Twitter startet mit Twitter Blue erstes Abonnement-Angebot

Ab heute beginnt Twitter in Australien und Kanada mit dem Rollout von Twitter Blue. Das erste Abonnement-Angebot der Plattform richtet sich insbesondere an Personen, die Twitter sehr intensiv nutzen, und gibt diesen Zugang zu exklusiven Funktionen und weiteren Vorteilen. Im Rahmen der ersten Phase des Rollouts sollen Erkenntnisse gesammelt werden, wie das Twitter-Erlebnis noch individueller, ausdrucksstärker und insgesamt besser gemacht werden kann. Die allgemeine Nutzung von Twitter wird selbstverständlich weiterhin kostenlos bleiben.

Alle Nutzer, die sich für ein Twitter Blue-Abonnement anmelden, erhalten die folgenden Funktionen:

– Bookmark Folders bieten eine einfache Möglichkeit, die eigenen gespeicherten Inhalte besser zu organisieren. Bookmark Folders helfen bei der Organisation gespeicherter Tweets, indem Inhalte bei Bedarf einfach und effizient gefunden werden können.

– Undo Tweet ist die Lösung für Tippfehler und vergessene Taggings. Mithilfe einer Vorschau kann ein Tweet überarbeitet werden, bevor er live geht. Mit „Undo Tweet“ lässt sich ein anpassbarer Timer von bis zu 30 Sekunden einstellen, um auf „Undo“ zu klicken, bevor der Tweet, die Antwort oder der Thread, der gesendet wurde, in der eigenen Timeline erscheint. Fehler können ganz einfach in der angezeigten Vorschau des Tweets korrigiert werden, bevor die Welt ihn sehen kann.

– Reader Mode bietet ein schöneres Leseerlebnis und erleichtert es, bei langen Threads auf Twitter auf dem Laufenden zu bleiben, indem diese in einfach zu lesenden Text umgewandelt werden, damit alle aktuellen Inhalte nahtlos gelesen werden können.

Abonnenten erhalten darüber hinaus Zugang zu weiteren Vorteilen, wie anpassbare App-Symbole für den Startbildschirm ihres Geräts und verschiedene Farbdesigns für ihre Twitter-App. Zudem haben sie Zugang zu einem speziellen Abonnement-Kundensupport. Preislich liegt man da bei umgerechnet bei 2,99 Euro im Monat.

Aktuelle Infos und Update gibt es unter @TwitterBlue. Schlechte Tweets findet man unter @Caschy. Blognews gibt’s unter @caschysblog. Natürlich kostenfrei.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Ist dann auch die Werbung weg?

  2. Total langweilig. Ich dachte, dass wenigstens eine echte Editierfunktion kommt, mit der man Tweets dauerhaft oder wenigstens für eine bestimmte Zeit nachbessern kann. Aber eine verzögerte Veröffentlichung ist ja lächerlich! Da könnte man auch selbst beim Schreiben 30 Sekunden länger mit dem Senden warten und nochmal den Inhalt kontrollieren. Der große Wurf war das nicht, Twitter!

    • Grumpy Niffler says:

      Ich denke das Problem ist, dass es für einen Algorithmus nach wie vor sehr schwierig ist zwischen legitimen Korrekturen (Rechtschreibung, Grammatik, Präzisierungen) und sinnentstellenden bzw. -entfremdenden Korrekturen zu erkennen. Da auf Twitter viel und v.a. schneller Diskurs erfolgt, wäre es dem Verstädnis nur wenig zuträglich, wenn man Aussagen nachträglich verändern könnte (und sich dann immer erst durch einen Bearbeitungsverlauf wühlen müsste).
      Ich wünsche mir selber auch eine Editierfunktion, aber ich bin mir nicht sicher wie man diese ausgestalten könnte ohne den Diskurs auf der Plattform zu verzerren.

  3. Sebastian says:

    Hmm… das ist für mich alles recht nutzlos. Ich würde zahlen für eine vollständige API damit z.B. Tweetbot alle Funktionen anbieten kann die der original Client hat, eine lineare Timeline und keine Werbung. Alles andere finde ich uninteressant

  4. Das sind ja alles nur klassische Clientfunktionen, vermutlich mussten sie nichtmal ihre private API anpassen. 😀

    Die probieren jetzt erstmal selber bessere UX zu monetarisieren, bevor sie Tweetbot uÄ die Tür mit einer voll funktionalen API öffnen.

  5. Habe ich das richtig verstanden, daß man kostenlos Content für eine Platform produziert, dabei mit Werbung zu geballert wird und wenn der Content soviel Arbeit in Anspruch nimmt muss man für die Verwaltungsservices bezahlen, anstatt dafür bezahlt zu werden?

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