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Twitter zieht Musk aufgrund der geplatzten Übernahme vor Gericht

Es hatte sich angedeutet. Kurz nachdem Musk bei der Börsenaufsicht das Übernahmeangebot für Twitter zurückgenommen hat, deutete der Vorstandsvorsitzende von Twitter, Bret Taylor, bereits rechtliche Schritte an.

Das hat man nun in die Tat umgesetzt und laut Reuters eine Klage gegen Musk eingereicht. Konkret heißt es unter anderem:

Musk glaubt offenbar, dass es ihm – im Gegensatz zu allen anderen Parteien, die dem Delaware-Vertragsrecht unterliegen – freisteht, seine Meinung zu ändern, das Unternehmen zu ruinieren, den Betrieb zu stören, den Wert für die Aktionäre zu zerstören und zu gehen…

Mit seinem Angebot trieb Musk die Börsenwerte des sozialen Netzwerks kurzzeitig in die Höhe, bereits die Andeutung, dass der Deal platzen könnte, hatte logischerweise keinen guten Einfluss auf das Papier. Aktuell steht die Aktie bei knapp 34 US-Dollar, zwischenzeitlich lag sie bei 50 US-Dollar. Die Gründe für den fehlgeschlagenen Deal liegen laut Musks Anwälten in der fehlenden Offenlegung der Bot/Spam-Daten des Netzwerks und bei weiteren Verstößen gegen die vorliegende Abmachung.

Wird sicher noch interessant, was während des Prozesses alles aufgedeckt wird.

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