Trotz Abhörskandal: 75% der Deutschen haben nichts gegen Überwachung zur Strafaufklärung

Im Juni und noch einmal im August dieses Jahres wurde im Auftrag von T-Systems eine Umfrage durchgeführt, wie deutsche Internetnutzer den Erhebungen von Massendaten gegenüber stehen, die Ergebnisse wurden uns heute per Mail zugesandt. Angesichts des Abhörskandals rund um die NSA sind die Ergebnisse sehr interessant. Dies zeigt, wie wenig sich vielleicht der Normalnutzer doch mit diesem Thema beschäftigt, beziehungsweise dieses gar nicht richtig versteht.

1984

Die Überwachung von Telefon und Internet durch staatliche Stellen ist nach dem Bekanntwerden des Abhörskandals immer noch für 75% der Befragten dann in Ordnung, wenn es zur Aufklärung von Straftaten hilft. Im Juni waren es mit 78% zwar noch mehr, der Unterschied ist aber ziemlich gering. Auch ist die Erhebung von Big Data kein Problem, wenn es zum Vorteil der Nutzer geschieht.

[werbung] Fast 2/3 (64%) der Befragten würden die Verwendung von Daten auch dulden, wenn der Staat dadurch besser planen kann, beispielsweise um Kindergartenplätze zu schaffen. Vor der NSA-Affäre waren noch 74% dafür.

Geht es um den medizinischen Bereich, ist nun nur noch die Hälfte der Befragten damit einverstanden, dass Pharma-Firmen Foren-Beiträge auswerten, um Nebenwirkungen besser zu erkennen. 57% der Befragten lehnen es hingegen ab, dass Firmen ihre Produkte in Foren-Einträgen analysieren und somit verbessern könnten.

Die automatische Speicherung von Kundendaten zur Vereinfachung eines Bestellprozesses lehnen 78% der Befragten ab. Eine kleine Steigerung zu den 72% aus der Juni-Befragung.

Ebenfalls interessant ist die Aussage, dass rund 3/4 der Bürger sich nicht ausreichend informiert fühlen. Da allerdings nur 22% AGB von Apps & Co lesen, verwundert dies weniger. Kunden, die nicht die AGB lesen, bemängeln die Information von Unternehmen über den Umgang mit persönlichen Daten.

Diese Zahlen sind, wie ich finde, sehr drastisch. Wenn man überlegt, welche Wellen der NSA-Skandal im Internet geschlagen hat, ist die Konsequenz bei den Internetnutzern nahezu Null. Während Ihr Euch als Techblog-Leser Gedanken darüber macht, wie man sich und seine Daten schützen kann, interessiert es den Otto-Normal-Verbraucher vermutlich so gut wie gar nicht. Woran liegt es? Mangelnde Aufklärung? Desinteresse? Ist es den Leuten einfach egal? Oder steht doch der persönliche Nutzen bei jedem im Vordergrund, wenn er für bereitgestellte Daten auch etwas bekommt?

Zur Vorgehensweise der Befragung: Das Institut für Demoskopie Allensbach hatte im Juni 2013 im Auftrag von T?Systems einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren nach ihren Sorgen und Risiken befragt und dazu 1490 Interviews geführt. Im August folgte eine gezielte Nachfrage zum Thema Big Data bei 1550 Personen.

Und zum Thema repräsentativ, gibt es hier noch einen Auszug aus dem Wikipedia Artikel: Vorgeblich „repräsentative“ Umfragen werden zwar von spezialisierten Meinungsforschungsinstituten im Auftrag von Rundfunk- und Fernsehanstalten oder von Zeitungsverlagen durchgeführt. Strenggenommen gibt es „Repräsentativität“ jedoch gar nicht. Die landläufige Vorstellung, dass die „repräsentative“ Untermenge eine gleiche Verteilung aller für den Untersuchungsgegenstand relevanten Merkmale aufweist, ist faktisch nicht realisierbar, da ja erst durch die Untersuchung selbst festgestellt wird (und werden kann), welche Merkmale tatsächlich relevant sind. Entscheidend ist daher die Ziehung einer Zufallsstichprobe. Dann sind statistisch kontrollierbare Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit möglich.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Das Thema ist komplex, abstrakt und ohne persönliche Betroffenheit für alle, die nicht permanent aktiv im Netz sind. Und selbst für die, die es sind fehlt ein direkter persönlicher „Fall“, der die Aufmerksamkeit weckt.

    Auch wenn es natürlich anders sein sollte – wundert es da, dass die breite Masse den Heilsversprechungen glaubt? Sich mit Argumenten der Angst auseinander zu setzen trägt nicht gerade zu einem schönen Tag bei. Kann man jetzt als Bequemlichkeit oder sonst wie abtun, zielführend ist das allerdings nicht.

    Vielleicht haben aber auch die Netzaktivisten noch nicht den richtigen Zugang zur breiten Masse gefunden? Muss ja nicht nur an der breiten Masse liegen….

  2. P.S.: Bezüglich dem Wahlverhalten ist es natürlich schon so, dass Themengewichtungen unterschiedlich sind. Und bei den wenigsten mit denen ich rede liegt die Hauptpriorität auf Netzpolitik. Da sind andere Themen näher am Alltag der Menschen dran (und an deren Geldbeutel).

  3. Also Telefon- und Internetüberwachung finden 75% der Benutzer voll ok, während Benutzerdaten beim Bestellen zur Privatsphäre gehören? Wie absurd…

    Und schön, dass bei der Datensammelwut mal wieder Kinder(gärten) herhalten müssen…

  4. die zahlen überraschen mich nicht.
    das sind die 75% die nicht zu verbergen haben… :-/

  5. klaus dieter says:

    75% der deutschen haben auch nichts gegen das dschungelcamp, big brother, mitten im leben, frauentausch und co…..ob es wohl die gleichen 75% sind?!

  6. Da sollte man gut aufpassen, denn im Normalfall nehmen an solch „repräsentativen“ Umfragen auch eher diejenigen Teil, die mit der Preisgabe von persönlichen Daten ohnehin eher kein Problem haben.

  7. wirklich Wellen hat der Skandal nur in den Techblogs und bei Technik begeisterten Menschen geschlagen. Und die gehören nun mal nicht zur Mehrheit.

  8. Traurig aber wahr. Ich versuche in meinem persönlichen Kreisen alle Leute immer wieder mal darauf aufmerksam zu machen, dass sie zu Hause schließlich auch Vorhänge zu ziehen, im Garten einen Sichtschutz um die Terrasse bauen, weil sie nicht von jedem beim Duschen oder Grillen beobachtet werden wollen. Duschen und Grillen ist schließlich nichts schlimmes. Warum versucht man das also vor anderen zu verbergen? Ahh! Da geht es um Privatsphäre. Und dann fällt den Leuten auf, dass die Daten, die man täglich erzeugt, irgendwie mit ihrer Privatsphäre im Zusammenhang stehen.

    Beim NSA-Skandal verstehen auch viele nicht den Kern der Sache. Mir geht es persönlich eher darum, dass sich Regierungsinstitutionen von angeblich demokratischen Regierungen nicht an die Gesetze halten, die sie selbst aufgestellt haben. Warum dürfen sich also Staaten über ihre eigenen oder Gesetze anderer hinwegsetzen? Nur weil Regierungen ihr Vorgehen per Gesetz legalisieren können? Ich erwarte von unserer Regierung, dass sie gefälligst meine Rechte schützt und nicht klammheimlich hintergeht oder stillschweigend und tatenlos dabei zu sieht, wie sie hintergangen werden.

    Datenerhebungen können sinnvoll sein, das Leben erleichtern, verbessern. Natürlich macht es sinn für eine Regierung zu wissen, wie viele Kinder in ihrem Land existieren und wie viele Kita-Plätze vorhanden sind. Natürlich macht es auch für Unternehmen Sinn, über Umfragen und Marktanalysen zu erfahren, ob sie ihre Produkte/Dienstleistungen verbessern können. Denn Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und werden halt auch dazu gegründet, Gewinne zu erwirtschaften. Denn aus keinem anderen Grund werden Unternehmen schließlich gegründet.
    Alles das dient dazu, die Lebensqualität der Menschen in einem Land zu erhalten oder gar zu verbessern.

    Nur leider verlieren Regierungen und Vorstände großer Unternehmen ihre soziale Verantwortung in dieser Hinsicht immer mehr aus den Augen bzw. ignorieren sie einfach. Es wird immer mehr auf dem Rücken der Bürger und Arbeitnehmer – die bisweilen ein und die selben Personen sind – ausgetragen.

    Im Endeffekt dreht sich alles nur ums Geld und das eigene Ego. Und das wird nicht nur in Deutschland noch zu einem Problem. Solange es Menschen auf der Welt gibt, die zu dem Wohlstand anderer (ja, auch meinem) ausgebeutet werden können, wird sich daran nichts ändern. Und so lange ist auch Globalisierung eher ein Fluch als ein Segen. Wir Menschen arbeiten immer mehr gegen- statt miteinander.

    Amen.

    PS: Sorry, bei solchen Themen kommt das immer raus und ich kotze mich selbst an, dass ich nicht aktiver etwas dagegen unternehme. Aber man wird ja auch ausgelacht, wenn man sich da politisch engagieren will. Man kommt ja mit so einer Einstellung auch politisch nicht weit in den großen Parteien.

  9. Ich halte den Grund für relativ simpel: Die Leute sehen nicht, wie es sie beeinflussen sollte. Und was mich nicht betrifft ist mir egal. Um mal eine drastische Analogie zu ziehen: Wer zu NS-Zeiten nicht Regime-kritisch war hat in einem Rechtsstaat gelebt: Für alles was nicht direkt oder indirekt die Politik angegriffen hat (oder der Idieologie widersprach) gab es normale Prozesse usw. Und ich denke da wird einem auch klar, wie es damals passieren konnte – sie unähnlich hat es damals ja nicht angefangen: Anfangs hat es den Durchschnittsbürger überhaupt nicht betroffen, so wie heute.

  10. DAS Totschlagargument überhaupt: Wenn es auch nur ein Todesopfer verhindert, dann bin ich dafür.

    Hatte ich vor kurzem in einer Diskussion entgegengehalten bekommen. Da ich wußte, wie Derjenige eingestellt war, brachte ich das Gespräch später auf Auto und Maut und Geschwindigkeit. Da war dann natürlich von „Freie Fahrt für Freie Bürger“ die Rede.

    Mann empfand es als unfair, dass ich dann das Totschlagargument nutzte…

  11. Bjørn Max Ph.D. says:

    Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast…

  12. Das Ergebnis wundert mich nicht. Sieht im Bekanntenkreis genauso aus.

    @Javex: Der Rest meines Kommentars wäre in dieselbe Richtung gegangen. Spar ich mir aber jetzt, da Du es schon auf den Punkt gebracht hast.

    Na ja, und irgendwann nach dem großen Unglück kommt dann wieder der große Aufschrei und die Frage, die mal wieder Generationen beschäftigen wird: Wie konnte das alles nur geschehen? Wie konnte es dazu kommen? Und Generationen von Guido Knopp’s werden sich abmühen diese Fragen zu beantworten.

    Die Antworten stehen schon jetzt und mal wieder: Es konnte doch keiner ahnen, daß sich das so entwickelt! Ich persönlich habe davon auch gar nichts mitbekommen! Aber, es war ja nicht alles schlecht, denkt doch mal an die DatenAUTOBAHNEN, die uns die Kanzlerin gebaut hat! Ja, auf einmal waren die Müller’s von nebenan weg, haben gedacht die sind umgezogen. Ja, und die Schmidt’s von nebenan, die waren auch weg, im Knast und die Kinder im Heim. Aber in der Zeitung stand halt, daß die so einer satanischen Kinderf*cker-Sekte angehört haben. Woher sollten wir denn wissen, daß das nicht stimmte?! Und daß das Heim wo die Kinder waren, ein Umerziehungsheim war, woher sollten wir das denn wissen?! Die sahen immer so glücklich und schick aus in ihren schicken Uniformen, sind auch viel wandern gegangen mit den anderen Heimkindern und haben immer fröhliche Lieder gesungen, in der sie die Kanzlerin gelobpreist haben… Deutschland, Deutschland, über alles! Ho – Ho – Ho Chi Minh!

    Alles schonmal da gewesen, ob jetzt in braun oder rot. Kommt auch alles noch mal wieder, nur halt ohne eine spezielle Farbe und mit einer Portion mehr „Luxus“ bei.

  13. Soeben den Film „Terms and Conditions apply“ gesehen.. Empfehle ich jedem.

  14. Die Umfrage von T-Systems. Aber Hallo….klar die haben ihre Omas gefragt die mal Zeit hatten so gegen acht bis zehn. Mich hat keiner gefragt also ist die Umfrage Unsinn außerdem fragt mal euer Umfeld!

  15. Peter Scholl-Latour am 22.08. bei Maybrit Illner im ZDF

    „… Sind wir also selber schon in einem post-demokratischen Stadium, nicht wahr? Also, so lupenrein ist unsere Demokratie auch nicht mehr. Also wenn man allein die Landschaft der Medien betrachtet und so weiter, da gibt’s eben doch sehr starke Beeinflussungen inzwischen. Die Einseitigkeit, nicht wahr? Die Irreführung der öffentlichen Meinung …“

    Link
    http://www.zdf.de/maybrit-illner/%C3%84gypten-zwischen-Glaube-und-Gewalt-29396754.html

  16. @sieheda

    Mein Umfeld, Freundeskreis, Arbeitskollegen, Familie sagt genau dasselbe. Da kann ich auf die 75% sogar noch locker 20% drauflegen. In anderen Durchschnittsumfeldern sieht’s nicht anders aus. Die Umfrage ist leider schon repräsentativ.

    Zitat von meiner Mutter: Ach quatsch, wir brauchen keinen anderen Mailaccount. Sollen die doch die Mails auf Inhalt scannen. Wir schreiben uns doch nichts besonderes.

    Glaub mir, meine Mutter spricht da stellvertretend für einen Großteil der Bevölkerung. Die haben eben nichts zu verbergen und Privatsphäre ist nur was für Verdächtige. Verschlüsselung sowieso. Damit kam ich meiner Mutter auch mal. Sie hat natürlich mit den üblichen Argumenten abgewehrt und SIE HATTE ANGST ins Visier zu geraten, wenn sie Verschlüsselung nutzt.

    SO, UND DAS IST DER PUNKT: Wenn Menschen bereits Angst haben, ihre Privatsphäre zu schützen, ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse für sich behalten zu wollen, Angst haben verdächtigt zu werden, dann sind wir bereits an einem ganz kritischem Punkt!

    Ich gebe dieser ganzen Scheiße hier noch 10 Jahre und dann 1984 Extended version, Uncuted edition. Dann gibt’s 5 Jahre Bau wegen Verstoß gegen das Verschlüsselungsverbot! Dann sitzt der komplette CCC wegen angeblichen Hochverrat im Kerker! Dann dürfen Cashys Kinder nicht die Uni besuchen, wegen Chashys „krimineller“ Vergangenheit! Chashy hat nämlich damals auf seinem Blog Verschlüsselung promoted! Ich kann nur hoffen, daß mein VPN Anbieter dicht hält, sonst holt mich meine Vergangenheit doch noch ein und man verknackt mich wegen republikfeindlicher Äußerungen. Dem ein oder anderen wird sicher auch noch nebenbei was angehängt, irgendwas was Emotionen weckt: Am besten irgendwas mit Kindern oder so. Und die Masse wird toben und will euch am liebsten auf dem Stuhl braten sehen, während sie Soylent Green fressen!

    Uhhhh. Hört sich düster an. Paranoider Freak. Irre. Am besten Zwangseinweisen. Bevor der noch schlimmere Sachen anstellt. Da spricht die Psyche eine potentiellen Attentäters.

    Glaubt mir Leute: Pol Pot, Stalin, Hitler, Mao Tse-tung und Erich Honecker… Die kommen alle wieder, nur diesmal ohne Uniform, Fahnen, Armbinden und Marschmusik!

    Soylent Green is people!

  17. Ich kann jedem diesen wirklich spannenden sowie auch beängstigenden Podcast empfehlen. http://wir.muessenreden.de/2013/08/17/wmr68-ueberwachung-mit-anne-roth/ Sehr anschaulich wird dort geschildert wie schnell man ins Visier geraten kann, die Wohnung gestürmt wird und man sich danach im Knast befindet nur weil man u.a. 9 gleiche Begriffe in irgendwelchen Texten verwendete wie eine gesuchte terroristische Vereinigung. Und das Umfeld bis hin zu Klassenkameraden aus der ersten Klasse wird mit in die Überwachung einbezogen.

  18. 22% lesen AGBs? Das ist doch lächerlich.

  19. Das haut mich doch aus den Socken … dass zwei Drittel das Vorgehen ihrer Dienste gegen das eigene Volk gut heissen zeugt ja schon von bescheidener Weitsicht …. aber was diese Statistik zu Good Old Germany aufdeckt ist arg schockierend. Unglaublich. Wie kann man ernsthaft mit einer so naiven Lemmingmentalität leben?

  20. @Flo

    Made my day lol

  21. „Woran liegt es? Mangelnde Aufklärung? Desinteresse? Ist es den Leuten einfach egal? Oder steht doch der persönliche Nutzen bei jedem im Vordergrund, wenn er für bereitgestellte Daten auch etwas bekommt?“

    Ich sage nur: schlicht weg DUMMHEIT ist die Ursache!

    Das Ergebnis wäre wohl erschreckend, wenn man mal einen repräsentativen „Pisa-Test“ beim Durchschnittsbürger machen würde.

  22. „Woran liegt es?“

    Mangelnde Phantasie.
    Dazu kommen noch schlechte Bildung, schlechte Aufklärung und Ignoranz. Aber hauptsächlich hat mangelnde Phantasie daran Schuld.

  23. In der aktuellen Ausgabe der „Le Monde Diplomatique“ gibt es einen schönen Artikel dazu, wie sich die Einstellung zur Privatsphäre verändert hat. Heutzutage ist es undenkbar, dass Telekommunikationsunternehmen gegenüber dem Staat die Privatsphäre so hoch stellen, dass auch Kriminelle dadurch geschützt werden.

    Ich kann den Artikel jedem der sich dafür interessiert ans Herz legen:

    Absolut unamerikanisch
    Die schleichende Enteignung der Privatsphäre in den USA von David Price

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