Tutanota schickt neuen E-Mail-Client an den Start

Tutanota hat sich gedacht, dass eine Erneuerung des eigenen E-Mail-Clients Not tut. Tutanota will für Privatsphäre und Datenschutz stehen, ohne dass Nachrichten gescannt oder ausgewertet werden. Entsprechend hat man das laut eigenen Aussagen umfangreichste Update seit der Veröffentlichung im März 2014 an den Start geschickt. Man hat dabei sowohl das Design modernisiert als auch die Stabilität und Leistung verbessert. Ziel sei es, langfristig auch die Nutzer zu erreichen, die weniger den Fokus auf die Privatsphäre legen und einfach nach einem bequemen E-Mail-Client suchen.

Dabei zieht man recht bombastische Vergleiche und setzt das Scannen von E-Mails durch beispielsweise Gmail direkt mit der Stasi in der früheren DDR in Bezug. „Wir bei Tutanota sehen uns selbst als Freiheitskämpfer. Wir wollen, dass Verschlüsselung so einfach wird, dass jeder die Möglichkeit hat im Internet sozusagen zu flüstern. So können wir der illegalen Massenüberwachung, die zu Identitäsdiebstahl oder politischer Unterdrückung führen kann, einen Riegel vorschieben“, erklärt dazu Matthias Pfau, Mitgründer und Entwickler von Tutanota.

Tutanota setzt auf automatische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, damit die Privatsphäre der Nutzer gewährleistet bleibt. Man rühmt sich dabei, dass Tutanota „der weltweit erste Ende-zu-Ende verschlüsselte Mail-Service, der die gesamte Mailbox verschlüsselt“ sei. Dabei gibt es für Unternehmen und andere Organisationen auch noch eine kostenpflichtige Variante.

Mehr Informationen zur neuen Version des E-Mail-Clients findet ihr direkt im Blog von Tutanota. Falls ihr Lust habt, könnt ihr euch die neue Variante des Clients ja mal Anschauen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Ich hab die neue Version in Gebrauch und finde sie gestalterisch viel besser als den Vorgänger. Sowohl am Desktop als auch am Handy macht das neue Design eine recht gute Figur. Ich nutze erst mal nur noch die Webversion, die mobilen Clients sollen ja erst in den kommenden Monaten aktualisiert werden.

    Dass mensch sich zum Ändern des Farbmodus ab- und wieder anmelden muss, finde ich zugegebenermaßen bisschen unnötig, aber ist ja noch Beta.

  2. Als ich Tutanota zuletzt bei einem Vergleich mit Posteo und Mailbox.org getestet hab, ist mir auch das Designdefizit aufgefallen. Gute Wahl, dass sie sich hier professionelle Hilfe von einem Designer holen, die App war bisher nur die mobile Website in einem Wrapper, hat sich jedenfalls so angefühlt.

    Irgendwie ist mir der Hintergrund aber zu Zwiegespalten, ein spanisch klingender Namen, die Website nur auf englisch, aber groß auf deutsche Geschichte mit der Stasi machen. Etwas zu Aktivismusmäßig unterwegs.

  3. Der Blog ist Englisch. Die Seite ansich gibts auch in Deutsch. Ist auch ein deutsches „Unternehmen“ aus Hannover.
    https://tutanota.com/de/

  4. Ist doch glatt gelogen mit dem ersten Weltweiten E2E-Verschlüsselten Mailprovider der auch die Mailbox verschlüsselt. Und denen soll ich vertrauen? Und wie stolz die sind, ihren Webclient bestmöglich gegen XSS abgesichert zu haben… WTF? Webclient und Stolz drauf? Mailbox.org ist ja nicht der einzige deutsche Anbieter, der erheblich vertrauenswürdiger daher kommt. Vor allem ist da auch Kompetenz im Backendbereich vorhanden.
    Vertrauen muss man sich erarbeiten. Tutairgendwas hat mit dem Blogpost bei mir jegliches Vertrauen verspielt. Sollten echt mal bei Posteo oder Mailbox schauen, wie man es richtig macht. Vielleicht mal ein Praktikum dort machen?!

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