder -C. Und verkauft werden wohl auch in Zukunft alle Geräte mit Ladekabel und -netzteil. Was soll sich also ändern? Möchte die EU dafür sorgen, dass wir die Ladeinfrastruktur nun auch noch getrennt vom Device kaufen? Das bringt doch nichts… Neukunden brauche sowieso die Ladetechnik und Bestandskunden verwenden weitere Ladetechnik einfach zusätzlich.
    Also einfach alles so lassen. Der Markt wird sich selbst regulieren. Wo keine Nachfrage, da kein Angebot.

  14. Eigentlich ist USB-C gut, ABER diese unterschiedlichen Eigenschaften, Ladeströme und Spannungen sind furchtbar. Ging schon vor zwei Jahren los, dass eine Breakoutbox von Dell nicht an meinen Dell Laptop gepasst hat da der USB-C Anschluß kein Thunderbolt sondern ein DP ist. Immerhin kann er über den USB-C Anschluß auch geladen werden, damit kann mein Dell Netzteil mit Hohlstecker und dickem Kabel mit Kleeblattstecker (was ein Schwachsinn) zu Hause bleiben. Bei der Wahl zwischen USB-C und Lightning, bevorzuge ich Lightning.

  15. Ganz ehrlich, mir ist das sowas von Sch… Egal. Es gibt doch eigentlich nur 2 Stecker. Wo ist das Problem? Und wo ist es das Problem der Menschen die kein Apple nutzen? Würde der Apple Kunde damit nicht zufrieden sein, dann hätte er die Wahl Apple den Rücken zu kehren.
    Und hier geht es ja um die Stecker und nicht um Ladegeräte!!!
    Bei Ladegeräten bleibe ich dabei. Garantiezeit auf mindestens 10 Jahre festlegen. Dann verschwindet der Billig Schrott sehr schnell vom Markt. Aber nein, das kann die EU ja nicht kümmern. Weniger Importe=weniger Einnahmen durch Steuern und co.
    Fällt das sonst keinem auf? Die EU handelt nur in eigenen Interessen.
    Glühbirne verbieten. Macht nix, LED wird ja gekauft.
    Staubsauger über 900 Watt verbieten? Macht auch nix.
    Beides ja auch sinnvoll.
    Lightning verbieten. Macht auch nix. USB wird gekauft.

    Garantiezeiten für Elektrogeräte drastisch erhöhen und Geräte reparierbar machen? Ne, das geht nicht. Dann wird ja weniger und seltener gekauft. Aber immerhin, der Deckmantel der Kundenfreundlichkeit und der Umweltschutz ist vorhanden. Trotzdem bleibt der ganze billige Schrott der weiterhin in der Tonne landen wird.

  16. Irgendwie betrachten alle nur USB-C oder Lightning, mich nervt es aber eher, dass jetzt noch Geräte mit Micro-USB ausgeliefert werden.
    Von mir aus soll Apple Lightning weiter verwenden, wenn wenigsten alle anderen Hersteller auf USB-C setzen, dann würde ich nur noch ein Kabel benötigen.
    Bis bei mir jedoch die Micro-USB Geräte ersetzt sind, vergehen sicherlich noch locker 10 Jahre.

    • Ja, das nervt und das es nur einen Adapter von Micro auf C gibt, aber nicht umgekehrt.

      Und dann nervt mich noch, dass mein Babybliss Haarschneider einen anderen Stecker als mein Philips hat und dann sind die Kabel auch noch fest am Netzgerät und wenn ich nun noch Epilierer und anderes benutzen würde, noch mehr Stecker-Wahnsinn und das bei so billigen Geräten die man dann komplett entsorgt wenn der Stecker defekt ist. Da ich keine Ahnung davon habe, wie schaut es bei Spielzeug für Erwachsene aus? USB oder alles mögliche?
      Na ja. Da mit Vorschriften auf Vereinheitlichung kommen fällt der EU natürlich nicht ein.

    • Micro-USB Geräte einfach nicht kaufen und das Problem hat sich sehr schnell von selbst erledigt.

  17. Ich habe in einem anderen Artikel gelesen, dass Apple sich hier massiv quer legt. Also mich würde das kein Stück wundern.
    Da würde doch wieder ein Faktor wegfallen, mit dem man den Kunden zwanghaft an sich binden könnte.

    iOS ist ja auch ein geschlossenes Betriebssystem, das NUR mit Apple-Produkten richtig gut funktioniert, aber nur SEHR eingeschränkt kompatibel mit anderen Betriebssystemen/Anwendungen ist. Ich meine gut, es ist jetzt nicht zwingend ein Beinbruch, dass man nicht quelloffen, wie Android ist, aber man sollte doch offen für Anwendungen von Drittherstellern sein und nicht dem Kunden sein Ökosystem aufzwingen.

    Natürlich kann man jetzt argumentieren „Du musst dir ja kein Apple-Produkt kaufen. Gibt ja genug Auswahl“, aber das soll ja doch nicht Sinn der Sache sein. Man kann ja als Hersteller ein eigenes Ökosystem aufbauen, das ist völlig legitim, man sollte jedoch uneingeschränkte Kompatibilität mit anderen Betriebssystemen/Anwendungen zulassen und, wie gesagt, niemandem etwas aufzwingen!

  18. Ich kaufe einfach kein Mobiles Gerät mehr das sich nicht per USB C Laden lässt, meines Smartphones haben USB C und auch mein HP Laptop lässt sich per USB C PD laden wie auch eine meiner Powerbanks leider habe ich dazu noch viel zu vile Altgeräte mit Micro USB B (MiFi, Kindle Paperwhite, Bluetooth Kopfhörer, Bluetooth Boxen, zwei ältere Tablets (Windows & Android) aber bei Neuanschaffungen ist für mich USB C ein Kriterium auf das ich nicht verzichten möchte wenn Apple da nicht mitmacht bzw. nur die iPad Pro Modelle und MacBooks mit USB C ausstattet welche mir zu teuer sind kaufe ich eben nichts von Apple ansonsten hätte ich mir eventuell ein einfaches iPad gekauft.

  19. Arnold Aluhut says:

    Ich bin absoluter Befürworter für einen einheitlichen Standard für Ladegeräte!

    Sollte aus welchen Gründen auch immer ein Hersteller einen anderen Anschluss verwenden, so wäre es schön, wenn als Rückfalleben ein zweiter Einheitsanschluss vorhanden ist. Schade ist nur, dass dies wieder von einer Regierung erzwungen werden soll. Können nicht endlich mal die Hersteller freiwillig ohne Zwang sich auf einen Standard einigen?!

    Prinzipiell achte ich bei jeder Neuanschaffung inzwischen auf das Vorhandensein einer standardisierten Lademöglichkeit!

  20. Wenn jedem Produkt ein Netzteil beiliegt, produziert man genauso viele überflüssige Netzteile wie mit jeder beliebigen Ladelösung.
    Um Elektroschrott zu minimieren, dürften Netzteile nicht beiliegen, sondern nur als Option angeboten werden.
    Die Diskussion um Steckertypen ist dagegen nur Befriedigung des eigenen Egos.

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