TV-Serien: 2021 liefen so viele Formate wie nie zuvor

Laut Auswertungen von FX Research liefen 2021 im Fernsehen / Streaming so viele Serienformate wie nie zuvor. 559 Originalserien befanden sich in der Ausstrahlung. Dabei zählte man nur sogenannte „Scripted Series“, also eben klassische Serien mit Drehbüchern und nicht beispielsweise Reality-Formate oder Shows.

Zum Vergleich: 2019 zählte FX Research 532 Originalserien, 2020 gab es dann einen kleinen Einbruch auf 493 Serien. Nun wurde 2020 aber eben ein neuer Rekord aufgestellt. Der Absturz 2020 dürfte daran gelegen haben, dass viele Produktionen durch Corona temporär zum Erliegen kamen. Mitgezählt hat man eben nicht nur Serien der Sender wie HBO, Showtime und FX selbst, sondern auch Formate von Streaming-Anbietern wie Disney+, Netflix und HBO Max.

Leider hat FX Research seine Zahlen nicht näher nach Anbietern aufgeschlüsselt. So wäre ja ganz interessant gewesen, ob mittlerweile Streaming-Anbieter oder traditionelle TV-Sender mehr Eisen im Feuer haben. Auch ist anzumerken, dass bei der Auswertung nur englischsprachige Serien gezählt worden sind. So fallen beispielsweise Produktionen wie Netflix „Squid Game“ heraus. Die Auswertung hat also primär US-Produktionen in englischer Sprache im Blick.

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6 Kommentare

  1. Aber die Qualität der Serien hat definitiv nicht zugenommen.
    Ich sehe keine Serie, die das Potential eines Games of Thrones, The Big Bang Theory oder House of Cards hat.

    • André Westphal says:

      Also, nimmt man TBBT als Maßstab, würde ich sagen die Mehrheit aktueller Serien schwebt darüber, aber das ist natürlich Geschmackssache :-D.

      Ansonsten sehe ich es eher wie immer: Es gibt jede Menge Mist, aber genau wie zu jeder Ära des Fernsehens auch ein paar Perlen. Aktuell wären das aus meiner Sicht z. B. „Cobra Kai“, „Invincible“, „Young Justice“, „The Boys“ und „The Umbrella Academy“.

      • Ich habe diese Serien zwar nicht gesehen, gehe aber nicht davon aus das diese so eine hohe Strahlkraft haben wie die von mir genannten oder halt Friends oder How I Met Your Mother. Bin auch kein Riesen Fan von letztgenannten oder Big Bang. Aber diese habenMassen begeistert und das über viel Jahre hinweg.
        Heute zählt eher Masse und viele kommen nicht über 3 Staffeln hinaus, selbst wenn sie ganz gut waren.

  2. Ich hatte schon gedacht das ist doch viel zu wenig… Dann kamen die letzten 3 Sätze, die es klar stellen.
    Ich denke mal mit englischsprachig ist „im Original“ englischsprachig gemeint ist.

  3. Und damit haben wir dann auch einen riesigen Anteil an Ein-Staffel-Serien. Ich mag ja schon keine neue Serie mehr anfangen, weil ich immer „Angst“ habe, dass die nach Ende der ersten Staffel abgesägt wird.
    Vor lauter Geschiele auf die Zielgruppe verlieren die Serienmacher oftmals das Ziel, nämlich eine gute Serie zu machen, aus den Augen.

  4. Schaue gerade „Fringe“. Und bin nach dem ersten ReView nach der Ausstrahlung von der Serie erneut begeistert und erschüttert wie oberflächlich ich die seinerzeit geschaut habe.

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