Über Ortung und Fernlöschung generell und die meiner Meinung nach beste App dafür

Sicherheitssoftware für den PC, den Mac, das iPhone oder den Androiden findet man wie Sand am Meer. Sehr bekannt: das Open Source-System Prey, welches für die genannten Plattformen zur Verfügung steht. Gestern ausführlich getestet und für unbrauchbar befunden. Bei Laptops ist eh die Frage: was bringt Sicherheitssoftware mit Ortung und Fernlöschung?

Laut Medien ist das immer total toll, wir sehen ja immer wieder, wie medienwirksam MacBooks oder iPhones wieder an den Besitzer kommen. Software-Fernortung des Laptops ist in den meisten Fällen nur dann möglich, wenn man vorher schon unvorsichtig war. Wenn mein Laptop / MacBook verloren geht oder gestohlen wird, dann brauche ich nichts großartig versuchen: die Festplatte ist komplett verschlüsselt. Daraus ergibt sich: kein Hochfahren, kein „Ins Netz bringen mit meinem Account“ – keine Fernortung. Klingt sinnig, oder?

Cleverer sind da bislang Lösungen, die nicht nur auf Software basieren, Intel hat auf der Ultrabook-Plattform Anti-Theft verbaut. Die Anti-Theft-Technik nutzt Hardware-Features der Intel-Prozessoren. Über ein Lockdown-Signal soll das verloren gegangene Notebook nicht mehr zu gebrauchen sein. Alternativ kann über Intels Anti-Theft-Portal auch eine Sperre eingerichtet werden, sobald das Gerät nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums Rückmeldungen an einen Server sendet, selbst Location based ist so etwas möglich. Ziemlich cool, aber hier nicht das Thema.

Hier soll es um Cerberus gehen, eine Software zum Schutz von Android-Geräten. Kennen viele sicherlich – aber die, die es nicht kennen, sollten hier mal weiter lesen. Gerade bei Smartphones ist es ja so, dass diese irgendwie noch über einen gewissen Zeitraum ins Netz funken können, selbst wenn sie gestohlen werden oder verloren gehen. Auch im gesperrten Zugang besteht im besten Falle Zugang zum Netz via UMTS. Und eben jener Zugang kann helfen, das Gerät zu löschen, zu orten oder zu sperren.

iOS selber bringt eine solche Funktion mit. Das iPhone oder das iPad lassen sich orten oder aus der Ferne löschen. Absolut großartiges Feature und ich bin der festen Meinung: sowas gehört noch in das Android-Betriebssystem, beziehungsweise: es wird garantiert so kommen, dass man seine Gerätschaften mittels Google Konto verwalten kann.

Bis dahin solltet ihr 2.99 Dollar investieren. Denn dafür gibt es die App Cerberus, mit der ihr bis zu fünf Geräte absichern könnt. Cerberus kann helfen, das verlegte, verloren gegangene oder gestohlene Android-Gerät wiederzufinden. Das Schöne: Cerberus kann 1 Woche getestet werden, wer überzeugt ist, der legt 2.99 Dollar für eine Lifetime-Lizenz (keine monatlichen oder jährlichen Gebühren) und Schutz für bis zu fünf Geräte an.

Die Features von Cerberus sind vielfältig, ich kann nicht alle aufzählen, sondern reisse mal an, was ich so spannend finde. Ihr installiert die App auf dem Smartphone und könnt via Web diverse Funktionen ausführen. Übrigens: Cerberus kann in einem unsichtbaren Modus versetzt werden. Dabei ist die App komplett unsichtbar und kann nur per Eingabe eines Zahlencodes in der Telefon-App gestartet werden. Böse Zungen behaupten, dass man damit seine Kinder oder seinen Lebenspartner per Internet tracken könnte – und wisst ihr was? Das ist keine Behauptung, das könnte man ohne Probleme echt so machen – aber das ist ja nicht die Anwendung, die ich sehe – ich nutze es ja auf meinem Gerät.

Cerberus kann automatisiert ein Bild aufnehmen, wenn zum Beispiel der Code oder die Geste zum Entsperren falsch eingegeben wurde. Bild kommt per Mail zu euch. Funktioniert super! Ihr könnt einstellen, dass das Gerät per Webbrowser gelöscht werden kann – interner und eventuell vorhandener SD-Speicher. Ebenfalls gestern getestet, ebenfalls für gut befunden. Die Einstellungen innerhalb der Cerberus-App sind selbst erklärend, die Fernbedienung erfolgt dann via Webseite. Dort hat man dann Möglichkeiten wie zum Beispiel das Gerät zu orten, oder dauerhaft zu tracken.

Ebenfalls möglich:

– Alarm abspielen
– sperren
– Nachrichten senden &abfragen
– Video, Audio oder Bilder aufnehmen
– Gerät neustarten

Und natürlich vieles mehr, zeigt der Screenshot hoffentlich ganz gut. Tolle App, die ich absolut empfehlen kann. 2.99 Dollar (kann man per PayPal latzen) sind nicht die Welt und der Schutz für fünf Geräte ist gesetzt. Im Verlustfalle hat man dann noch wenigstens eine Chance, das Gerät zu orten oder zu löschen – alternativ gibt es Bilder von Leuten, die sich am Entsperrcode versuchen. Wie gesagt: kann auch für Kontrolldinge genutzt werden, zum Beispiel durch Fremd-Installation oder durch Audio-Abruf über ein Gerät, welches man irgendwo im Büro liegen hat. Aber das macht ihr ja sicherlich nicht.

 

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

66 Kommentare

  1. Ich habe Cerberus seit einigen Monaten in Gebrauch und es funktioniert auf jeden Fall sehr gut und zuverlässig. Damals gab’s die Lizenzen für ein paar Tage geschenkt zur Feier des 100.000sten Nutzers. Aber die 2,99 ist es auf jeden Fall wert.

  2. Hi,

    wie ich finde solltest du noch erwähnen das es ebenso möglich ist Cerberus als System App zu installieren wenn man ein Custom ROM verwendet. Dabei ist es dann so das die Daten und Sicherheitsmechanismen selbst bei einem Wipe bestehen bleiben und nur bei einem Neuaufspielen des Roms verloren gehen.

    Eine Steuerung per SMS ist ebenso möglich und die Benachrichtigung wenn eine nicht Authorisierte Sim Karte eingelegt wird. Damit wirkt Cerberus wirklich gut gegen einen Diebstahl

  3. Ist dafür Root erforderlich? Solche Dinge können doch die meisten Virenscanner auch, z.B. das kostenlose Avast Mobile Security

  4. Ich würde gerne mal wissen ob jemand wirklich mal was zum Akku Verbrauch sagen kann bei dieser App? Viele sagen, es würde gar keinen Akku verbrauchen, aber irgendwie kann ich mir bei so einer App das nicht wirklich vorstellen. Die müsste doch die ganze Zeit im Hintergrund mit laufen, oder nicht?

    Und wie sieht es mit dem Service von Samsung aus? Samsungdive.com – ist das nicht genau das selbe, nur eben vorinstalliert via uTrack auf Samsung Smartphones? Bräuchte man doch nicht extra diese App hier kaufen, oder?

  5. @iddno

    In der Akku Übersicht wurde Cerberus nur angezeigt wenn auch wirklich das Tracking aktiviert wurde. Ansonsten verbraucht es nur sehr geringe Kapazitäten des Akkus.

  6. avast mobile security kann genau das gleiche. Der einzige Unterschied ist, dass es kostenlos ist

  7. Ich benutze zur Zeit Avast. Es hat zwar nicht ganz so viele Funktionen wie Cerberus, aber dafür ist es kostenlos und für mich auch vollkommen ausreichend. Vielleicht werde ich Cerberus aber auch mal ausprobieren, wenn es nochmal reduziert ist.

  8. Eine einfache Version davon ist http://www.androidlost.com/ – halt deutlich spartanischer, aber dafür weitestgehend kostenlos

  9. @Sebastian Sigges
    Die behauptung ist nach einem kurzen Blick in die Funktionsliste von Avast ziemlicher Quark. Avast kann einiges was Cerberus nicht kann und umgekehrt. Avast bietet ein paar Security Features mehr.
    Dazu gehören:
    Virenschutz
    Anpassbares Benachrichtigungssymbol
    Webschutz
    Anruf-/SMS-Filter
    Sicherheitsbericht

    Dabei bietet Cerberus wesentlich mehr Features im Bereich Anti Diebstahl.

  10. Androidlost ist absolut TOP. Kann ich nur empfehlen.

  11. Hatte die App auch auf meinem Androiden im Einsatz und kann sie bedenkenlos empfehlen.

  12. Schade nur, dass man aus der Ferne anscheinend GPS nicht einschalten kann. Das Tracking zeigte bei mir die letzte Position an, bei der ich gestern GPS aktiviert hatte.

  13. Das ist wohl einer Einschränkung von Android selbst geschuldet.

  14. Ich hab Cerberus auch drauf und es es sein Geld echt wert, auch wenn ich es zum Glück noch nie benötigt hab und immer nur alles getestet hab.

    Root ist dafür offiziell nicht erforderlich, allerdings kann man druch Root Cerberus unlöschbar als System-App umschrieben zu lassen. Mit Root funktioniert dann übrigens auch das aktivieren des GPS. (Sämtliche Controll-Bar-Widgets, habe nämlich ohne Root auch kein Recht GPS direkt ein und aus zu schalten – ohne wird man immer nur in den Standorte-Menüreiter geleitet)

    Was Avast Mobile Security angeht, stimmt das teilweise: es kann quasi das gleiche wie Cerberus. Allerdings frisst der Avast durch seinen ganzen extra-schnick-schnack ganz gut akku und speicher weil es permanent im Hintergrund sichtbar am ackern is.
    Hab mich daher sehr schnell dafür entschieden fürs wesentlich lieber etwas Geld auszugeben 😉

  15. Bloß wenn sich GPS nicht einschalten lässt, ist die Ortung schon mal als positives Kauf-Kriterium vom Tisch. Aber ich denke, dass GPS doch immer an bleiben darf und nur Akku zieht, wenn es von einer App benötigt wird. Davon sollten die Löschaktionen aber nicht betroffen sein. Wenn ich es sowieso nicht wiederfinde, kann ich es zumindest löschen. Außerdem stand in den Erfahrungsberichten von Google Play der Hinweis, dass die App sich nicht deinstallieren ließe. Kann das jemand bestätigen. Ich würde es sonst auch einmal austesten wollen.

  16. Klingt gut. Hätte ich vor gut einem Jahr brauchen können – nun ist das schicke Motorola Atrix futsch 🙁

  17. Ich nutze derzeit ( https://www.lookout.com/ ), werde mir aber mal ansehen was die App nun besser kann. Sirene und Ortung funzen dort auch sehr gut. Ebenso Backup und Löschfunktion.

  18. @ Manuel

    Das integrieren als System-App geschieht dann via Titanium Backup oder ist das eine erweiterte Cerberus Funktion?

  19. Ich verwende auch Cerberus mit Root Rechten. So überlebt das App auch einen Full-Wipe 🙂

    Bin mit Cerberus sehr zufrieden – kann mehr als manche anderen Apps und ist zum Vergleich sogar günstig.

  20. Ich hab auch eine kostenlose Lizenz. Man kann nur hoffen dass man die App nie wirklich braucht.

  21. ja der Preis ist wirklich fair.

  22. Ny Alesund says:

    @Stephan: ich glaube auch eine solche lizenz zu haben, aber wie kann man das, am bestem am gerät selbst, nochmal verifizieren? ich finde diesbezüglich keine einstellung bzw. info?!

  23. @caschy: Du schreibst, dass du deinen Laptop komplett verschlüsselst. Warum nicht dein Smartphone? Zumindest bei Android gehört das ja zu den Bordmitteln.

  24. @Doctor: Wo steht, dass ich das nicht mache? Hat aber nichts damit zu tun, wenn das Gerät bereits läuft und Cerberus aktiv ist – denn im Gegensatz zum Laptop ist das Smartphone an, Cerberus aktiv.

  25. Ein Vergleich mit Samsungdive würde mich auch interessieren. Klar, 3 EUR wäre es mir wert – ich hab aber irgendwie kein gutes Gefühl dabei, wenn ich einer kleinen Firma die Erlaubnis gebe mein Smartphone übers Internet zu löschen. Habt ihr da kein Problem damit? Ich hatte schonmal Seekdroid gekauft, aber dann gab es mal Loginprobleme und zusätzlich habe ich mir eben erstmals Gedanken gemacht, dass die mein Handy löschen können wenn sie wollen oder gehackt werden oder was auch immer…

  26. Auch ich hatte die App bereits im Einsatz. Es gibt zwar auch kleinere Dinge, die mir negativ aufstoßen, allerdings ist das Grobe äußerst nützlich. Cerberus würde ich demnach wärmstens weiterempfehlen 🙂

  27. Hartmut Schmidt says:

    Interessant wird es, wenn der erste dieser „Security-App“ Anbieter gehackt wird und eine Million Androiden remote gelöscht werden.

  28. @Hartmut: das ist doch bei Android fast eingebaut 😉 Hatten wir doch neulich erst 😉

  29. @Ny Alesund Wenn die App auf Deinem Gerät installiert ist, sollte sie auch lizensiert sein. Eine kostenlose Test-Version gibt es ja davon meines Wissens nicht. Zum Testen kannst Du ja auch mal probieren Dich bei https://www.cerberusapp.com/ einzuloggen.

  30. Das klingt ganz spannend, jedoch haben diese softwareseitigen Schutzmechanismen immer den bitteren Beigeschmack, dass sie gelöscht werden können. Ich hab das immer im Hinterkopf und bin damit nie ganz glücklich.

  31. „Dabei ist die App komplett unsichtbar…“
    Naja, die App wird schon noch in der Geräteadministratorliste auftauchen und wenn man root hat kann man sie auch ohne Probleme mit Titanium Backup (oder ähnlichen Tool) finden und eliminieren…

  32. Hallo Chris,
    wenn ein Spezi das Smartphone in die Hände bekommt, hilft sicherlich kaum ein Tool. Aber die Mehrheit der „verlorenen“ Handy landet ja in den Händen von Leuten, die sich freuen ein Geschenk gefunden zu haben. Da sollte es helfen, wenn die App als Systemdatei installiert worden ist.

  33. @Gerd99

    Naja, dadurch dass solche Tools immer bekannter werden und Apple sowas von Haus aus mitliefert, werden selbst die normalsterblichen irgendwann auf die Idee kommen das Handy auszuschalten und die Simkarte zu entnehmen.

  34. Ahhhh, das „@Gerd99“ sollte eigentlich nicht da stehen…. grml

  35. Für den Finder, ist so ein Tool sicherlich Abschreckung und auch ein Grund es abzugeben. Einen professionellen Dieb wird es wohl nicht aufhalten.

  36. Ich nutze die App auch. Ist scon ein sehr praktisches Teil, allerdngs finde ich es auch etwas beängstigend, dass der Anbieter der App diese Möglichkeiten theoretisch auch nutzen kann. Oder halt die Möglichkeit eines Hacks des Anbieters.

    Wahrscheinlich nutzt man so eine Software spätestens dann nicht mehr wenn wirklich mal was schiefgeht. Vermutlich überwiegen die Vorteile. 🙂

  37. Mal ganz ehrlich ist das Tool in meinen Augen nutzlos.
    Wenn das Handy weg ist, wird es als erstes ausgeschaltet, dann gelöscht und neues System aufgespielt. Die Sim Karte landet sowie so im Müll.

  38. Eine schöne Review der App. Allerdings stelle ich mir ganz andere Fragen, auch bei Avast und Co.: Ich gebe mit dieser App völlig die Steuerung aus der Hand. Wer den Account der App in die Finger bekommt ist mir und meinem Passwort vielleicht geschuldet. Aber wer sagt mir, dass der App-Hersteller die Daten weder sammelt, selbst nutzt oder weiterverkauft? Natürlich ist Vertrauen bei App-Anbietern immer eine Glaubensfrage, aber gerade wenn es dann um die tiefste Ebene des Geräts mit „Spionagefunktion“ geht – und Screenshots machen, Kamera anzapfen etc. sind das – frage ich mich, WEM ich das in die Hand gebe. Bei Google Apps for Business kann ich das als Domainadmin selbst. Da ist Google dann der „Anbieter“. Und denen muss ich eh vertrauen. Bei Apple ist es ebenfalls Apple selbst, insofern gebe ich da nicht viel mehr aus der Hand, als der Hersteller eh schon „böswillig“ selbst tun könnte. Aber einem unbekannten Dritten dann diese Dinge in die Hand zu geben ist eine andere Frage.

    @caschy: Was hast du an Prey denn bspw. unbefriedigend gefunden? Prey ist ja zumindest eine OpenSource Software, so dass ich hier wenigstens nachsehen kann, was die App ohne mein Wissen treibt. Bei LSDroid finde ich nichtmal auf deren Webseite heraus, wer das ganze überhaupt betreibt oder wer hinter LSDroid steht? Ich bin da ja nicht paranoid wie manch anderer, trotzdem werfe ich die Frage mal in den Raum 🙂

  39. @Tommi: es kann ja auch sein, dass Du es irgendwo verlierst, wo es so schnell keiner findet…

  40. Hilft alles nix, wenn die Diebe schlau genug sind und den Internetzugang kappen. Da ist selbst das beste Fernlöschprogramm machtlos.

  41. Caschy, dein MBP, sprich die SSD, ist vollverschlusselt? Mit?
    What about Performance (-Einbußen)?

  42. Karl Valentin says:

    Als Geheimdienst, Unternehmen mit finsteren Ambitionen etc. bietet man eine App an, die im Fall der Fälle ein Smartphone übernehmen kann (bzw. es ständig unbemerkt macht).

    Dann wartet man einfach, bis sich genug Dumme gefunden haben, die sich das auf ihre Handys klatschen.

    Erfolgsquote 100%, denn eines ist bei der Menschheit sicher: Die Dummen sterben nie aus.

  43. Hallo auch von mir,

    ich habe eine Frage die sich zwar nicht auf Cerberus bezieht aber auf die in dem erwähnte Funktion bei iPhones.

    Folgendes Szenario: Mir wird mein iPhone geklaut. Da der Dieb jedoch nicht doof ist, schaltet er es direkt aus (Geht doch auch wenn es gesperrt ist oder?)
    Dann geht der Dieb nach Hause, Verbindet es mit seinem PC und macht das iPhone mit iTunes platt.
    Dann kann ich es doch nicht mehr orten / fernlöschen oder?

    Grüße
    Andy

  44. Man kann die App nicht verstecken, oder? Dadurch sofort zu erkennen für den Dieb, bevor man ihn anständig lokalisieren kann. Ungenügend.

  45. Here we go:

    @Levino: doch, kann man – aber das schrieb ich auch!

    @Andreas: wenn platt dann platt – alles futsch, da hilft nix

    @Marc: ganz normal File Vault, ich merke keine Einbußen

  46. Es wurde hier schon ein paar mal genannt, aber ich möchte auch noch einmal auf die kostenlose Alternative AndroidLost verweisen. Ich nutze sie seit Ewigkeiten auf meinen Androids, musste sie glücklciherweise aber noch nie im Ernstfall einsetzen:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.androidlost&feature=search_result

  47. Hat jemand Erfahrung mit der Sicherheitslösung Track & Protect, welche Nokia ja anscheinend als Vollversion mit ausliefert?

  48. Ny Alesund says:

    Sauber, dann hab ich wohl auch eine der coolen Lizenzen aus dem Pool zu 100.000sten Feier. War nur irritiert das bei der App selber kein Hinweis auf den Lizenzstatus angezeigt wird und im playstore auch nicht, aber das liegt wohl daran, dass man im playstore die App in dem Sinn nicht erwerben kann sondern nur die Testversion und dann nach einer Woche die „in-app“ Bezahlung für die Vollversion abgewickelt wird…

    P.S. Alte Kommentarfunktion hier wieder aktiviert oder wie?

  49. @Tommi
    Genau das ist ja das feine an Cerberus. Durch die SIM-Check Funktion bekommt man sofort den letztmöglichen Standort per Mail oder SMS (wenn man eine alternative Handynr im App hinterlegt hat) geschickt. Und das mit dem wipe lässt sich durch root Zugriff der App relativieren, da cerberus diesen dann überlebt und fröhlich weiter sendet bzw Zugriff erlaubt.
    Und das mit dem System aufspielen… Naja… Der durchschnittliche Android-User weiß noch nicht einmal was ein Laucher ist und iOS Nutzer können gar nichts damit anfangen.
    Sollte man das Gerät tatsächlich an einen mit genügend Ahnung verlieren, so hat man halt doppelt Pech und der hat sich seinen Fund auch verdient 😉

  50. Letzte Woche ist bei uns Diebesgut ausgehoben worden.

    Sie hatten, zusätzlich zu diversen PC und Mac, ein iPad in einer Tasche mitgehen lassen.

    Der Besitzer ortete es, fuhr mit der Polizei vor und machte den Alarm an 😀

    der erste Fall der aufgeklärt wurde (mir sind viel mehr Fälle bekannt wo nix bei rauskam)

    Die Freude ist entsprechend groß und der Fall erhält überproportionale Aufmerksamkeit.

    Mein altes Desire hatte ich mit mehreren Sicherheitsstufen versehen,nix hat funtioniert (dachte ich)

    Es war aber wohl so, dass es sehr schnell nach dem Verlust zerstört worden sein musste. ich konnte es nicht mal mehr grob peilen.(hab es mehrer Wochen nach dem Verlust völlig zerstört auf dem Fundbüro abholen können)

    Also bin ich wieder guter Hoffnung, dass es doch geht 🙂

    Nun verwende ich wieder zwei Tools und teste Androidlost (gefällt mir sehr gut, allerdings funktioniert es nicht immer zuverlässig)

  51. @Frederik
    Man kann die Datenverbindung via SMS aktivieren.
    Sofern eingerichtet kriegst du auch eine Email mit der allfälligen Sim des Diebes.

  52. @Tommi
    @kev
    @Frederik
    Das hier schon mehrfach angesprochene Avast läßt sich weder durch eine neue SIM, noch durch kappen der Internetverbindung davon abhalten seine Position an seinen Herren und Meister zu verschicken. Auch ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellunge übersteht die App; zumindest bei einem gerootetem Gerät mit entsprechender Avast-Konfiguration.

  53. Grundsätzlich stehe ich dieser Art von Software offen gegenüber.
    Auf dem Notebook selbst läuft Prey. Und im Auto werde ich noch einen GPS-Tracker verbauen.
    Aber ob und inwieweit solche Systeme funktionieren, wird man wohl erst im Falle des Falles merken.
    Wie gesagt, wenn die Diebe das OS platt machen oder nicht ins Netz gehen, nutzt auch das nix mehr.

    Aber immerhin, so finde ich, ist das mal ein guter Anfang. Nicht jeder ist so weit fit am PC. Und vielleicht hat man ja Glück, und der „neue Besitzer“ gehört nicht gerade zu den hellsten Kerzen auf der Torte. 🙂

    Hat jemand schon Erfahrung mit den Behörden gemacht? Ich meine, wie regiert unser „Freund und Helfer“, wenn man mit den Daten / dem Bild vom User, die das Programm übermittelt hat (ich spreche hier jetzt mal ausschließlich von Prey, (mangels Adroid/ iOS) bei denen vorstellig wird?

    In diesem Sinne: Wach bleiben!
    Grüßle aus dem Süden, Chris

  54. Ich habe für die Absicherung meiner Geräte immer schon kostenlosen Avast drauf, bzw dessen Untermodul „Anti-Theft“. Schon den Vorgänger Theft-Aware (damals 10 EUR pro Gerät einmalig!). Und ich finde es besser, denn es ist eben auch per SMS steuerbar! Sonst hat man ja Probleme, wenn das Gerät keine Inet-Verbindung hat…

    Vorteile für das Antitheft-Modul:
    – SMS-Steuerung
    – Der Name der Antitheft-App kann frei gewählt werden! War bei Theft-Aware sinnvoller, weil man ja aktuell das Avast-Ding immer noch sieht (im Starter) -> also notfalls verstecken, wenn der Launcher das erlaubt! 😉

    PS: Den Avast-Scan-Prozess mit dem Icon in der Statusbar kann man in den Einstellungen abschalten, somit frisst da auch nix mehr Strom und nervt rum!

    @caschy: Mach doch mal einen Vergleich der Apps! 😉

  55. Hab grad auf der Market-Seite gesehen, dass Cerberus ja auch SMS kann…

  56. Ich bin auch irgendwann mal an eine Gratis-Lizenz gekommen und somit auf das Programm aufmerksam geworden. Bis jetzt habe ich sie zum Glück auch noch nicht benötigt, aber ich kenne genug Leute, denen die App wirklich weitergeholfen hätte. Auch sind 3 Euro für eine Art Versicherung für ein oft 400, 500 Euro teures Gerät wirklich nicht zu viel verlangt.

    Wenn man sein Gerät verliert ist der Nutzen sicherlich auf jeden Fall da und auch die Kiddies, die so etwas in der Disko, im Sportverein stehlen oder einfach im Park finden und behalten, sind meistens nicht so schlau das Ding dann zurückzusetzten.

  57. Hier muss man mal was klar stellen:

    Diese App überlebt einen Full Wipe NICHT, wie hier mehrmals behauptet wurde. Lediglich einen stink normalen factory reset überlebt sie.

    MfG

  58. @Caschy: Mal ne ganz blöde Frage: Wie kann ich denn die Cerberus-App wieder deinstallieren?
    Wenn ich sie starte, mich also mit meinem Login und Passwort einlogge (auf dem Smartphone), kann ich keine deinstallation finden und im Anwendungsmanager ist „Deinstallieren“ nicht aktiviert (auswählbar)

  59. Ganz einfach – Geräte-Administrator entfernen, dann deinstallieren

  60. Danke für die schnelle Antwort

  61. Also einen kurzen Vergleich mit SamsungDive habe ich angestellt. Ich nutze beide Tools.
    Alle Funktionen die SamsungDive bietet, bietet auch Cerberus. Darüber hinaus bietet Cerberus aber noch wesentlich mehr, wie z.B. automatisch oder manuell ausgelöste Fotos, Audioaufzeichnung usw.
    Bei SamsungDive hat man den Vorteil, dass sich GPS automatisch und ohne Root-Zugriff aus der Ferne aktivieren lässt.
    Ich bin mir aber nicht sicher ob das bei Cerberus nicht vielleicht doch funktioniert, auch ohne Root. Irgendwo habe ich gelesen, dass es funktioniert mit dem Unterschied, dass trotz aktiviertem GPS für den Nutzer / Dieb das aktivierte GPS nicht sichtbar ist.
    Sollte sich das bestätigen könnte ich auf SamsungDive verzichten.