Erst vor zwei Tagen verkündete man seitens des Fahrdienstes Uber: „Wir starten jetzt UberTAXI in Berlin und Hamburg“. In Hamburg und Berlin konnten sich Taxiunternehmen und Taxifahrer bereits dafür registrieren, ihre Dienste anzubieten – und somit mit ihrem größten Gegner zusammenarbeiten. Uber, in der letzten Zeit sicherlich nicht zimperlich in der Kommunikation mit Taxifahrern, beißt in Hamburg aber anscheinend auf Granit.
Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, wird kein vernünftiger Taxifahrer das Angebot annehmen – so zumindest Clemens Grün, zweiter Vorsitzender des Hamburger Taxenverband. UberTAXI, welches in Konkurrenz zu MyTaxi auftritt, scheint in der Branche umstritten – doch gerade das angebotene UberTAXI wäre juristisch problemlos, im Gegensatz zu den anderen Angeboten, die gerade rechtlich durchleuchtet werden. Vielleicht hätte man UberTAXI einfach früher starten sollen.
Dass die Menschen nach günstigeren Alternativen suchen, scheint auf der Hand zu liegen. Mitfahrzentralen, private Beförderungsunternehmen oder auch Zimmer-Vermietungen wie AirBNB boomen. Sie drängen in eine Nische, die der Markt bisher nicht ausfüllten konnte oder wollte.