
Mitte Mai gab Twitter bekannt, dass man ab August die Daumenschrauben für Entwickler anziehen und diese bei Benutzung der neuen Account Activity API stärker zur Kasse bitten möchte. Bereits zu diesem Zeitpunkt äußerte sich ein Twitterrific-Entwickler zu dem Sachverhalt und sagte, dass das Unternehmen wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, die Kosten zu tragen. Nun teilt man via Blog-Post mit, dass man einige Funktionen aus dem Twitterrific iOS- und macOS-Client entfernen wird, um den kommenden Änderungen bei Twitter gerecht zu werden.
Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Features, die keiner nutzt. Am meisten wird die Anwender des beliebten Clients wohl das Entfernen der Push-Benachrichtigungen treffen. Ab sofort wird euch die App keinerlei Benachrichtigungen mehr auf euren Mac, Smartphone oder Tablet pushen. Käufer des Push Notifications Advanced Features unter iOS werden noch so lange Benachrichtigungen erhalten, bis Twitter die API am 16. August deaktiviert. In diesem Zuge wird man auch die Apple Watch-App ad acta legen.
As of this writing, both push notifications and live streaming of tweets will continue to function at least into August, 2018. Installing today’s update means you’ll lose Twitterrific’s Watch app, but as long as you’ve purchased them in the past, the Today view and push notifications will continue to work until the cut off. New customers will not be able to unlock these features going forward as we did not feel it was fair to continue charging for a service that we know is ending.
Neben den Push-Benachrichtigungen wird auch die Live-Streaming API für Drittanbieter nicht mehr zugänglich sein. Twitterrific möchte dem entgegenwirken, indem man eine automatische Aktualisierung der Inhalte einführt. So wird eure Timeline aller 2 Minuten automatisch aktualisiert und bleibt somit stets aktuell.
Keine gute Nachrichten und mit hoher Wahrscheinlichkeit erst der Anfang einer Welle solcher News. Bleibt abzuwarten, ob Tweetbot nachzieht und Funktionen entfernt oder ob man in der Lage ist, die von Twitter geforderten Preise zu bezahlen. Solange das nicht der Fall ist, wird dem Nutzer nichts anderes übrig bleiben, als auf den weniger guten Standard-Client für Twitter auszuweichen.