Toshiba dynaPad: Tablet soll natürliches Schreiben ermöglichen

dynapadToshiba hat heute mit seinem neuen Tablet / Notebook, dem dynaPad, eine „Konkurrenz“ für die Modelle der Reihe Microsoft Surface vorgestellt. Microsoft selbst freut sich jedoch über die Entwicklung seines Partners aus Japan. Die Redmonder widmen sich im Windows Experience Blog recht ausgiebig der Vorstellung des Geräts. Als Besonderheit hebt man den Wacom Active Electrostatics (ES) TruPen hervor, welcher ein ähnlich präzises und natürliches Schreiben wie auf echtem Papier gewährleisten soll. Er erfasst 2048 Druck-Abstufungen.

Wenig überraschend empfiehlt Microsoft Toshibas dynaPad bzw. die Touchpen-Technik als ideale Kombination für die hauseigenen WebNote-Techniken im Browser Edge. Allerdings liefert Toshiba auch eine ganze Reihe abgestimmter, vorinstallierter Anwendungen mit – wie TruNote, TruCapture, TruRecorder, TruNote Clip und TruNote Share. Diese Suite vernetzt sich auch nahtlos mit Microsoft Office. Sinnvoll klingt, dass sich die Apps sowohl für Links- als auch Rechtshänder anpassen lassen sollen.

Was die weitere Technik betrifft, setzt das dynaPad auf ein Display mit 12 Zoll Diagonale und 1920 x 1280 Bildpunkten. Eine Anti-Fingerabdruckbeschichtung soll den Bildschirm für diejenigen schnieke halten, die statt den Touchpen zu verwenden lieber handgreiflich werden. Im Inneren verbergen sich laut The Verge ein Intel Atom mit 1,44 GHz und 4 GByte RAM. Hier hören die Vergleichsmöglichkeiten mit den Microsoft Surface demnach auf. Denn die Leistung des dynaPad dürfte aufgrund der langsamen CPU und des kleineren RAMs im Alltag deutlich geringer sein als bei Microsofts Surface. Als Betriebssystem dient, man ahnt es, Microsoft Windows 10.

dynapad 1Das Toshiba dynaPad wiegt 569 Gramm und ist nur 6,6 mm hoch – das gilt für die Tablet-Einheit für sich berechnet. Mit Tastatur kommt man auf ein Gewicht von 996 Gramm bei 14,9 mm Höhe. In Japan ist das Gerät bereits vorbestellbar für umgerechnet etwa 950 Euro. In Europa soll das neue Toshiba dynaPad Anfang 2016 auf den Markt kommen.

Ich persönlich finde das Design des dynaPad sehr edel und auch die Touchpen-Technik klingt vielversprechend. Allerdings sind die harten, technischen Daten weniger beeindruckend, so dass ich erstmal die Performance im Alltag abwarten würde. Zudem wird spannend, wie der Preis des Geräts in Deutschland aussehen wird…

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Erst dachte ich, netter Ersatz für ein Galaxy Note Tablet wegen der Stifteingabe … Dann sah ich den Preis. 😉 🙁

  2. Die Auflösung würde mir ja prinzipiell reichen, allerdings bringt Windows 10 damit nur 2 Spalten Kacheln im Querformat und 1 Spalte im Hochformat zusammen. Das ist irgendwie das Senioren-Tablett. Und der Preis wird hoffentlich nicht dem Straßenpreis entsprechen, wo wäre da der Grund, nicht gleich zum Original zu greifen. Das Gewicht ist noch sehr spannend, allerdings teuer durch die Batterie erkauft. Da würde ich eine Zusatzbatterie in der Tastatur erwarten. Trotzdem eine Überlegung wert. Freue mich schon auf die ersten Tests

  3. Toshiba is halt immer viel zu teuer…

  4. Von den Specs her eher ein Surface 3 (ohne Pro) auf Steroiden (da 12 statt 10 Zoll) und dafür ist es sogar teurer. Wie das mit dem Schreibgefühl ist muss man mal ausprobieren.
    @Esh: In der Insider Preview ist ein Feature mehr Kacheln pro Spalte anzeigen zu lassen (4 statt 3), sodass man zwei riesen Kacheln nebeneinander haben kann. Vielleicht hilft das schon.