Twitter kauft Posterous

Großes WTF! Da gibt Twitter eben bekannt, dass man Posterous gekauft hat und das komplette team übernommen hat. Posterous? Der Blogging-Dienst, den ich immer so abgefeiert habe, bevor es Google+ gab. Und nun, was wird aus Posterous? Fragen sich sicherlich viele von denen, die den Dienst noch für die Blogs nutzen. Oftmals haben Käufe keinen positiven Nebeneffekt. Siehe Gowalla bei Facebook. Siehe Tweetdeck bei Twitter.

Die Frage ist auch, was will man bei Twitter mit Posterous? Mehr als 140 Zeichen für Benutzer anbieten? Blog im Microblog-Kosmos? Oder nur das Team? Liest man sich die Texte genau durch, dann kann es auch sein, dass Posterous irgendwann gar nicht mehr ist. Wirklich schade. Aber es gibt ja Alternativen. Seid ihr Nutzer von Posterous? Was werdet ihr tun? (via, via)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

18 Kommentare

  1. Wenn ihr mich fragt: – Twitter schluckt den Dienst komplett und lässt alle Entwickler für sich selbst arbeiten…

  2. Ich nutze Posterous bislang als Sammelstelle für alle meine Fotos, um diese von dort in die sozialen Netzwerke zu beamen.

    Mal schauen, wie lange Posterous noch bestehen bleibt 🙁

  3. Ich finde es schade, aber es gibt genug andere Dienste, um sich mal schnell einen Blog zu erstellen.

  4. Erst tweetdeck jetzt das…. planen die ne Bewerbung für die Achse des bösen??? *jk*

  5. Da die Herren von Twitter in der Vergangenheit immer wieder bewiesen haben gut darin zu sein schöne Anwendungen zu beerdigen sehe ich auch für Posterous ziemlich schwarz. Äußerst schade…

  6. Ich nutze es als kleine äußerst unregelmäßig genutzte Blogplattform, die mir ob des charmanten Minimalismus sehr gefiel! Auch jetzt, wo ich wieder etwas mehr schreiben möchte habe ich mich wieder gefragt, was will ich für ne Plattform nutzen und habe mich auch wieder mit Tumblr auseinandergesetzt. Schönere Templates, aber die Bedienung wirkt auf mich irgendwie eckig …

    Für nen ausgewachsenes Blog oder ne kleine eigene Seite, werde ich sicherlich auf WordPress zurückgreifen, aber um einfach mal was zu posten fänd ich Posterous schon weiterhin charmy.

    Deshalb hoffe ich, daß aus dieser Symbiose etwas tolles neues entsteht.
    Wie wäre es mit „TWISTEROUS“ …

  7. Ich befürchte, Twitter hat Posterous wegen der Entwickler gekauft und nicht wegen des Dienstes. Wenn man Glück hat, gibt Twitter den Quellcode frei, bevor sie Posterous erden.

  8. Ich sehe bei den ganzen Blogdiensten eh nicht mehr durch, da kommt es auf eine Plattform weniger doch gar nicht an, oder? Ich meine, es gibt doch genügend Plattformen die ähnlich arbeiten, oder sehe ich das falsch?

  9. Bin vom selbst gehosteten WordPress auf Posterous umgestiegen, um mich nicht mehr um das Backend kümmern zu müssen…. Hat halt doch immer verleitet zum Rumspielen.
    …. und nun? …. zu Tumblr wechseln? …. oder doch ein minimales WordPress selber hosten?
    Nutze es ja auch fast nur noch zum „Verteilen“.
    Danke jedenfalls für die Info…. werde mir mal meine Gedanken machen.

  10. Die kaufen grad schön nach und nach ihr Umfeld leer. Nachdem die jahrelang gar nicht wussten, warum sie überhaupt existieren, schlagen sie in letzter Zeit heftig zu.
    Die Marketing-Strategen werden sich wohl schon was dabei denken… 🙂

  11. Mir geht es wie Sascha. Ich hatte kein Bock mehr auf selber hosten mit WordPress. Jetzt warte ich erst mal ab. Mir ist es nur wichtig, dass ich meine Domain auf den Blog umleiten kann. Wenn WordPress das kann (also wordpress.com), dann lande ich vermutlich dort.

  12. wordpress.com kann das auch, kostet nur Geld.

  13. Ich denke, es geht Twitter hauptsächlich um die Mitarbeiter von Posterus und deren Erfahrungen in dem Bereich. Macht sonst irgendwie wenig Sinn.

  14. @ad: muss ich mal schauen, ob ich für das Geld auch hosten würde. Aber ich weiß eigentlich jetzt schon, dass ich auf die ganze Backend-Konfiguriererei keinen Bock habe. Also werde ich vermutlich das Add-On für WordPress kaufen und fertig ist die Laube 🙂

  15. So ein Mist, habe ich dort doch einen kleinen Blog für meine selbst komponierte Musik laufen 🙁

    Ich werde mir die Tage mal diesen Beitrag durchlesen, vielleicht ist das dem einen oder anderen hier auch behilflich.
    http://lifehacker.com/5892776/how-to-back-up-and-migrate-your-posterous-spaces-to-tumblr-blogger-or-wordpress

    Wer mal gern in meine Musik rein lauschen mag:
    http://www.dance-music.de 😉