TV-Tipp: ZDFInfo zeigt „Tod eines Internet-Aktivisten“

Aaron Swartz war eine bedeutende Figur des Internets. Er war nicht nur bei der Erschaffung von RSS 1.0 beteiligt, er legte auch den Grundstein für Reddit und wirkte an der technischen Umsetzung der Creative Commons-Lizenzen mit. Später setzte er sich für ein offenes Netz ein, den freien Zugang zu Informationen. Das wurde ihm letztendlich auch zum Verhängnis, ihm drohte eine Klage wegen des Diebstahls von 4,8 Millionen Artikel aus dem Nachrichtenarchiv JSTOR.

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Zu einer Verurteilung kam es allerdings nicht mehr, der depressive Aaron Swartz nahm sich das Leben. Per Crowdfunding wurde der Dokumentarfilm „The Internet’s Own Boy“ finanziert, der nun in der deutschen Fassung „Tod eines Internet-Aktivisten“ von ZDFInfo ausgestrahlt wird. Zwei Sendetermine gibt es. Am Mittwoch, dem 7. Januar erfolgt die Ausstrahlung um 1:05 Uhr und noch einmal um 9:30 Uhr. Der Dokumentar-Film soll gut sein (ich selbst habe ihn noch nicht gesehen), insofern, schaut rein, wenn es Euch interessiert.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    Ich kann Swartz verstehen. Ich frage mich immer, wie Kabarettisten den täglichen Wahnsinn verarbeiten, ohne genauso zu verzweifeln.

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