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Ist diese Option ausgewählt (was sie standardmäßig ist), so wird die Auslagerungsdatei von Windows deaktiviert. Dies macht TrueCrypt zwar noch sicherer – kann aber weitreichende Folgen haben. Kleiner Anriss: Daten, die nicht in den Arbeitsspeicher passen, würden normalerweise auf die Festplatte ausgelagert – nach Deaktivierung der Auslagerungsdatei logischerweise nicht mehr.
Ich hatte durch Deaktivierung der Auslagerungsdatei keine Probleme – außer, dass keine meiner Spiele wie WarRock oder Fussball Manager 08 mehr liefen. Also musste sie wieder aktiviert werden – keine Frage.
Wie kann man nun sehen, ob die Auslagerungsdatei deaktiviert wurde, beziehungsweise, welchen Wert sie hat?
Gebt unter “Start | Ausführen” (oder WIN+R) den Befehl sysdm.cpl ein und bestätigt.
Im nun öffnenden Fenster wählt ihr den Reiter “Erweitert” an klickt auf den ersten Auswahlpunkt unter Leistung:
Ein weiteres Fenster öffnet sich. Dort muss man ein weiteres Mal “Erweitert” auswählen um die Einstellungsmöglichkeiten für den virtuellen Arbeitsspeicher zu kommen.
Habt ihr TrueCrypt 6 standardmäßig installiert, so sollte bei euch der Wert deaktiviert sein. Falls ihr keine Probleme habt – alles bestens. Menschen wie ich müssen den Wert dann wieder ändern. Ich bin bisher immer gut damit gefahren, die Grösse der Auslagerungsdatei von Windows verwalten zu lassen.
Jetzt könnte man der Meinung sein, dass dies ein relativ exotisches Problem sei – doch bin ich im Netz bereits über einige Leute gestolpert, die Probleme mit eben diesem “Feature” von TrueCrypt hatten. Vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderem eventuelle Probleme, die erst seit kurzem auftreten, einzukreisen.