
Diese Threads könnten künftig leichter – da automatisch – zu erstellen sein. Der Nutzer schreibt einfach einen Text in beliebiger Länge und die Twitter-App teilt diesen in Einzeltweets auf und postet ihn als „Threaded Tweet“, sodass andere Nutzer die ganze Geschichte vom Ursprungstweet aus lesen können.
Das geht zwar am eigentlichen Sinn von Twitter – Gedanken in 140 Zeichen zu fassen – etwas vorbei, aber auch das ist verständlich. Twitter kämpft seit geraumer Zeit gegen geringes Nutzerwachstum. Wenn Nutzer nun einfach auch noch längere Texte, Meinungen oder sonstwas posten können, kann dies durchaus neue Nutzer anlocken.
Die „Tweetstorm“-Funktion taucht aktuell bei vereinzelt bei Android-Nutzern in der offiziellen App auf, Twitter selbst gibt keinen Kommentar dazu ab, ob oder wann die Funktion für alle verfügbar sein wird. Ob es etwas bringen wird, bleibt abzuwarten. Was mir immer wieder bei Twitter auffällt: Die wenigsten neuen Funktionen werden von den Power-Usern genutzt, da diese oftmals auf einen Drittanbieter-Client setzen. Diese erhalten neue Funktionen meist gar nicht oder wenn, dann sehr spät.