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Twitter zieht die Daumenschrauben an, stellt neue Schnittstelle vor

Dass Twitter bestimmte Schnittstellen einstellen wird, das war bekannt. Den bisher genannten Termin verschob man, nun setzt man diesen neu an. Im August zieht man die Daumenschrauben an. Entwickler können kostenlos starten, wer mehr Nutzern Zugriff auf flotte Benachrichtigungen usw. via der Account Activity API geben möchte, der zahlt – und dies nicht wenig.

Zu hoch sind die Kosten als dass man als Entwickler dies über die Kosten für eine App reinbekommen würde. Interessanterweise sagt Twitter, dass lediglich rund 1 Prozent der Nutzer die Streaming-Anbindung über Dritt-Apps anzapfen würden – aber anstatt diese bestehen zu lassen, stellt man diese ein. Man darf gespannt sein, wie Entwickler von Twitter-Dritt-Apps mit den neuen Beschränkungen und Möglichkeiten umgehen, um doch noch letzten Endes das Beste für den Nutzer herausholen zu können.

Obwohl die Entwickler nun drei Monate Zeit haben, um auf die neue API umzusteigen, könnte die neue Preisstruktur für einige zu hoch sein. Ein Twitterrific-Entwickler teilte mit, dass das Unternehmen wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, sich dies zu leisten. Gestern noch meinten die Tweetbot-Macher, dass sie, sobald sie Zugriff auf die Ersatz-API erhalten haben, in der Lage sein würden, diese zu verwenden, um „fast alle Funktionen zu ersetzen.

Auf mich macht das Ganze auf den ersten Blick aber keinen guten Eindruck… aber mal abwarten.

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