txtr beagle – die 59 Euro Lesehilfe

Im Oktober letzten Jahres sorgte txtr mit seinem ebook Reader beagle für Aufsehen. Ein ebook Reader, der mit zwei Batterien ein Jahr lang Lesevergnügen verspricht, gleichzeitig aber nur zehn Euro kostet, war damals zu lesen. Nun ist der txtr beagle bestellbar, für 59 Euro und fragwürdigem Sinn.

txtrbeagle

[werbung] Die Eckdaten des günstigen ebook Readers lesen sich erst einmal gut. Ein 5 Zoll E-Ink-Display mit einer Auflösung von 800 x 600 und acht Graustufen, eine Laufzeit von einem Jahr mit zwei Standard-Batterien und eine kabellose Befütterung mit Inhalten. Mehr muss man erst einmal nicht wissen, um das Interesse zu wecken. Der damals veranschlagte Preis bezog sich auf ein subventioniertes Gerät, also in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag. Der txtr beagle kann nun auf der Homepage des Herstellers bestellt werden. 59 Euro werden für das nicht subventionierte Modell fällig. Enthalten ist ein 10-Euro-Gutschein für den txtr Store und 2 farbige Abdeckungen für die Rückseite.

Voraussetzung für die Nutzung des txtr beagle ist ein Android Smartphone oder Tablet, das Bluetooth kann. Denn nur über die entsprechende App landet ein Buch dann auch auf dem Reader. Und genau hier bin ich an einem Punkt, wo ich mich fragen muss, warum? Nicht etwa warum man eine App dafür braucht, oder warum es unbedingt Android sein muss. Vielmehr ist es ein „Warum brauche ich eigentlich noch den Reader dazu?“ Die txtr Apps (die es übrigens für alle gängigen Plattformen gibt) lassen einen die Bücher auch lesen. Nicht besser oder schlechter als andere Reader Apps, eben so, wie man es erwartet. In Zeiten von 5-Zoll-FullHD Displays bringt ein E-Ink-Display nur einen Vorteil, nämlich die Energieeffizienz. Ein Totschlagargument. Oder doch nicht?

Der allgemeine Mobilist will sich unterwegs auf so wenig Geräte wie möglich beschränken. Da passt ein extra Reader nicht so recht ins Bild. Nicht, wenn man einen viel kompakteren externen Akku mitschleppt, der das Smartphone oder Tablet mit zusätzlichem Strom versorgen kann. Zudem gibt es diese Powerbanks auch weit unter 59 Euro. Der einzige Vorteil des txtr beagle ist somit weg. Oder ich bin nicht der typische Anwender dafür.

Bei einem Preis von 59 Euro muss sich der txtr beagle auch den Vergleich mit einem Amazon Kindle gefallen lassen. Der kostet zwar 20 Euro mehr, ist dafür aber auch wesentlich einfacher zu handhaben. Bücher können ebenfalls kabellos übertragen werden und im Gegensatz zum txtr beagle braucht man dafür weder ein spezielles Betriebssystem, noch eine extra App. Andere Reader in dieser Preisklasse sind ähnlich.

Ist der txtr beagle zu diesem Preis und mit diesen Systemvoraussetzungen für Euch eine Alternative zu dem, was man auf dem ebook Markt momentan vorfindet? Erkenne nur ich die Vorteile nicht, die das Gerät bietet, oder gibt es einfach keine?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

44 Kommentare

  1. Wenn das Ding sich einfach per Linux-PC beladen ließe, wären hier zwei Geräte quasi schon gekauft ;-). Aber ein Android-Gerät als Sparringspartner, da erschließt sich mir der Sinn nicht …

  2. Lieber Sascha, anscheinend hast du noch nie einen eReader für längere Zeit verwendet, denn dass hier

    (Zitat „In Zeiten von 5-Zoll-FullHD Displays bringt ein E-Ink-Display nur einen Vorteil, nämlich die Energieeffizienz. Ein Totschlagargument. Oder doch nicht?“)

    stimmt nicht. Neben der tollen Akkulaufzeit, die je nach Benutzung und Gerät unschlagbar ist bei eInk Displays ist das E-ink-Display an sich durch kein Handy- oder Tablet-Display zu schlagen. 1) Es liest sich wie auf Papier 2) Gerade wenn man viel liest: Es strengt die Augen nicht so sehr an 3) Probier mal mit einem Handy oder Tablet bei voller Sonneneinstrahlung aufs Display zu lesen, mit E-Ink kein Problem.

    Ich habe Tablet und Smartphone, aber nie würde ich noch auf den Geräten lesen wollen, es liegen Welten zwischen den beiden Geräten und meinen Sony Reader.

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Simon: Ich habe nur den Vergleich zu einem Kindle. Und darauf lese ich nicht besser oder schlechter als auf einem hochwertigen Smartphone Display. Meine Augen haben sich bisher nicht beschwert. Sonenneinstrahlung? Who cares? Sonne verursacht Hautkrebs, also ab in den Schatten.

  4. Wow. Bitte blogge nicht mehr über E-Reader, wenn Du nicht weisst, wovon Du sprichst.

  5. Du vergisst aber, dass es ein e-Ink Display hat und man damit problemlos in der Sonne liegen und Bücher lesen kann!

  6. Wer schon mal am Strand versucht hat auf einem normalen (Tablett-)Display ein e-Book zu lesen kennt die klaren Vorzüge eines e-ink Displays in der prallen Sonne. Ist aber wieder ein extra Gerät mehr. Wenn ich mich in meinem Freundes und Bekanntenkreis so umsehe dürfte die Zielgruppe aber sowieso eher weiblich sein und die sind, wenn man mal schaut wer hier kommentiert, in diesem Blog eher selten vertreten – also bitte mal ein paar weibliche Kommentare zum Sinn dieser Geräte allgemein

  7. Paradoxus says:

    Lieber Sascha,

    bitte informiere dich mal korrekt über den Beagle: Das Ding ist die absolute Schwundstufe eines Readers, er zeigt ausschließlich vorformatierte PDF (? Oder sind es doch nur Bilder?) an (das Rendering übernimmt die App). Schriftgrößen auswählen etc., all das geht nur mit der App, nicht am Reader, der ist im Grunde nur ein Bildbetrachter ohne Intelligenz. Dafür ca. 60 EUR zu wollen ist schon ein schlechter Witz (und man darf herzhaft lachen, wenn man sich mal die etwas kuriose Geschichte von txtr und seinen geplanten Lesegeräten ansieht … ). Nur weil es eInk hat, muss nicht unbedingt wirklich was taugen.

    Der einzige scheinbare Vorteil: AA-Batterien statt fest eingebaute Akkus. Aber Vermutlich würde so ein Beagle eher im Müll landen als die Lebenszeit eines festeingebauten Akku in irgendeinem anderen Reader ist. So gesehen ist das auch kein Vorteil.

  8. soweit ich mich erinnere, stellt der beagle nur bilddateien von buchseiten anstatt mobi, epub oder konsorten da. ergebnis: es passen weniger bücher auf so ein gerät und skalierungsmöglichkeiten gehen flöten.
    ansonsten muss ich jens zustimmen. echt jetzt sascha?

  9. @Sascha: Es ist definitiv ein Unterschied auf einem Kindle oder einem Galaxa Note 2 zu lesen. Ich selbst besitze ein beides und kann durchaus die übliche Meinung bestätigen, dass es einfach angenehmer für die Augen ist. Auch das Argument, dass sich deine Augen nicht beschwert haben, etwas fragwürdig, da du ja ein Brillenträger bist.

    Und dann wäre da noch der Akku, der einfach wesentlich länger hält, man schleppt nicht immer ne PowerBank mit sich herum, man sitzt auch manchmal in der Sonne im Cafe zB. Ja, das tun Menschen auch, es gibt tatsächlich Menschen, die raus gehen in die Welt und dort Dinge unternehmen.

    Es gibt eine Vorteile, die für einen eReader sprechen, sonst würden sich diese Teile ja wohl nicht so gut verkaufen.

  10. @Sascha: Vielleicht meidest du ja gerne die Sonne aber ein „Who Cares?“ ist das ganz bestimmt nicht und auch etwas ignorant deinerseits… Es „caren“ sich darum nämlich ziemlich viele …

    Deshalb, wie wäre anstatt einem „Who Cares“ vielleicht mit einem: Hm, das zählt zwar nicht für mich, ist aber ein berechtigter Einwand, vielleicht sollte ich kurz in den Blog aufnehmen, dass ein E-Ink-Display mehr Vorteile als nur lange Laufzeit hat.

    MFG

  11. Also echt, da mag ein heutiges Smartphone-Display noch so gut sein, bei Sonneneinstrahlung hat es definitiv nicht die geringste Chance gegen einen E-Book-Reader mit E-Ink. Macht dir bitte mal die Mühe das selbst zu testen, der Unterschied ist wie Tag und Nacht!

  12. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Eigentlich hat Simon genau das geschrieben, was ich auch sagen wollte. Ich habe bereits ein ganzes Buch auf meinem Galaxy Note gelesen, aber nur im Winter, gemütlich im Bett. Ein Touchdisplay muss zwingend spiegeln und jetzt im Sommer auf dem Balkon oder unterwegs lese ich nur auf meinem Sony Reader. Mein Smartphone Display ätzt mir im Sonnenlicht die Augen weg.
    Außerdem bin ich gerne weit von Steckdosen entfernt unterwegs. Mit meinem eInk-Reader kann ich wochenlang lesen, mit dem Smartphone ist spätestens abends Schluss. Der Bildschirm ist bei allen Smartphones & Tablets Energiefresser Nr. 1. Ist mein Screen durchgehend an, schafft mein GNote trotz starkem Akku nur 3-4h am Stück.

    Subventioniert würde ein beagle zum draußen Lesen und Strom sparen Sinn machen. Für den Preis bekomme ich aber schon einfache ausgewachsene Reader, die ich bequem mit Calibre verwalten kann und nicht umständlich vom Smartphone aus beladen muss. Der beagle ist so eingeschränkt, dass er sogar mit vom Phone vor-gerendertem Material gefüttert werden muss.
    Ich habe mich damals auf die Mailingliste setzen lassen. Das Endprodukt überzeugt mich allerdings überhaupt nicht mehr.

  13. Da bin ich aber wirklich bessere Qualität hier im Blog gewöhnt, eher maue Fakten über das Gerät (z.B. nichts über Formate) und dann eine vollkommen unausgereiftem ichbinjasonNerd Reaktion auf berechtigte Einwände, die gegen das Bücherlesen auf Smartphones und Tablets sprechen…

  14. @Sascha Ostermaier:
    Der txt’r beagle ist für diesen Preis mist (eben weil der ein Smartphone dazu braucht).
    Aber mal ganz ehrlich: e-ink display kannst du nicht mit einem Handy LCD Display vergleichen.
    Amazon Kindle 4 verglichen mit einem ipad3 mit retina ist der Text auf dem Kindle besser zu lesen. Und normale Smartphone Displays sind viel weniger auflösend.
    Sonne: siehste nix mehr = Pfui, Dunkelheit: grell weiss = Pfui, Akkulaufzeit: Doppelpfui
    Und du kannst echt mit einem Smartphone genauso lange lesen ohne Augenschmerzen?

  15. Artikel + Statement = Griff ins Klo
    Auch wenn ich mich bislang standhaft weigere mir einen eReader anzuschaffen bin ich im Sommer immer neidisch auf Lesbarkeit eines e-ink Displays.
    Lesen ist im Sommer im freien (ja, auch im Schatten) auf einem normalen Display kaum möglich.

  16. Sascha Ostermaier says:

    Leute, immer schön geschmeidig bleiben. Ich lese Eure Meinungen, Ihr aber anscheinend meine nicht korrekt. Im Text frage ich Euch sogar, ob ich die Vorteile nicht erkenne. Und ja, ich habe einen Kindle, also den direkten Vergleich. Und genau deshalb verstehe ich den txtr beagle nicht. Weder Größe des Displays, noch das umständliche Handling mit den Büchern rechtfertigen – MEINER MEINUNG NACH – das Gerät.

    Direkte Sonneneinstrahlung scheint ja doch ein Vorteil für einige zu sein. Für mich zwar nicht nachvollziehbar, aber durchaus akzeptabel. Und so war es auch in meinem Comment vorher gemeint. Das ist keinesfalls eine „ichbinjasonNerd“ Reaktion. Und es tut mir natürlich aufrichtig leid, dass ich, obwohl ich Brillenträger bin (was hat das damit zu tun?), keine Probleme damit habe, auch längere Zeit auf einem Smartphone oder Tablet zu lesen.


  17. @Simon: Ich habe nur den Vergleich zu einem Kindle. Und darauf lese ich nicht besser oder schlechter als auf einem hochwertigen Smartphone Display. Meine Augen haben sich bisher nicht beschwert. Sonenneinstrahlung? Who cares? Sonne verursacht Hautkrebs, also ab in den Schatten.

    Witz des Tages 😀

  18. Hi, nach einer „Aufmerksamkeits“-E-Mail habe ich mir das Gerät (txt’r beagle) online angeschaut. Bluetooth und AAA-Batterie? Naja, AAA-Batterie wäre ja nicht schlecht. Aber die Zwangsbindung an eine Cloud, das ist wirklich nichts für mich (bei meinem Torino ist der „Cloud-Kontakt“ abgeschaltet). 5-Zoll-Display habe ich auf meinem China-Smartphone bereits und lese dort auch ab und an (unterwegs, da EIN Gerät). Ansonsten nutze ich „Kobo Glo“ oder „Torino Shine“ (besser sind aber die 7- oder 10-Zoll-Android-Tablets). Zum Lesen in der Sonne, das sog. Totschlagargument: Ich konnte in der Sonne noch nie lesen, das war und ist mir zu grell. Selbst unter einem Sonnenschirm klappt das bei mir nicht. Hört also auf, dieses Argument zu quälen. Eine Beleuchtung ist bei den e-Ink-Geräten hingegen wichtig: Sonst muss ich ja wieder die Nachttischlampe anmachen und bekomme wieder Ärger mit meiner Angetrauten….

  19. Dazu kommt noch das Gewicht von Tablet und Smartphone. ein Reader ist da einfach handlicher. Auf dem iPad habe ich nach 20 Minuten keine lust mehr zu lesen, da es schwer und rutschig ist.

  20. @Sascha: Darum ging es mir ja gerade – Du fragst extra nach Meinungen – bekommst eine Meinung – und Antwortest darauf mit Who Cares? Zu Deutsch „Wen interessiert’s“. Das hat mir dann nicht den Eindruck vermittelt, als ob dich unsere Meinungen wirklich interessieren.

    Will mir aber hier natürlich auch mit niemandem den Kopf einschlagen, also noch’n schönen Tag, ich sollte momentan eh an anderen Sachen schreiben als in den Kommentaren des Blogs 😉

  21. Black_Eagle says:

    Ist ja fast genauso schelcht wie damals die Beiträge von Casi …

  22. rallimann says:

    Der txtr scheint in der Tat sinnlos, zumal ich bei einer Amazon Aktion den kindle für ebenfalls 59,-€ bekomme habe, und diese Aktionen laufen ja immer wieder mal.

    Und ich gebe hier allen Kommentaren recht, der Unterschied zwischen einem guten e-reader und einem Smartphone (auch ich habe das Note 2) ist immens.

    Es liest sich nicht nur bei Sonneneinstrahlung viel angenehmer und das Argument „Power-Bank“ ist ja geradezu lachhaft.

    Also Sascha, Deine Recherche zum Thema hat ergeben, dass Du eine Ausnahme bist und für sehr viele Leute ein e-reader eine klasse Ergänzung zum tablet oder Smartphone ist.

  23. Niemals würde ich meinen e-Reader hergeben wollen, um auf einem Tablet/Handy meine Bücher lesen zu müssen. Allein der Stromverbrauch ist ein absolutes Totschlagargument. Mein Handy ist auch so oft genug leer am Abend, wie soll ich denn da noch zusätzlich 1+ Stunden lesen?!? Mal ganz davon abgesehen, dass es mMn wirklich sehr viel angenehmer ist mit dem Kobo zu lesen, als auf dem Smartphone.

    Da scheinen unsere Meinungen wirklich im Extrem auseinander zu gehen. 😀

  24. Also als Besitzer eines Kindle und eiens Android Smartphone, muss ich auch sagen, was für in Unsinn ist den der txtr beagle? 20 Euro Preisunterschied und Welten, die die Geräte trennen. Der beagle kann nur vorgerenderte Bilder und keinerlei e-book Formate = schlecht. Gut, der Kindle ist da auch beschränkt, aber erlaubt doch VIEL mehr.

    Und ja, lesen mit Smartphone und E-Book zu vergleichen ist schon, naja, ich würde mlal sagen amateurhafter Leser. In der Sonne sind die meisten Displays von Smartphones fasst nicht erkennbar. Lesen im Straßencafe, auf der Wiese im Freibad, auf dem Uni-Campus, im Urlaub am Strand? Smartphone -> FAIL. Akkuladung um einen ganzen Tag mit dem Smartphone zu lesen, naja, die meisten Smartphones die ich kenne scahffen auch das kaum. E-Book Reader halten schon mal ein paar Wochen durch, also keine Gedanken an Zusatzakku oder wo ist die nächste Steckdose mit Zwangspause.

    Wer schon mal mehrere Stunden auf ein Handydisplay oder E-Ink-Display geschaut hat wird i.d.R. (es gibt natürlcih auch Ausnahmen) das E-Ink fürs lesen vorziehen.

    Kurz gefasst, ich kann weder den txtr noch den Post hier wirklich nachvollziehen.

    Viele Grüße
    Sven

  25. Jedem das Seine …
    Ein echtes Highlight wäre mal ein Handy mit normalem Bildschirm auf der einen und einem gerätegrossen E-Ink-Display unter kratzfestem Gorilla- oder Saphir-Glas auf der anderen Seite. Dann wäre lesen im Telefon-Standby möglich, die Batterien halten länger (als beim lesen über den normalen Bildschirm), E-Tickets und Barcodes wären ohne Probleme scanbar und man hätte das Ding immer dabei – ok, vielleicht wäre einigen der Bildschirm zu klein, aber ich hab schon mehrere tausend Seiten auf einem Samsung Galaxy Mini 2 gelesen und habe trotzdem noch keine Vierkantaugen 😉

  26. Ich habe damals auch die Newsletter von TXTr abboniert, weil ich einer der ersten sein wollte, der das Teil kauft. Nun gehe ich auf die Seite: Ernüchterung. Sry Txtr, ich habt ein eBook für 10 Euro angekündigt. 15 oder 20 Euro hätte ich noch vollkommen verstanden aber 59? Ne sry, also das ist total daneben. Bei mir sind sie durch.

  27. So, zurück zum Thema. Ich habe den Txtr als ein Gerät verstanden, dass nur von der App vorgerenderte Inhalte anzeigt. Also quasi eine Displayerweiterung. Für zehn Euro hätte ich so’n Ding sofort und ohne weiteres Nachdenken gekauft. Für 59€? Nein Danke. Da greife ich lieber zu einem Kindle, Kobo oder zu einem Sony. Die sind zwar etwas teurer aber es gibt ja immer wieder mal gute Angebote oder man kauft einen gebrauchten. Ich finde es auch angenehmer auf einem eInk Display Bücher zu lesen, zur Not tut es aber auch mein S3 oder Nexus 7.

  28. Also ich habe bis geradeeben mit meinem iPhone 5 an der playa gesessen und ohne Sonnenschirm das 128…Geek…Buch gelesen, also who cares an eInk Display? Okay, ich musste die Helligkeit voll aufdrehen und die Farben invertieren aber das sind reguläre Funktionen. Also für meinen Teil ist ein eInk Reader vollkommen überflüssig, auch wenn sie angenehm sind, das is ein Bentley auch und den Kauf ich nicht mal eben so…

  29. Sascha, Du schreibst ständig „man“ und nicht „ich“. Das ist nicht Deine Meinung, sondern die Behauptung einer allgemeinen Feststellung. Damit erklärst Du implizit alle Käufer von E-Readern, die Deinen albernen Argumenten nicht folgen, zu Idioten. Und dann bringst Du auch noch ein einziges Pro-E-Reader-Argument und erklärst es im selbem Satz zum „Totschlagargument“! Nein, Du hast nicht halbwegs neutral nach Meinungen gefragt. DU hast polemisiert.

    Ich weiß schon, warum ich nur den auf Caschy gefilterten RSS-Stream lese. Habe auch nur zufällig mal in diesen Artikel reingeschaut, weil mich das Thema sehr interessierte. War ein Fehler.

    Bitte, Sascha, tue Dir selbst einen Gefallen und überlasse E-Reader-Themen jemand anderem. Das ist absolut nicht Dein Gebiet und Du kannst offensichtlich auch nicht aus einer Beobachterperspektive darüber schreiben. Tut mir leid, wenn das hart klingt.

  30. Das „DU“ ist aus Versehen komplett in Großbuchstaben, das war keine Absicht.

  31. Sascha Ostermaier says:

    @Jens: Dir braucht Kritik nicht leid tun, auch wenn sie hart klingen mag. Ich bin sehr empfänglich für Kritik und im Normalfall auch in der Lage, wenn sie denn berechtigt ist, damit umzugehen. Dass der Artikel anscheinend nicht gut ankommt, muss ich so hinnehmen. Das mit dem „man“ und „ich“ kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, da meiner Meinung nach klar aus dem Text hervorgeht, dass es meine Meinung ist, aber gut, das sind Dinge, die ich künftig berücksichtigen kann. Spätestens im letzten Absatz, wo ich sogar frage, ob nur ich die Vorteile des Readers nicht erkenne, sollte das klar sein.

    Verstehe ehrlich gesagt, die ganze Aufregung nicht. Ich habe nicht behauptet, dass E-Reader schlecht sind. Und für MICH ist die Energieeffizienz der einzige Vorteil von E-Ink. Dass ich damit eine Minderheit darstelle, war mir in der Tat nicht bewusst.

  32. Vor dem Schreiben (und Veröffentlichen!) von Artikeln steht klassisch die Recherche. Sollte jedenfalls.

  33. @Sascha
    Jegliche Art von konventionellen Bildschrimen ist bei Sonne der Graus – wer nicht vorhat am Strand zu lesen (zB weil er da nie hingeht wie ich), für den ist das auch kein Vorteil.
    Bezüglich der Energieeffizienz: Für die meisten kein Thema, ja. Für mich schon, längere Dienstreisen in Osteuropa/Russland tendieren dazu mehrere Tage keinen Strom zu liefern (russische Inlandsflüge sind tunlichst zu meiden, das Alter der üblicherweise eingesetzten Flugzeuge ist nicht gerade Entspannungserzeugend, bleiben Züge, deren Steckdosenausstattung oft nicht über die meist defekten Rasierersteckdosen auf’m Bad hinausgeht). Da wirds schwer genügend Akkus mitzunehmen (ja es reicht, dass mein Notebook 15 Wechselakkus hat).

    Zur generellen Kritik:
    Deine Kritik am txtr beagle wird wohl wie Kritik an der Geräteklasse verstanden.
    Dass der beagle kaum irgendwelche potenziellen Zielgruppen hat, vorallem weil die Konkurrenz kaum 20 Euro höher beginnt und wesentlich mehr Leistung bietet. Normale Batterien + einfach austauschbar? Gutes Argument für Leute die irgendwelche Abenteuerreisen in der Wildnis planen – der Kindle reicht selbst bei Dauerbenutzung ne Woche oder mehr – ne Woche ohne irgendwelchen Strom mit genügend Zeit zum Lesen ist schon ’n ziemlich spezielle Belastung.
    Bei den E-Ink Displays gibts übrigens ziemlich große Qualitätsunterschiede.

    Bezüglich der Leute die die Augenfreundlichkeit propagieren:
    Das ist Geschmackssache. Manche Leute kriegen Augenschmerzen von 4h LCD, andere nie. Hängt auch von der Umgebung ab – je dunkler die Umgebung desto mehr schiebt sich der Vorteil zu LCDs. @Sascha – ohne Augenfachmann zu sein: das tragen einer Brille kann das Empfinden für sowas durchaus ändern – allerdings nur für einen Brillentyp, entweder kurz oder weitsichtig.

    Bezüglich Android-Bindung:
    Könnte durchaus sein, dass diese Übertragung Funktionen braucht, die Apple nicht bietet.

  34. Diese Ding ist doch nur ein digitaler Bilderrahmen mit Mobilfunkvertrag, denn es stellt ausschließlich Text-Bilder dar.

    Man kann weder Schriftarten noch Schriftgröße anpassen, Zeilenabstand, Ränder, … auf all das was E-Books ausmacht soll man wegen 20 Euro verzichten?
    Zumal das dann „vollwertige“ E-Reader sind. (Kindle, Kobo, …)

    Ein wirklich selten unnützes Teil.

  35. Um hier auch mal ein paar positive Worte zu dem Teil loszuwerden:
    Das ist mal ein ausgesprochen hübscher E-ink-Reader, wenn man ihn sich im Vergleich zu den hässlichen schwarz/braunen Plastik teilen, die aussehen, als kämen sie aus den 80ern anschaut.
    Ich selbst nutze keinen E-ink Reader, aber wenn man sich die Kommentare hier so durchliest, scheint das eigentlich ein gutes Konzept zu sein. Viele besitzen zwar ein Smartphone, wollen aber doch lieber auf e-ink-Displays lesen.
    Und wenn ich das richtig verstanden habe, kann man ja auch alles einstellen, nur eben nicht am Reader selbst, sondern innerhalb der App. Es ist also im Prinzip ein e-ink display für das Smartphone. Eigentlich genau das, was viele hier wollen.
    Einziges Problem daran scheint der Preis zu sein, weil der Aufpreis zu vollwertigen Readern eben zu gering ist. Wenn das Teil 25€ oder 35€ kosten würde, wäre es dann eine gute Sache?

    Die Meinungen würden mich echt interessieren.

  36. Paradoxus says:

    @ denkste Informier dich mal über die dolle Firma, die dieses dolle Ding herstellt (sie wollten mal einen echten eReder bauen, haben es dann aber nicht gepackt … ) 😉 Und nein, selbst bei 25 EUR wäre das nix. Für 10 EUR, ev. Doch EInk ist nicht gleich eInk, die alte und wohl billige Variante ist zB eher schlecht, lausiger Kontrast, lahmarschiger Seitenwechsel, fransige Schrift. Bluetooth um MB-weise Bildateien zu übertragen, jedesmal, wenn ich die Schriftgröße ändere? Geil. Wozu gibt es eigentlich WLAN? Spezifikationen sind ja bei der Beschreibung bei txtr Mangelware. Eine App, deren Bedienfreundlichkeit ich nicht kenne? Gekauft. Null Mehrwert im Vergleich mit Kobo & Co. und den dort halbwegs ausgereiften Zusatzfunktionen? Oder gar dem Mobilfunk inkl. wie bei Amazon? Für 59 EUR? Toll. Für fast gleiches Geld habe ich das alles an anderen Readern, nur eben nicht beim Beagle. Immerhin kann ich ihn wegwerfen, ohne dass die Akkus die Umwelt versauen. Aber dafür sind mir 59 EUR doch zu viel.

    Na ja, und wenn man so etwas liest: „Dieses Angebot beinhaltet zwei kostenfreie Bücher und eine Leseprobe zum sofortigen Lesen.“ Wow, großzügig. Sogar die Leseprobe ist kostenlos dabei. Ob es wohl zwei gemeinfreie Karl May-Bände und eine Leseprobe von Winnetou III gibt? (Denn der Beagle wird wohl auch den Weg des Indianers gehen 😉

  37. Aleksandar says:

    es lebt. txtr lebt. Das ich das noch erlebe nach der Verarsche die diese Firma 2009/10 abgezogen hat.

    http://www.lesen.net/txtr-reader/

    Vom deutschen Kindle zur Lachnummer der noch jungen eBook Szene.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Txtr

    Wer da auch nur einen EUR investiert gehört öffentlich geteert & gefedert!

  38. Ehrlich gesagt halte ich reine Reader für eine aussterbende Gattung. Ich lese hier oft etwas von Sonnenschein. Gut, das ist aber auch das einzige Argument was wirklich noch für ein Gerät spricht welches sonst nichts kann. 7″ Tablets sind günstig, genauso leicht oder schwer wie ein dickeres Taschenbuch, haben ein Farbdisplay (PDFs, Magazine, Zeitschriften), eine vernünftige Beleuchtung, beherschen jedes Format, haben inzwischen sogar recht gute TTS-Programme und lassen sich daneben auch noch für 50 andere Zwecke nutzen. Der Akku hält vielleicht „Nur“ 10 Stunden am Stück aber das reicht für eine Lesesession sicher doppelt und dreifach. Aber wir leben in einer komfortablen Welt wo jede Wohnung mit mehren Steckdosen versehen ist.

    Ich für meinen Teil prophezeie den reinen e-book Readern ein Nischendasein wo sie neben reinen MP3 Playern und kompakten Digitalkameras sitzen werden. Ein paar Leute werden sie aus Prinzip nutzen, ein paar weil sie es wirklich gut brauchen können aber der Massenmarkt ist woanders.

  39. Na ja, die zwingend benötigte Android App krieg ich ja auf meinem Windows-PC auch noch hin. Bluetooth auch. Aber trotzdem, nicht für den Preis und nicht ohne Änderungsmöglichkeit der Schriftgröße am Lesegerät. Ich glaub das wird nichts.

  40. Auch wenn die in dem Blog oft angesprochene Argumentation an so vielen Stellen angreifbar ist komme ich zu dem selben Schluss. Klar haben E-Ink Displays Vorteile aber warum kaufe ich mir dann nicht für ein paar läpische Euro mehr einen herkömlischen Reader mit dem selben Display. Auf dem kann ich dann nicht nur 5 sondern 500 Bücher packen, Die halten auch mehrere Stunden. Wem das nicht reicht kann in jedem Elektronikladen sich ein passendes kleines Solarpanel oder Zusatzakkus mit Batteriefach kaufen.

    Das die Ebooks nicht durchsucht werden ist für mich ebenfalls ein Kriterium das für mich sehr schwer wegzudiskutieren ist. Es war eine tolle Idee als der Preis von ca 10€ im Raum stand. Damals habe ich auch gesagt dafür kann man die ganzen Nachteile (aus meiner Sicht sind es Nachteile) in kauf nehmen. Nun aber sehe ich das es Ebookreader mit anderem Konzept ist, der zum selben Preis wie herkömlische verkauft werden soll. Ich denke nicht das dieses Gerät viele Abnehmer finden wird.

  41. So, fangen wir mal an:

    Herr der Ringe Lesesession auf einem Androidsmartphone? Alleine schon von der Handstellung her unmöglich, von der Akkudauer mal ganz zu schweigen. Tablet rede ich gar nicht erst, nen iPad oder nen Note 10.1 (beide hier am rumliegen) kommen einfach nicht an mein Kindle paperwhite ran, ist einfach so.

    Nen guter eBook Reader ist einfach besser als jedes Smartphone (Und auch besser als dieses txtr Dingenskirchens.) zum wirklichen lesen und ich hab ne Sehschärfe wie nen Adler laut meiner letzten Augenuntersuchung vor 2 Monaten. Das Argument Sonne lass ich mal so im Raum stehen, ich bin auch eher nen Schattenparker. 😉 Akkulaufzeiten hatten wir schon, Formate kennen wir schon das leidige Thema, aber man kann ja nen Kindle zum Glück jailbreaken und erweitern *hust*.

    Wer den Unterschied zwischen einem Smartphone und einem Kindle (Wir reden hier nicht vom Fire, sondern vom richtigen Kindle, eInk und so.) beim eBook lesen nicht sieht, sollte mal ganz dringend seinen Augenarzt aufsuchen, den alleine das „Flimmern“ des Smartphone Displays nach 30-40 Minuten geht gut auf die Augen. Da ist ein eInk einfach angenehmer und selbst das paperwhite (Per Jailbreak kann man die Beleuchtung ganz abstellen für Tagsüber in der Sonne hocken.) noch um Faktor 10 besser zu handeln.

    Wem das mit dem zusätzlichen Gerät anwiedert, mal ehrlich, son Kindle, Sony whatever und Co nehmen kaum Platz weg meiner Erfahrung nach, auf jedenfall weniger als ein Taschenbuch, ich hab bei meinen Touren eh immer den dicken Multimediarucksack dabei mit Tablet, Smartphones, GPS Tracker, DSLR, + 10 – 12 Objektive, Stativ, iPod, Fullcover Headphones und Stöüsel, also eh alles dabei was man so braucht für nen Tag an der Sonne, da ist auch noch Platz fürn Kindle und man ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln doch eh meistens mit Tasche/Rucksack unterwegs.

    Und zu den weiblichen Meinungen: Einige Bekannte haben Kindle touch, Kinde und Kindle paperwhite, die wollen nie wieder ohne, hab sie auch befragt wegen Smartphone, die meinten das geht mal garnicht, viel zu unpraktisch zum lesen.

  42. Über die Vorteile von eBook-Readern wurde ja nun genug gesagt…

    Zur eigentlichen Frage. Nein würde ich mir nicht kaufen!

    Vor allem der Preis… Ich habe mi gestern im MM einen TrekStor Pyrus Mini gekauft (als Zweitgerät für unterwegs, neben Sony T1 und Tolino). Das Teil hat 44 Euro gekostet. Kann diverse Formate lesen, eInk, extrem handlich. Ja, recht kleiner Bildschirm (habe ihn mir aber genau deshalb gekauft), aber gute Auflösung 800×600 bei 4.3″. Und für die Kohle kann man ihn problemlos überall mit hinnehmen… Amazon-Berwertunge eher mäßig, aber kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Da würde ich bestimmt keine 15 Euro mehr für eine solche Krücke ausgeben. Als ich erstmals von dem „txtr beagle“ gelesen habe, dachte ich whow! Günstig. 10 Euro, kann man vier, fünf Bücher drauf machen – mehr lese ich eh nicht parallel… Aber 59? Spass! Von der Idee her grundsätzlich gut, trotzdem „Todgeburt“.

    Liebe Grüße
    mkrueger

  43. PREISUPDATE: aktuell für 19,99 Euro

  44. Jetzt kostet er nur noch 20,- und ist ausverkauft…