Trello wird von Atlassian übernommen

Das Projektverwaltungs-Tool Trello hatten wir einige Male im Blog, seit nunmehr 5 Jahren gibt es Trello bereits. 19 Millionen Nutzer kann der Dienst vorweisen, nun wird er von Atlassian übernommen. Atlassian geht mit Trello aber einen Weg, der viele Nutzer beruhigen dürfte. Trello wird weiterhin eigenständig bleiben, man müsse sich darüber keine Gedanken machen, egal ob zahlender Nutzer oder nicht. Beide Unternehmen haben sogar das gleiche Ziel: 100 Millionen Nutzer, die sind mit kombinierten Kräften natürlich einfacher zu erreichen.

Trello verspricht sich durch die Übernahme die Möglichkeit schnellerer Weiterentwicklung, sodass der Nutzer auch an dieser Stelle davon profitieren kann. Wird man hoffentlich bald sehen, auf jeden Fall scheint es eine dieser Übernahmen zu sein, durch die der Nutzer einmal keine großen Nachteile hat – sei es durch die Einstellung eines Dienstes oder dessen Vernachlässigung.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. … you can rest assured that we will continue to offer Trello as a standalone service … Trello bleibt als Produkt vorhanden, von weiterhin kostenlos steht da aber nichts …

  2. Atlassian Jira ist ja ein cooles aber unter der Haube auch chaotisches Tool. Die Kanban-Boards sind, sagen wir es mal so, ein netter Versuch. Da passt Trello schon rein. Insbesondere da Microsoft mit seinem Planner für Office 365 genau die Zielgruppe von Trello weggefischt hat. Trello wird also als Produkt nicht lange eigenständig bleiben, dazu braucht Atlassian die Manpower und das Know How viel zu dringend für eigene Projekte. Schade, Trello war ein sehr gutes Tool. Mal sehen wo ich mit meinen Boards hingehen kann.

  3. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“.

  4. Auch wenn man nichts kostenlos anbieten kann. Ist schon schade, dass Trello übernommen wird. Da kann man sich schon relativ sicher sein, dass da ein bezahlter Service daraus gemacht wird.

  5. Oh, wird Trello dann wie JIRA? Tausende alte Bugs warten darauf, gefixt zu werden, aber man widmet sich lieber der Implementierung neuer, meist sinnfreier, aber vielleicht bunter, Features?! Das wird toll. Nicht.

  6. Atlassian macht einen guten Job und stellt meiner Meinung nach sehr gute Tools her. Einzig die Systemanforderungen sind meiner Meinung nach etwas hoch.

    Wie lange Trello tatsächlich weiterlebt, das werden wir noch sehen – gibt ja in der Regel viele solche Versprechungen.

  7. Deliberation says:

    Andere Entwicklungen, wie z.B. SourceTree sind ja nach dem Kauf noch immer eigenständig und kostenlos. D.h. man kann die Software nach wie vor nutzen, auch wenn die „Verwaltung“ bei Atlassian recht schlampig ist. Man muss sich nur mal die Nutzungsbedigungen, SLA oder Support-Dokumente anschauen. Ein wildes Durcheinander meist veralteter Informationen.

  8. Trello habe ich mal ausprobiert, aber der Workflow auf Rechner und Smartphone lief für mich irgendwie nicht rund. Und JIRA wird bei uns im Unternehmen angewndet. Sehr viel mächtiger und umfangreicher, für die private Anwendnung etwas zu gross… Mals sehen was das wird…

  9. Meister Task!

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