Twitter mag keine anderen Clients mehr

Twitter Twitter Popitter. Würde Helge Schneider sagen. Denke ich zumindest. Gerade lese ich so Dinge, die ich in den letzten Tagen mal so gesammelt habe. Darunter auch, dass bei Twitter gesagt wird: „hey, baut keine Clients mehr, baut lieber Anwendungen rund um Twitter“. Heißt: man legt die Latte für externe Clients jetzt ein wenig höher. Man will Benutzern das Erlebnis auf allen Plattformen auf einem gleichen Level zugute kommen lassen – und dazu hätte man ja schließlich die hauseigenen Apps (die angeblich von 90% aller Benutzer genutzt werden).

Jene Apps, die so toll sind, dass persönlich nur die offizielle auf dem iPad nutze (ansonsten Tweetdeck). Heißt für mich: der Twitter-Vogel mutiert zum Specht, der gerade den Ast abpickt, der ihn so erfolgreich gemacht hat: die Vielfalt an verfügbaren Clients. Finde ich jetzt weniger geil, wird aber wahrscheinlich nichts an der steigenden Popularität ändern – trotz alledem: warten wir mal ab, denn bekanntlich wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Leute, lernt mal, Statistiken und statistische Angaben kritisch zu lesen. In so einem Fall ist das ja noch fast egal, aber wenn es mal richtig um Geld geht, kann das teuer werden (z.B. wenn euch jemand eine Immobilie als Geldanlage aufschwatzen will).

    90% der Benutzer. Nicht: „90% aller Tweets werden über die offiziellen Kanäle abgesetzt“.

    Ein Benutzer, der einmal im Jahrhundert einen Tweet absetzt, wird wohl kaum zig Clients evaluieren. Wäre ziemlich hirnverbrannte Zeitverschwendung.

    Ein „Poweruser“, der alle paar Stunden (oder noch öfter) seinen Senf loslässt, wiegt bezogen auf die Anzahl der Tweets natürlich deutlich mehr als ein solcher Nutzer – und hat meistens ein gesteigertes Komfort- oder Automatisierungsinteresse, wird also tendenziell eher einen für ihn passenden Client nutzen.

    Es wird sehr viele Nutzer geben, die Twitter nur mal ausprobieren oder ausprobiert haben (oder soviel soziale Intelligenz besitzen, dass sie nicht jeden persönlichen Furz der ganzen Welt mitteilen; bei Firmen- und Marketingaccounts ist das natürlich etwas ganz anderes).

    Es ist offensichtlich, warum das Unternehmen Twitter die Zahl der Nutzer angibt.

  2. Ich hoffe es kommt nicht dazu, denn gerade Twitter for iPhone nervt mit der neuen TT-Bar oben und dem rausgefallenen Twitlonger. Bei Twitter for Mac kommt dazu das jeder verkackte Link gekürzt wird, was ebenfalls nervt. Und wenn die iPhone App dann wieder ihre „Ich stürze 5 Mal in der Stunde ab“-Phase hat … na danke …
    Meine Clients:
    iPhone: Osfoora
    Mac: Twitter for Mac
    Win/Ubuntu: Destroy Twitter

  3. Also auf’m Blackberry finde ich die App gut.
    Hatte noch nie das Bedürfnis eine andere auszuprobieren!

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