Twitter: Super Follower können euch bald mit monatlichen Geldern finanzieren

Wie man bei The Verge mitteilt, plant Twitter den Ausbau seiner Features um zwei Funktionen namens Super Follower und Communities. Bei letzteren handelt es sich um eine Art Interessengruppen, denen man sich als Twitter-Nutzer anschließen kann oder eben je nach Gusto eigene eröffnen kann. Das Ganze erinnert sehr an die Facebook-Gruppen, man kann sich so eben besser mit Gleichgesinnten austauschen.

Bei den Super Followern verfolgt man indes ein anderes Ziel. Hierbei könnt ihr eure Follower zu Super Followern werden lassen, indem sie euch eine monatliche Gebühr über ein Twitter-internes System bezahlen, wovon sich das Unternehmen natürlich auch noch eine gewisse Summe abzwacken wird. Wie hoch genau die Kosten hier ausfallen, ist bislang nicht bekannt. Super Follower können dann beispielsweise auf zusätzliche Tweets zugreifen, eine Art Newsletter abonnieren oder einer speziellen Community-Gruppe beitreten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso man für solche Zusatzinhalte zahlen sollte, aber es wird sicherlich genügend Antrieb geben, ein solches Feature zu planen und offen anzukündigen. Ich vermute mal stark, dass sich hierdurch ganz schnell ein Bezahlschranken-System etablieren wird, aber schauen wir mal. Wann man mit den neuen Features starten will, hat Twitter bisher noch nicht bekannt gegeben.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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16 Kommentare

  1. Haben eigentlich andere auch das Problem, dass seit einigen Tagen, stummgeschaltete Wörter in der Timeline wieder erscheinen?

  2. Ich finde es cool, dass Twitter mehr so in die Richtung Onlyfans geht. Das trifft auch die Mentalität der Nutzer eigentlich ganz gut.

  3. Es gibt NICHTS bei Twitter für das ich bezahlen würde.

    • Das hab ich mir auch gedacht. Selbst wenn dort Sachen mal interessant sind oder Linktipps etc. aber es ist halt legit nichts wert.

  4. Und in tief in Florida hört man gerade Donald Trump laut weinen…

    • Minus das erste ‚in‘. Warum kann man eigentlich keine Kommentare bearbeiten?

      • Stefan Weiß says:

        Das frage ich mich auch schon sehr lange. Eigentlich ist die Funktion Standard.

        • …für z.B. 5 Minuten sinnvoll, danach eher kontraproduktiv, weil zum Missbrauch einladend.

          (Extrem-)Beispiel:
          „Katzen sind voll süss!“ –> 100 Likes
          edit nach x Stunden in „Politiker X ist ein A…!“

  5. Twitter dürfte erkannt haben, dass für extra Content auf andere Plattformen ausgewichen wird und möchte einen Teil davon auf der eigenen Plattform halten, statt an Patreon abzugeben.

  6. Anfang vom Ende imho

  7. Geht jetzt schon!

    Wer mit dem Brave Browser auf Twitter unterwegs ist, kann die BAT Token spenden an einzelne Tweets!

    Die dahinter stehende Ether Cryptowährung hat in letzter Zeit auch stark zugelegt!

  8. Naja – warum denn nicht? Schon klar, die meisten werden Twitter irgendwo zwischen „banalem Quatsch zur Unterhaltung“ bis „Crow-Kuratierter-News-Feed“ verstehen.

    Aber warum sollten Unternehmen nicht bezahlten Support über die Plattform bieten können?
    Oder Künstler Bonus-Content gegen Bezahlung veröffentlichen?
    Oder andere eine Community bei Twitter betreiben und sich wenigstens zum Teil über Beitragszahlungen finanzieren?

    Ich finde das nach so vielen Jahren tatsächlich mal einen neuen Schritt, etwas neues für diese Plattform und vielleicht mal ein echter Versuch auch für Twitter etwas Geld zu verdienen – außer Werbung und Venture-Captial

  9. Ich würde sehr gerne Geld auf Twitter werfen, aber für andere Dinge:

    – offene API mit allen Funktionen von Twitter für Dritt-Apps
    – Werbefrei (ok, hab ich schon mit einer Dritt-App)
    – Chronologische „unendliche“ Timeline (konfigurierbar)
    usw.

  10. Social media is over baby and panhandling killed it.

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