Überraschung: Microsoft Surface Book vorgestellt

Microsoft Surface bookDas war heute eine echte Überraschung, was Microsoft zum Ende des Events aus der Tasche zog. Da zeigte man dann ein Video, welches augenscheinlich ein Notebook zeigte. Microsoft präsentierte den Spaß, erklärte hier und da ein paar technische Spezifikationen, verglich das Intel Skylake-Geräte allen Ernstes mit Geräten mit Nicht-Skylake und offenbarte dann: das Surface Book ist ein Hybride. Boom – inklusive Tablet. Mein persönlicher Favorit des Events.

Microsoft Surface book

Im Inneren des Gerätes setzt Microsoft auf Intel-Prozessoren der Skylake-Generation, zu haben wird das Surface Book mit einem Intel Core i5 oder einem i7 sein. Durch den Einsatz der neuen Prozessoren erreicht man sicherlich ordentlich Performance, wobei ich die vollmundige Aussage von 12 Stunden Akkulaufzeit mal selber testen wollen würde – logo, in meiner Arbeitsumgebung.

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Das 13,5 Zoll messende Hybrid-Gerät (Magnesium-Body) mit PixelSense-Display bringt es auf 3000 x 2000 Pixel bei 267 ppi und kommt mit Backlit Keyboard und Glas-Trackpad daher. Zocker können sich freuen, Microsoft setzt auf eine Nvidia GeForce GPU, die mit GDDR5 ausgestattet ist. Dies allerdings nur in einer höheren Konstellation, sonst kommt eine Intel HD 520 zum Tragen.

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Doch die Schönheit und die Leistung hat natürlich ihren Preis, denn in den USA wird das Surface Book (vorbestellbar ab morgen und lieferbar ab dem 26. Oktober) ab 1.499 Dollar kosten – das lässt nichts Gutes für den Euro und eine höhere Ausbaustufe erahnen (8 oder 16 GB RAM und bis 1 TB Flashspeicher). Standardmäßig packt Microsoft übrigens in jede Konstellation des Surface Book 2x USB 3.0 und einen Kartenleser (SD Karte) mit rein. Ebenfalls ist WLAN nach 802.11 ac an Bord.

https://www.youtube.com/watch?v=XVfOe5mFbAE

Aber warten wir einmal die öffentliche Ankündigung seitens Microsoft Deutschland zum Preis und zur Verfügbarkeit ab, denn die steht momentan noch aus. Da es sich um ein Coenvertible handelt, kann man logischerweise den Teil mit dem Display entfernen und autark als Tablet nutzen – Touch- und Stifteingabe mit eingeschlossen. Wie erwähnt: Trotz des Preises mein persönlicher Favorit – bin mal gespannt, wie wohl die Partner von Microsoft auf das Gerät reagieren.

Nun noch einmal das Microsoft Surface Book im Faktencheck für euch:

  • Windows 10 Pro
  • Gewicht: 1515 Gramm, mit NVIDIA Grafik 1579, Tablet alleine 726 Gramm
  • PCIe 3.0: 128, 256, 512 oder 1 TB Speicher
  • 13,5 Zoll Display, 3000 x 2000 Pixe, 267 ppi, 1800:1 Kontrast
  • Intel Core i5 oder i7 (Skylake)
  • 8 oder 16 GB RAM
  • NVIDIA Geforce mit 1 GB GDDR5 oder Intel HD520
  • 802.11ac, 2x MIMO, Bluetooth 4.0 LE
  • 8 MP und 5 MP Kamera
  • Dualmikrofone, Stereo-Lautsprecher
  • 2x USB 3.0, SDKartenleser, MiniDisplay Port

In der Verpackung: Surface Book, Surface Pen, Netzteil und die Anleitung. Vorläufige (!!!) Preise in US Dollar:

128 GB SSD, Core i5 und 8 GB RAM: 1,499 Dollar

256 GB SSD, Core i5 und 8 GB RAM: 1,699 Dollar

256 GB SSD, NVIDIA-Grafik, Core i5 und 8 GB RAM: 1,899 Dollar

256 GB SSD, NVIDIA-Grafik, Core i7 und 8 GB RAM: 2,099 Dollar

512 GB SSD, NVIDIA-Grafik, Core i7 und 16 GB RAM: 2,699 Dollar

Und, was sagt ihr?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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42 Kommentare

  1. Ich finde das SurfaceBook absolut genial und werde es mir ganz bestimmt kaufen. Ich persönlich kann mit Apple-Geräten nichts anfangen. Ich bin kein Apple-Hater, nein im Gegenteil, ich finde die bauen absolut geniale Sachen, aber in meinen Workflow passen eben keine Geräte von denen; zu viel Software im Firmenumfeld, die nur auf Windows läuft. Jetzt hat dann für mich das traurige rüberschielen zum MacBook Pro ein Ende.
    An alle die jetzt wegen dem Preis jammern: Das ist ein Business Notebook, nichts für die breite Masse. Für CAD-Entwickler, deren Software einfach nur unter Windows läuft, wird das sicher ein Schlager. Ich habe in meinem Kundenkreis sicher 5 bis 6 die das auch sofort kaufen werden. zB einen ProEngineer Zeichner, der das halbe Jahr über durch die Welt jettet…

  2. @Karl
    immer die leute, die nur meckern können. dann lass das display dran! ist immer noch der leistungsfähigste laptop unter der sonne. das erschien dir wohl nicht erwähnenswert? Mir fallen genug gründe ein! ja zu 90% der zeit wird das display für die meisten menschen dran bleiben, aber alleine schon um den laptop als tablet flach auf dem tisch zu nutzen, muss das ding einmal gedreht werden oder abgenommen werden. dir fällt kein usecase ein, weil du noch nie ein solches gerät besessen hast, ganz einfach.

    Zu teuer? Das Ding kostet das gleiche wie ein Macbook Pro, hat ne höhere Auflösung, ist deutlich schneller, hat einen Touchbildschirm und ist nebenbei noch ein Tablet. Wo ist das denn dann zu teuer?

    @Robin
    Oh bitte, kein USB-C? USB-C wird in den nächsten 2 jahren erstmal micro USB ablösen, in 4 Jahren können wir nochmal über die normalgröße sprechen. tatsache ist, dass 99% aller festplatten noch mit dem regulären USB kommen. und lieber kauf ich mir in 2 jahren mal einen USB-C adapter, als heute schon jede festplatte über einem adapter zu versorgen.

    Und nein, ich bin kein Microsoft Fanboy. Besitze kein einziges Produkt von denen, abgesehen von Office. Trotzdem ist das Teil zusammmen mit der Sony Alpha A7rII so ziemlich das krasseste aus der Techwelt, das die mir in den letzten Jahren unter die Augen gekommen ist.

  3. nett, aber viel zu teuer.

  4. Also so wie ich das anhand des Videos sehe sitzt ein Grossteil der Akkus in der „Tastatur“. Bin gespannt darauf wie lange das Tablet autark rennt.
    Jedenfalls ein cooles Teil, welches ich als Appleuser gespannt vom Tellerrand aus beobachten werde.

  5. Endlich mal ein Windows Inhouse Produkt wo ich denken könnte dass es dem Ipad Konkurrenz macht…

  6. ich finde es nicht zu teuer, zumindest im Vergleich zu Modelle anderer Hersteller. Solide Hardware und optimal für unterwegs.

  7. Das ist viel Geld, aber für viel Leistung. Sowas hat es noch nicht gegeben bis heute. Ich finde es für diese Leistung nicht zu teuer. Ich werde es aber nicht kaufen. Ich brauche auch nicht das beste vom besten.

  8. @Sean K. Woods
    iPad? Das Surface Book wird mit dem MacBook Pro verglichen.

  9. Bis 3 Stunden Akkulaufzeit beim Tablet? Also 2 – 2 1/2 h real. Das ist nicht deren Ernst, oder? Was soll man damit?

    Das Surface Book ist also ein schweineteures Tablet mit extrem kurzer Laufzeit, welches ich nur dann vernünftig benutzen kann, wenn es in einem Tastaturdock steckt und dann, oh Wunder, habe ich wieder ein Notebook.

    Was wird das Ding denn so hochgejubelt? Das Surface 4 Pro ist dem Ding doch meilenweit überlegen. Immerhin ist es ein echtes Tablet im Sinne der Mobilität und dürfte bei normaler Anwendung 6-8 Stunden durchhalten.

    Mal ganz im Ernst, warum will MS krampfhaft Tablets zu Notebooks machen, wenn der User, der ein Notebook will, sich einfach eines kaufen kann? Wenn ich viel tippen muss und Windows 10 mit Touch will, kaufe ich mir ein XPS13 oder ein Lenovo Yoga. Wenn es unbedingt ein Tablet sein soll, dann eben das Surface 4 Pro.

    Aber nur wenn ich selber nicht weiß, was ich am Ende nutzen will, kaufe ich mir ein Surface Book, bei dem ich am Ende ein Tablet mit viel zu kurzer Laufzeit habe und mit Tastatur einen dicken Klotz, der zum Glück aber noch richtig schön teuer ist.

    Das nenne ich mal ein seltsames Produkt. Immerhin sieht es geil aus. Das war es dann aber auch schon.

  10. @Oliver: Es ist hauptsächlich als Notebook gedacht. Das Tabletfeature ist Bonus, aber nicht als Konkurrenzprodukt gegenüber reinen Tabletprodukten. Ist doch auch logisch … Generell ist es richtig, das MS hier ein ordentlichen Laptop ohne Bloatware raushaut, wo wir sicher sein können das Hardware und Software ordentlich zusammenarbeiten. Nix anderes macht Apple mit seiner Hard- und Software. Warum die nicht schon eher darauf gekommen sind … Und Lenovo hat sich mit Superfish auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.

  11. @Oink

    Wenn ich hauptsächlich ein Notebook benötige, dann kaufe ich eines. Die Konstruktion des Surface Book mag edel und wertig anmuten, am Ende hat man prinzipbedingt Nachteile durch die Trennung Tablet+Tastatur.

    Warum? Nun, einerseits schießen Basis und Tablet nicht bündig ab. Das wirft zum einen die Frage auf, welche mechanischen Kräfte da wirken und andererseits, wie stabil diese Konstruktion auf Dauer ist, wenn man sie in eine Tasche zusammen mit Büchern oder Ordnern packt.

    Dann ist da schlicht der Gewichtsnachteil. Microsoft gibt 1,5kg Gesamtgewicht an und im Vergleich zum XPS13 sind das mindestens 250g mehr. Ein halbes Pfund. Bei der non-touch Variante sogar noch mehr.

    Der Preis ist ebenfalls so ein Punkt. Klar, bei Apple zahlt man auch gerne saftige Aufpreise und im Vergleich zu einem MacBook Pro Retina 13″ kostet man nicht allzu viel mehr, bietet dafür aber eben Tablet und Notebook in einem. Nur glaube ich einfach nicht, dass der Notebookteil so gut ist, dass er mit genau so einem Gerät mithalten kann.

    Wie Microsoft etwas die Lüftung bei dieser Leistung leise halten will, würde ich gerne wissen. Was ist mit der Gewichtsbalance zwischen Tastatur und Tablet? Da beide Teile ähnlich viel wiegen, dürfte das Ding leicht kippeln. Die Sache mit dem Spalt zwischen beiden Teilen habe ich schon angesprochen, bleiben noch so Kleinigkeiten wie Spiel im Dockingmechanismus oder Art und Lage der Anschlüsse.

    Das Surface Book ist zwar ohne Weiteres ein Augenschmaus und technisches Sahnestück, aber es ist sicher nicht das geilste Notebook der Welt. Da macht sich der Herr Pallenberg etwas vor. Denn gerade der sollte wissen, dass es am Ende der Spezialist ist, der punktet. Soll er sich doch eine blutige Nase holen und am Ende wieder beim XPS13 landen.

  12. @Oliver

    Zugegeben, das Surface Book schließt nicht bündig. Wenn man allerdings an der mechanischen Bestädigkeit der Surface Produkte zweifelt, hat man noch keins in der Hand gehabt. Die Tablets lassen sich nicht mal mit großer Anstrengung biegen / Verwinden (Anders als die Displayseite eines MBA bei zeiten)

    Desweiteren hast du bedenken, dass das Surface Book wegen „gleicher Gewichtsverteilung“ kippeln würde. Gab mittlerweile schon Hands-Ons, dass man es mit einer Hand öffnen kann, wie ein Macbook. Es kommt nicht auf das Gesamtgewicht an, sondern auf die Verteilung aka Schwerpunkt und den Hebelarm um die Kippachse. Was man eher in Frage stellen soltle ist der Öffnungswinkel des Books. Der wurde nämlich meines Wissens nach nicht gezeigt.

    Gewicht und Preis würde ich als Merkmale einordnen, die sich nicht abschließend diskutieren lassen. Das ist eher eine Frage, wieviel die gezeigten Produkteigenschaften dem User wert sind. Es geht hier nämlich nicht um den Kauf eines Nutzfahrzeuges sondern um ein „Premiumprdukt“. Da hat der Preis meist nicht viel mit objektiven Gesichtspunkten zu tun.

  13. @Hans Peter

    Die Mechanik ist wider deiner Erklärung sehr wohl anzuzweifeln. Wenn ein geschlossenes Surface Book in der Tasche zwischen Büchern oder Ordnern liegt, mache ich mir schon Gedanken um die Beständigkeit.

    In einem Hands-On von TechnoBufallo sieht man überdies, dass der Mechanismus nicht so stabil wie ein reguläres Scharnier ist. Er kippelt stark nach. Das ist während einer Zugfahrt oder beim Betrieb auf dem Schoß ein Problem.

    Bei letzterem ist auch das Gewicht ein Thema. Mir passiert es gar nicht so selten, dass mein Notebook leicht nach hinten gekippt betrieben wird. Dabei öffne ich das Display meist weiter als 100 Grad. Ich glaube nicht, dass das Surface Book das mitmachen würde ohne Anstalten zu machen umzukippen.

    Da sind einfach zu viele Fragen offen, die wir hier nicht klären werden. Mir ist aber schon jetzt klar, dass Microsoft das Notebook hier nicht neu erfunden hat. Wer ernsthaft arbeitet, wird auch weiterhin zu einem Spezialisten greifen wollen. Für alle anderen dürfte das Surface Book eine Erwägung sein. Allerdings eine extrem teure.

  14. Mit UMTS würde es sofort in meine Innere Wahl kommen. So ist es uninteressant für mich.
    Warte ich weiter auf das neue Thinkpad Yoga…

  15. Das ganze klingt ziemlich ausgeklügelt. Sicher ein tolles Produkt. Auf das Scharnier bin ich gespannt und auch darauf, wie das Gerät im geschlossenen Zustand auf Druck im Rucksack reagiert. Ansonsten: So ein Gerät hätte ich gern im Studium gehabt!

    Warum allerdings keine Version mit eingebautem LTE verfügbar sein wird, bleibt wohl das Geheimnis von MS…

  16. Mwahahaha! Datt wird mein neues Arbeitsgerät sponsored by Arbeitgeber 😀 Hoffe, es kommt bald nach DE!

  17. 6.000 Bildpunkte auf 13,5″, um damit Legacy-Windows-Programme mit dem Finger zu bedienen? Das. Wird. Nicht. Funktionieren.

  18. Mir kommt es irgendwie komisch vor, dass hier so viele von unbezahlbar und zu teuer reden. „Für Privatnutzer sowieso zu teuer.“

    Das Ding wird mit Grafikeinheit wohl so 2.000€ kosten. Wer bei Apple die AMD R9 Mobile drin haben will, legt für das MBP 2.800€ auf den Tisch. Alles andere hat die Intel HD drin, die von Apples Marketing nen schöneren Namen bekommen hat.

    Auch die iMacs sind sau teuer geworden mit Grafikkarten und verkaufen sich super…an Privatnutzer!

    Mich interessiert eher die Akkulaufzeit unter normalen Bedingungen und vor allem die Belüftung. Was das angeht war bislang nämlich noch kein Hersteller auf Apple Niveau. Leider, denn ich bin bei der Wahl eigentlich nicht festgefahren.

    2k für ein Notebook? Zahle ich sofort wenn es langlebig ist, wie etwa ein MBP.

    Finde es klasse, dass das Surface Book ein eigenständiges Design bietet und eben nicht versucht wurde ein Air oder so etwas nachzubauen. So macht das mehr Spaß.

    Bin gespannt auf Caschys Test, wenn es drum geht welches Gerät im Alltag die Nase vorn hat. Der Vergleich wird ja erlaubt sein, denn MS stellt sich ja selbst ganz offiziell gegen das MBP.

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