Typewise Keyboard für Android und iOS ist da und will Tippfehler merklich reduzieren

Aus der Schweiz kommt eine neue Tastatur, die von sich behauptet, dass sie euch das Tippen erleichtert und ihr mit ihr weniger Fehler macht. Ihr seht es auf dem Bild: Das Layout ist ein anderes und es erwartet euch eine hoffentlich gute Lernkurve.

Die Macher des Typewise Keyboard haben Erfahrung mit dem Programmieren von Tastaturen, sie realisierten damals schon das WRIO Keyboard, welches sich erfolgreich auf Kickstarter finanzierte. Eine Studie der ETH Zürich zeigt, dass auf dem Smartphone jedes fünfte Wort falsch geschrieben wird. Typewise ist die nach eigenen Aussagen die erste Tastatur, die dieses Problem angeht und Tippfehler um 80 % reduziert.

Nach einer erfolgreichen Beta-Test-Phase mit 20.000 Testern stehen die finalen Apps für Android und iOS nun in den App Stores bereit. Bislang sind die Bewertungen eher lala, 3,1 Sterne sind es im Play Store, 3,4 im Apple App Store. Liegt wohl nicht nur daran, dass für Pro-Funktionen der Tastatur ein Abo fällig wird.

10 Euro im Jahr werden fällig, bzw. 1,99 Euro im Monat. Alternativ kann die Tastatur für einen Einmalkauf erworben werden, 25 Euro werden dann fällig. Reinschauen und ausprobieren kann man aber sicher auch kostenlos.

?Typewise Keyboard
?Typewise Keyboard
Entwickler: icoaching
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Danke für den Tipp, caschy. Ich wechsle immer wieder mal zwischen Gboard und der Blackberry Tastatur und probiere auch gerne andere aus. Werde ich definitiv mal testen!

  2. Habe die beta app mal ausprobiert und komme leider überhaupt nicht damit klar.
    Da schmeichelt mir die Standardtastatur von Samsung auf android 9 basis mit qwertz usw.
    wesentlich mehr und mache auch (komischerweise) weniger Rechtschreibfehler.

  3. Ganz schön happiger Preis für eine „simple“ Tastatur-App! … Da gibt es andere Apps im Store, die einen deutlich größeren Mehrwert bieten und preiswerter sind! … z.B. Threema – das die noch nicht auf Abo umgestellt haben wundert mich ! 😉

    • Die App ist grundsätzlich kostenlos und bietet in der Free-Version bereits alle Grundfunktionen. Nur die PRO-Funktionen sind kostenpflichtig, womit die Weiterentwicklung finanziert wird.

  4. @caschy
    Danke für den Tipp.

    25 Euro sind defintiv zuviel für eine Tastatur-App.
    Abo für eine Tastatur-App?…Die haben den Knall nicht gehört.

  5. Angetestet und für doof befunden. Fühle mich wie ein Rentner, der zum ersten Mal vor einer Tastatur sitzt und erstmal die richtige Taste suchen muss.

  6. Mein persönliches „Never-Ending-Story-Thema“. Bis heute habe ich nicht die Android-Tastatur gefunden, die mich wirklich zufriedenstellt. Tastaturen wie Gboard oder SwiftKey lehne ich aus persönlichen Gründen ab, da mir in diesen Apps zu viel gesammelt, analysiert und nach Hause telefoniert wird. Und die Tastaturen die die Privacy mehr/besser einhalten, sind dann oftmals vom Bedienungskomfort miserabel. Habe schon AnySoftKeyboard ausprobiert, aber auch das war ein Graus.

    • Und welche benutzt du nun? Bin derzeit auch auf Suche nach einer guten Tastatur ohne Datenübertragung.

      Typewise hat 0 Tracker und verfügt über keine Internetberechtigung, sodass die Daten lokal bleiben. Da kann man auch mal für zahlen, wobei 25€ viel Geld sind. Bis zu 10/15€ würde ich aber zahlen. Die Entwickler verdienen hier schließlich nicht durch Werbung oder Verkauf von Daten.

      • @Alex:
        Aktuell nutze ich noch „Simple Keyboard“ – ist für mich aber auch nicht das Wahre. „SwiftKey“ in einer Privacy-freundlichen Variante wäre mein Traum, da ich mit der Tastatur-App besonders gut und fehlerfrei arbeiten kann wenn es um die Eingabe geht.

        Ja, da gebe ich dir völlig Recht. Wenn etwas kostenlos und gleichzeitig gut ist, sollte man Entwickler auch unterstützen. Habe ich auch schon immer gemacht.

        Leider komme ich mit Typewise aber nicht klar. Die Anordnung der Tastatur macht mich wahnsinnig hahaha.

        • Bei Simple Keyboard fehlt mir die Autokorrektur und der Entwickler will sie nicht implementieren.
          Ich hatte bereits ein Issue bei AnySoftKeyboard erstellt, das du vielleicht mal kommentieren könntest, um den Wunsch hervorzuheben.
          https://github.com/AnySoftKeyboard/AnySoftKeyboard/issues/1867

          • @Alex:
            Danke für den Link, werde ich mal machen.

            Simple Keyboard:
            Ja, da hast du völlig Recht. Mir fehlt da auch die Leiste mit den Wortvorhersagen. Ein ganz großer Minuspunkt.

            AnySoftKeyboard:
            Die Tastatur-App hat mir auf Anhieb sehr gefallen, da sie Privacy-freundlich ist und auch von vielen Datenschützern in der IT-Branche empfohlen wird. Leider ist die Tastatur aber bei mir dennoch durchgefallen, da bei mir ein großer Bug vorhanden war. Ich habe als Sprache Deutsch und Englisch ausgewählt, damit ich je nach Sprache hin und her switchen kann. Problem ist nur, dass die App nicht die letzt-genutzte Sprache merkt. Soll heißen: Du öffnest irgendeine App und willst was schreiben, musst dann aber ständig vor dem Schreiben die Tastatur von Englisch auf Deutsch umstellen. Es gibt zwar eine Einstellung „Erzwinge Region“, aber auch das hat nicht geholfen.

            Bei anderen Arten von Apps habe ich immer einen klaren Favoriten, auf den ich mich festgelegt habe. Bei den Tastatur-Apps sieht das anders aus. Mit den Tastaturen stehe ich immer auf Kriegsfuß – irgendwas stört mich immer. Bisher habe ich keine Tastatur-App gefunden, die alles erfüllt was ich mir wünsche hahaha.

      • Typewise kostet in der Lifetimeversion aktuell 22,99 €. Im „Lernmodus“ ist das Wabenlayout verschwunden, und die Tastatur sieht ähnlich aus wie z.B. GBoard, abgesehen von der anderen Methode der Großschreibung. fehlendem Capslock und Swipe. Ich tippe diese Worte auf den Waben und stelle fest, dass ich völlig andere Rechtschreibfehler mache als zuvor.

    • Benutz einfach Gboard o.ä. und verbiete ihr den Internetzugriff? Wobei Gboard bei mir in diesem Monat erst ganze 700 B Daten übertragen hat. Wirklich was gesammelt und übertragen hat die App damit sicher nicht.

      • Wenn man sich mal darauf verlassen könnte, dass eine Google App keine Daten überträgt, bloß weil man der App den Zugriff auf Netzwerk verweigert. Mag ohne Google Dienste und auf einem gerooteten Gerät funktionieren, für Normalstärbliche ist das sicher keine alltagstauglich Lösung.

        • Wenn man davon ausgeht, dass Google absichtlich Lücken benutzt um Traffic an den Einstellungen vorbei zu schmuggeln, kannst du das mit der alternativen Tastatur auch sein lassen…

    • Ich benutze MessagEase, hat zwar eine eine steile Lernkurve, dafür kann man dann damit sogar blind tippen. Fühlt sich ein bisschen an, wie eine T9 Tastatur, weil es auch nur 9 Felder gibt, dafür gibt es intelligente Eingabe von Zahlen und Sonderzeichen. Insgesamt eine sehr gelungene Eindaumentastatur, wenn man sich darauf einlassen möchte, etwas neues zu lernen.

  7. Pappschachtel says:

    Für dieses Katastrophen-Teil hätten die Nutzer die 25,- € verdient. Manche Funktionen sind ja nicht übel und das Gesamte halt Gewöhnungssache, aber man kann ja nicht mal swipen. Ist wohl eher für 2-Finger-Tipper konzipiert, wie auch immer man überhaupt so schreiben kann 😉

    • …Du sprichst mir aus er Seele! gBoard und Switftkey sind nach dem Ableben vom Original (-> Swype) die liebsten, aber insbesondere gBoard „glänz“ mit Wortkorrekturvorschlägen, die einem die Schuhe ausziehen. Kleine Auswahl, live erzeugt…“Tariffachbeck“, „Druckrudi“ „Craigskusch“ „Naturamango“. Keine Ahnung, aus welchen abstrusen Wörterbüchern das kommt 🙁

  8. Für die Momente wo ich schreiben könnte bin ich meist alleine. Daher nutze ich so oft es geht die Spracherkennung von meinem iPhone. Sollte ich mal nicht alleine sein nutze ich die integrierte Tastatur. Mit der kann man ja seit ios13 auch swipen. Geht prima. Finde ich jedenfalls. Ich tippe nur noch selten und nutze sehr oft die Spracherkennung. Einfach und intuitiv.

  9. Solche Versuche, ein neues Tastatur-Layout zu etablieren sind nicht neu, bereits das Max-Planck-Institut hatte sich daran probiert —> https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/ittk/schneller-schreiben-smartphone-tablet/

    Etwas gewagt dies zu einem solch stolzen Preis zu machen (es ist doch eine Hochschule, warum keine Forschungsgelder ?!). Erst müsste sich soetwas etablieren, dann kann man vielleicht damit auch Geld verdienen.

    Ich bin mittlerweile eigentlich in einem Alter angelangt, wo es mir schwerfällt, Altgewohntes abzugewöhnen. Daher hätte ich mit dem Erlernen recht Schwierigkeiten. Gehöre aber zu denen, die sich das Geschriebene besser noch mal durchlesen und dann erst abschicken… 😉

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