TomTom: Polizei kauft Daten

Musste ein wenig lachen: in den Niederlanden ist bekannt geworden, dass die Polizei Daten von TomTom kauft. Macht man ein Update, so wird man gefragt, ob man Daten des eigenen Gerätes zur Verfügung stellen möchte, um TomTom zu helfen. Zitat: Navigationssysteme, wie in diesem Fall vom niederländischen Hersteller TomTom, registrieren u.a. die Fahrweise der Autofahrer. Wird das Gerät an den Computer angeschlossen, beispielsweise für Updates, erhält der Nutzer eine Meldung. Darin wird gefragt, ob die gesammelten Daten an TomTom weitergeleitet werden dürfen, um „die Produkte von TomTom zu verbessern“.“

 

TomTom weist in den AGBs auch auf den Umstand hin, dass man diese Daten an Dritte weitergibt. Tjoa – nun kauft die Polizei eben die Daten, um Blitzer dort zu postieren, wo übermäßig schnell geheizt wird. Und was sagt TomTom dazu? Das. Und nun erwarte ich einen empörten Aufschrei. Ach ne, kommt nicht – steht ja in den AGBs, ausserdem handelt es sich weder um Facebook, Apple, Google, Sony, Microsoft noch um andere böse Firmen (und keine Personenbezogenen Daten) …. 😉

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caschy

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53 Kommentare

  1. Frage zu einem anderen Thema: Du hattest doch mal so eine Art Gewinnspiel Auslosungs Generator? Also wo man zB 5 Namen eingibt und er dann eine zieht, ganz fair. Hast du da einen Link für mich?

    Danke

    Topic: Shame on you TomTom 😀

  2. warum nicht, wenn das die Straßen sicherer macht. Es werden ja hoffentlich keine personenbezogenen Daten raus gegeben.

    Aufschreie gibts erst, wenn irgendwo eine total unsinnige 30er Zone mit Blitzer eingerichtet wird, weil in der bisherigen 50er Zone immer 60 gefahren wurde.

  3. Solange es keine personen- oder gerätebezogenen Daten sind, sehe ich hier kein Problem. Außerdem hat ja jeder selbst in der Hand, wo er sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Anders als z.B. bei geklauten Kreditkartendaten.

  4. Ich empöre mich mal… ach ne, meist ist man doch bissl selber schuld. Ist eigentlich wie meistens: Wer liest die AGB schon komplett? Mal kurz überflogen und gut.
    Schlimmer ist, wenn nichts in den AGB steht – aber auch das würden die wenigsten merken. AGBs sind in der Regel zu lang, zu unverständlich und zu klein gedruckt…
    Von der Polizei ist das nur clever – und auch wenn ich als Spaßbremse gelt: wer zu schnell fährt, ist selbst dran schuld.
    Ich habe mir angewöhnt, mich an die Begrenzungen zu halten – so im Großen und Ganzen. Und wo frei gegeben ist, wird Gas gegeben… 😉
    alles andere macht nur Ärger

    Und wenn ich mal ein Schild übersehe und geblitzt werde – klar ist das ärgerlich, passiert aber eben. Solange der Schein nicht weg ist, hat man dann noch Glück.

  5. tomtom = verlogene bande. erst geschwindigkeitsdaten an die polizei verkaufen und gleichzeitig blitzerdaten an seine kunden verkaufen. schick! da kann man ja zweimal absahnen.

  6. Für die Polizei ists am Ende für die reine Abzocke. Interessanter wären die Daten jedoch für Stadtplaner und alle anderen die fürs anlegen der Straßen zuständig sind.

    Schlimm hier finde ich, dass die Daten unter einem Falschen vorwand gesammelt werden. Google & Co. bieten kostenlos eine Leistung an, und nutzen als gegenleistung die Daten um kohle zu schäffeln (mal mit erfolg, mal ohne). TomTom hingegen ist weder kostenlos, noch ist es offensichtlich. Dem Kunden wird um mithilfe gebeten, und irgendwo versteckt in den AGBs steht in etwa „damit wir noch mehr kohle als ohnehin schäffeln können“.

  7. „Solange es keine personen- oder gerätebezogenen Daten sind, sehe ich hier kein Problem.“

    Hallo! TomTom nutzt die Daten dazu, seine eigenen Kunden in die Pfanne zu hauen! Gehts noch?

  8. So macht Antenne Bayern das doch auch mit deren Staumeldungen.
    Kaufen die Daten (Live-Zugriff sonst würde das ja nicht funktioniert) und sehen direkt wo viele TomTom-Navis langsam fahren auf Autobahnen…

    Tada!

  9. Es heißt AGB, dieses ist schön die Mehrzahl.

  10. Jason Miles says:

    Soviel Grips hätte ich der Polizei gar nicht zugetraut. Aber warum auch nicht? Wenn TomTom solche Daten verkauft, dann spricht wenig dagegen, wenn die Polizei sie kauft. Ob die Polizei das nun zum Schutze oder zur „Abzocke“ nutzt ist ja ein anderes Thema.

    Die Geschichte zeigt aber, wie absurd das Thema Datenschutz ist. Die Datenschützer dieses Landes regen sich über Facebook, Google & Co auf und setzten Maßstäbe an, die offensichtlich „offline“ nicht gelten. Wenn ich einen Vertrag bei z.B. Vodafone abschließe oder an der Tür ein Eismann Vertreter seinen Katalog gegen meine Daten anbietet, dann ist das Thema „Weitergabe von Daten“ bewusst so gestaltet, das es dem Kunden kaum sinnvoll möglich ist, dagegen zu widersprechen.

  11. @Eike:
    prinzipiell richtet sich der Plural von Abkürzungen nach folgenden Regeln auf Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Abk%C3%BCrzung , speziell
    der Absatz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Abk%C3%BCrzung#Pluralbildung_und_Deklination
    Demnach ist „AGBs“ völlig korrekt.

    zurück zum Thema… 😉

  12. ROFL 🙂
    wo daten anfallen werden diese auch verwendet ist doch klar.
    Die idee ist doch genial, spart den steuerzahler eine menge geld, ist sicher billiger als verkehsrzaehlungen, statistiken ueber unfall haeufungspunkte usw.

    warum gibt es immer viele die sich ueber geschwindigkeitskotrollen beschweren aber wenige ueber die beschranekungen? die kontrolle ist ja nur da um eine vorschrift auch durchzusetzen, wenn muesste man die vorschrift an sich in frage stellen. wenn die beschraenkung da ist soll (und muss) sie auch durchgesetzt werden (eben mit kotrollen) sonst koennten wir uns ja die schilder gleich sparen.

  13. TomTom entschuldigt sich (CEO Harold Goddijn Wednesday):

    „We never foresaw this kind of use and many of our clients are not happy about it,“ he wrote.

    He promised licensing agreements would „prevent this type of use in the future.“

    http://www.forbes.com/feeds/ap/2011/04/27/business-telecommunications-equipment-eu-netherlands-earns-tomtom_8438128.html

  14. Das findet wieder niemand schlimm. Verstehe die Welt nicht mehr. Habt ihr alle zu viel Geld um die ganzen Knöllchen zu bezahlen oder fahrt ihr tatsächlich 30 in ner 30er-Zone und 50 in der Ortschaft???

    PS: Gut, dass ich bei solchen Fragen, ob man das Produkt verbessern will, generell immer auf „NEIN“ klicke! Außerdem bin ich Navigon-Kunde. Aber die machen’s vermutlich auch nicht anders.

  15. Wow, halte ich nicht für gut. Aus einfachem Grund: Rasen ist zwar nicht ok, aber das Blitzen geht in erster Linie darum Unfallschwerpunkte zu entschärfen durch Kontrollen. Daß diese Daten nun verwendet werden, läßt die Blitzerei mehr in die Richtung gehen, daß es um Einnahmequellen geht. Ich kann mich noch an einige Starenkästen in Köln erinnern, die aufgrund eines Urteils des Düsseldorfer Landesgerichts entfernt werden mußten, weil sie dort Abzocke waren, da keine Gefährdung vorlag. Sie sind bis heute eingetütet oder entfernt.
    Im Übrigen, ich fahre oft auf einer Landstraße wo 100 erlaubt ist. Viele fahren mit 90. Um zu überholen muß man kurzzeitig schneller als 100 fahren. Ich hoffe sie fangen nicht an wegen dieser Dinge dort zu blitzen (und ja, ich weiß, daß es kurzzeitig zu Überholzwecken erlaubt ist schneller zu fahren, wer weiß nur wie lange).

  16. @Caschy: „Der hat aber auch …“ Das ist doch nicht dein Niveau, dass du mit dem Finger auf andere zeigen musst um als Apple-Fanboy vom Versagen deines Lieblingsherstellers abzulenken, oder?

    Ob es einen entsprechenden medialen Aufschrei geben wird, bleibt abzuwarten. Da es sich aber um anonymisierte Daten handelt, deren Weitergabe jeder Nutzer ausdrücklich zugestimmt hat, sehe ich das Problem eindeutig beim User.
    Tomtom hat aber immerhin sofort reagiert, ganz anders als Apple und Google zuletzt.

    Ich für meinen Teil stimme grundsätzlich nicht zu, dass meine Daten oder die Ergebnisse zum Beispiel des Antiviren-Programmes an den Hersteller übermittelt werden. Ich erlaube auch meinem Autohersteller nicht die Nutzung meines Autos aufzuzeichnen.

    Was die von dir genannten Hersteller angeht, zeichnet es sie ja gerade aus, das sie die Daten ungefragt und ohne Wissen des Users nutzen und bei Aufdeckung noch nicht einml ehrlich antworten, zu welchem Zwecke die Speicherung geschieht.
    Und eine hunderttausendfache Computer-Sabotage, wie Sony sie mit seinem dir sicherlich bekannten rootkit geschafft hat, ist ein ganz anderes Kaliber, das in die Kategorie Schwerverbrecher gehört.

  17. Nofate: ich habe aufgehört zu lesen, als du mich als Apple-Fanboy tituliert hast. *Plonk*

  18. caschy: Da hast du auch nix verpasst… Da kann wer einfach nicht mit Ironie umgehen… 😛

  19. KingCrunch says:

    Was beschwert ihr euch eigentlich? Ihr dürft so oder so, also auch ohne geblitzt zu werden, nicht zu schnell fahren. Die Polizei nutzt nun anonymisierte Daten, um effizienter dagegen vorgehen zu können, weil zB keine Blitzer aufgestellt werden, wo eh keiner fährt.

    Was ich aus den paar überflogenen Kommentare raus lese: „Wääh!!! Ich kann jetzt auch bestraft werden, wenn ich Mist baue! Das is voll fies!“

    @Jason Miles: Versuch das nächste mal das Häkchen bei „Weitergabe zu Werbezwecken“ _nicht_ zu setzen 😉 Da biste echt selbst Schuld.

  20. achja.. TomTom arbeitet zum Beispiel auch mit dem Radiosender Antenne Bayern zusammen und wertet auch die Daten der Autofahrer aus, um Staus zeitlich berechnen zu können und schauen zu können ob die Umleitungsstrecken schneller gehen.
    Das ganze eben auch mit besagten anonymisierten Daten.
    Das wiederum finde ich nicht verkehrt.

    http://www.meintomtom.de/489/antenne-bayern-nutzt-hd-traffic.html

  21. Ich hoffe, dass jeder, der im Ort nicht 50 und in der Tempo-30-Zone nicht 30 fährt, soviele Tickets bekommt, dass er arm wird. Leider sind die Hürden für einen Führerscheinentzug in Deutschland ja absurd hoch und die Bußgelder lächerlich niedrig. Wer gewohnheitsmäßig so Recht bricht und das für normal hält, hat nicht alle Tassen im Schrank. Auch da ist der Weg zur MPU viel zu lang.

    Allerdings wird ja hier niemand abgezockz. Die Daten werden genutzt, um zu bestimmen, wo zukünftig kontrolliert werden soll. So what? Es trifft auch hinterher nur Rechtsbrecher.

    Und bei der Routenplanung will doch jeder stauträchtige Straßen vermeiden oder sogar um einen Stau herumnavigiert werden. Die Daten müssen doch irgendwo herkommen! Wer da ein Opt-Out macht, zockt den Rest der Nutzer ab, ohne sich selber nicht mal minimal und automatisiert zu beteiligen.

  22. @Stefan – ist aber wohl dann doch ne andere Baustelle. Meines Wissen hat Antenne Bayern nicht vor, Radarfallen aufzustellen 😉

  23. @caschy o_O
    Tja, so hast du dich doch schon selbst betitelt, sogar fett gedruckt:
    http://stadt-bremerhaven.de/apple-macbook-air-133-zoll
    Du brauchst also nicht beleidigt zu sein, denn so war es nicht gemeint. Lies einfach fertig und äußere dich zur Sache.

  24. Als ich mir meine Steuernummer beim Finanzamt geholt habe wußte davon zunächst niemand. Nur ein paar Tage später hatte ich einen Schäferkatalog zugeschickt bekommen. Der ist für Büro- und Firmenausstattungen. Auf Nachfrage beim Finanzamt hat man mir mit Nachdruck mitgeteilt, dass man nie und niemals Adressen weitergibt.
    Dann müssen die beim Katalogversand wohl Hellseher beschäftigen.

  25. @Nofate: Lesen & Verstehen will gelernt sein. Und wozu soll ich mich äußern? Hast du mir explizit eine Frage gestellt? Nö, oder?

  26. @Nofate:
    …ups…versenkt… 😉

    @Caschy:
    …das Internet vergißt nie… 😉 😉 😉

    @all:
    wird hier ja langsam eine Diskussion über Einhaltung der StVO…
    Wobei ich der Meinung bin, dass Stellenweise zu wenig kontrolliert wird. Wer in einer ruhigen Wohngegend lebt, merkt halt sofort, wenn wieder einer die lange Gerade runterbrettert (bei erlaubten 30). Und wenn man sieht, wie viele Leute auf der Autobahn am Schild mit dem Tempolimit wirklich langsamer werden – sorry, es ist teilweise schon erschreckend, wie wenig sich viele um die Regeln scheren.
    Wenn es doch mal blitzt, ist das Geschrei dann groß.
    Das manches Abzocke sein mag, will ich nicht leugnen – aber die Schilder stehen auch da….

  27. @haichen: OT!

    Ich glaub auch nicht, dass die vom FA Deine Daten haben. Eher vom Einwohnermeldeamt, da fragen die Firmen oft Daten an (und bezahlen in die Gemeindekasse dafür). Oder, falls Du gewerblich eine Steuernummer bekommen hast, wird Deine Adresse auch an die zuständige IHK weitergemeldet, wo Du dann auch unfreiwillig „automatisch“ Mitglied wirst. Diese geben Adressen auch oft an Firmen für Werbezwecke weiter.
    Beim Einwohnermeldeamt kann man meist dem Abrufen seiner Daten in gewissem Umfang widersprechen (schriftlich!). Bei der IHK weiss ich es nicht.

  28. Tehehehe oder man benutzt einfach ein gemoddetes TomTom mit Blitzerwarnung, die sogar live mobile Blitzer in der DB hat XD
    Dann heiz ich nur da, wo keine BLitzer stehn. Und nun?

  29. die polizei sollte radarkontrollen dort machen, wo es sinn macht!!! (in der nähe von schulen und kindergärten) oder wo es verhäuft zu unfällen kommt!!! aber nicht dort wo 70 ist, man aber locker 250 fahren könnte, ohne jemanden zu gefähren (mal überspitzt gesprochen)

  30. Mani Destre says:

    @Novo

    Sag‘ du es mir!

  31. @David:

    also ich behaupte mal, daß ich halbwegs wüßte, wo man nicht schnell fahren sollte – ic hwüßte aber icht genau, wo man das kann.
    Ich kenne wirklich stellen, wo die Strasse übersichtlich ist und in gutem Zustand – scheinbar. In wirklichkeit war der Belag schon so abgeschliffen, dass selbst bei Trockenheit der Bremsweg länger war als normal – man konnte das so wirklich nicht erkennen, erst wenn man bremsen mußte.
    Da hatte das 70er Schild seine Berechtigung.
    Will sagen: es gibt bestimmt mehr oder weniger unsinnige Tempolimits, es gibt aber auch Tempolimits, die sinnm achen, auch wenn sich dieser nicht sofort erschließt. Gelegentlich fehlt nur ein Zusatzschild (Wind, Wildwechsel o.ä.)

  32. DragonHunter says:

    @David:
    wo macht es denn DEINER Meinung nach Sinn?
    Die meisten Tempolimits haben ihren Sinn, auch wenn der begrenzte Horizont der meisten Autofahrer den nicht erfassen kann.
    wie dischue schon sagte, die Straße mag oberflächlich gut aussehen, ists aber nicht. Das merkst du aber erst, wenn du bremst und deinem Vordermann wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Heck krachst, weil „die Straße war frei, bla blubb“
    Zum Glück steht bei TomTom nirgends was von Autobahnen. Wahrscheinlich werden doch Bundesstraßen mehr geblitzt, weil es genug Autofahrer gibt, die ihre Fähigkeiten komplett überschätzen, um hinterher mit 70 im Baum zu landen.

  33. Also wenn die schon meine Daten zu Geld machen, wie wärs dann mit ner Rückzahlung? Ach ne, geht ja nich, is ja alles anonym … wie wärs denn dann, den Gerätepreis um 50% zu reduzieren?

  34. Das die Polizei die Daten kauft, ist ja ganz clever von denen. Ob Kontrollen nun dort sein sollten, wo Unfallschwerpunkte sind, oder dort, wo sehr oft und in hohem Maße die vorgegebene Geschwindigkeit übertreten wird, ist dann nochmal ne andere Diskussion.

    Ärgerlich find ich bei sowas eher immer, dass die Einwilligung dazu so tief und verkünstelt in den AGBs versteckt wird. Warum kann man nicht einfach klar sagen, was man mit den anonymisierten Daten macht?

  35. @Dragonhunter:
    Wenn Du Deinem Vordermann ins Heck knallst, warst Du nicht zu schnell, Du hast Dich nicht an die Abstandsregel gehalten! Bitte nicht vertauschen.

    Und wo es sind macht schneller fahren zu können? Ich hatte selber mal einen Unfall WEIL ich mich auf die Schilder verlassen habe, ohne Fremdeinwirkung. Landsstraße, 100 km/h und vor jeder harmlosen (!) Kurve 70er Schild mit Hinweis scharfe Kurve. Beides unnötig. Dann kam eine Kurve, die a) S-Kurve war, b) in der zweiten Kurve ein Baum stand, c) wirklich scharf war d) die Anwohner es nur geschafft haben den Baum entfernen zu lassen eben weil dort regelmäßig Unfälle passierten. Und warum passierten sie? Weil dort keine Schilder waren wofür die Anwohner sich schon seit Jahren bemühten! Der Fahrer sagt sich doch, wenn bei den harmlosen Kurven Geschwindigkeit reduziert werden muß, Warnschilder stehen, dann muß die Kurve ohne Schilder mehr als harmlos sein (übrigens fuhr ich unter 100 km/h, weil ich nicht sehen konnte was hinter der Kurve war, ich war also langsamer als erlaubt. Schlußfolgerung: Blitzen bei den vorherigen Kurven wäre Abzocke, Unfallschwerpunkt bei der letzten Kurve gegeben, Blitzen wichtig und vor allem Schilder.

  36. @David
    dann solltest du dich aber nicht über die blitzer beschweren sondern über die beschränkung!

    @Fraggle
    „..ich war also langsamer als erlaubt…“ das nennt sich auch zulässige höchstgeschwindigkeit, keiner sagt dass man das auch fahren kann ohne von der strasse zu fliegen! Liegt immer noch in der verantwortung des fahrers.

    Schon mal über das geschäfftsmodell nachgedacht? Allein mit dem verkauf der geräte / software wird sich ein ständig aktuell halten der daten, erweiterung der detail usw. kaum finanzieren lassen, also sammelt man auch daten und verkauft diese (wie beim wetterdienst). Ob die daten dann fuer stauwarnungen, verbesserung der strassenführung, stadtplanung oder was auch immer verwendet werden ist doch egal. Kann doch keiner von tomtom verlangen dass die verwendung der daten kontrolliert wird. die polizei koennte ja die daten auch selbst erfassen, durch mobile kontrollen z.b. und dann entscheiden wo ein fixer kasten sinn macht oder nicht.

    Das gleich waere wenn ein bankräuber sich über vermehrt aufgestellte überwachungskameras in banken beschwert!

  37. @Fraggle:
    Abstand und Tempo gehören irgendwie zusammen. Wenn ich im Winter gleichen Abstand halte, wie im Sommer, kann es knapp werden – zu knapp.
    Wenn die Strasse auch im Sommer „glatt“ ist – also glatter als gedacht und der „normale“ Sicherheitsabstand nicht paßt? Klar hast Du dann die Abstandsregel mißachtet – aber weil Du nicht wußtest, dass die Strasse schon glatt poliert ist. Im Winter ist man autom. vorsichtiger. Wer rechnet im Sommer mit sowas?
    25 m Absand auf neuer/aufgerauter/frisch mit Splitt versehenen Strasse mögen genügen. 30 m Abstand auf alter, abgefahrener Strasse nicht. Warum auch immer man wem hinten drauf fährt: Ärger hat man eh.

  38. @ Stefan: „Habt ihr alle zu viel Geld um die ganzen Knöllchen zu bezahlen oder fahrt ihr tatsächlich 30 in ner 30er-Zone und 50 in der Ortschaft???“

    ja, ich fahre meistens tatsächlich 30 oder 50 in den Ortschaften… Manchmal natürlich nicht, und wenn es mich dann erwischen sollte, wär ich selber Schuld…
    ist aber ja sowieso typisch, wenn es um der deutschen Autos geht: Wenn man dabei erwischt wird, wenn man etwas falsch macht (rasen, zu dicht auffahren, falsch parken,…) dann ist immer gleich das Geschrei von Abzocke… Anstatt sich mal an die Nase zu fassen und einzusehen, daß man was falsch gemacht hat…

    Ich bin für viel mehr Kontrollen. Am Besten nicht punktuelle Blitzer, sondern wie z.B. in Österreich großräumige Abschnittskontrollen / Section-Cotrols… Das macht deutlich mehr Sinn.

  39. ich vergaß: natürlich müßten auch die Strafen deutlich erhöht werden…

  40. Wenn ich auf einer gut ausgebauten Autobahn von Unbeschränkt auf 80 runtergewürgt werde, und 500 Meter weiter wieder unbeschränkt herrscht, dann können die mich mal.
    Vor allem sollten sie sich bei dem Schilderwald da draussen mal lieber selber klar machen, welche Regelung sie denn da haben wollen.

    Ich fahr so wie ich denke dass ich mein Auto beherrschen kann und wenn ich 1x angehalten werden sollte frage ich die Herren als allererstes ob sie nach wirklichen Verkehrgefährdern (drängln, auffahren, rechts überholen etc.) Ausschau halten oder ob denen einfach nur langweilig ist mich wegen der 20 km/h dranzukriegen.
    PS: hatte noch nie ein Knöllchen und ich lache über die Autounfälle bei Regen oder sobald es glatt wird. (selber schuld)

    PS: Benutze übrigends TomTom aufm iPhone sowie iGo aufm Netbook.

  41. @StePo
    natürlich habe ich es selbst zu verantworten, wenn ich an Stelle XY zu schnell unterwegs bin, aber deswegen muss ja nicht gleich an jeder Ecke ein Blitzer stehen…

    @Tommy
    natürlich ist das mit Antenne Bayern ne andere Baustelle, aber es ging ja hier um Datenweitergabe… und das ist nichts neues und auch nicht beunruhigend, sofern es anonymisiert passiert.

  42. @Novo

    > Wenn ich auf einer gut ausgebauten Autobahn von Unbeschränkt >auf 80 runtergewürgt werde,

    du wirst runtergewürgt? normalerweise wird die erlaubte höchstgeschwindigkeit schrittweise auf 120, 100, 80 gesenkt. sollte das nicht der fall sein handelt es sich wohl um eine temporäre beschränkung auf grund eines unfalls, baustelle schlechte strassenzustandes…

    > Vor allem sollten sie sich bei dem Schilderwald da draussen >mal lieber selber klar machen, welche Regelung sie denn da >
    > haben wollen.

    Wenn du mit dem „Schilderwald“ bereits auf autobahnen probleme hast musst du hoffenltich nur selten in grossen staedten autofahren.

    > Ich fahr so wie ich denke dass ich mein Auto beherrschen kann

    genau das duerfte das problem sein! deshalb gibt es regeln, um andere beim denken zu unterstützen 🙂

    > und wenn ich 1x angehalten werden sollte frage ich die Herren > als allererstes ob sie nach wirklichen Verkehrgefährdern >(drängln, auffahren, rechts überholen etc.) Ausschau halten >oder ob denen einfach nur langweilig ist

    Noe die machen ganz einfach den job fuer den wir alle sie mit unseren steuergeldern bezahlen! Nämlich dafür zu sorgen, dass sich alle an die regeln halten die durch von uns gewaehlte organe aufgestellt werden. Ob das nun verkehrsgefaehrdent ist oder nicht.

    > PS: hatte noch nie ein Knöllchen

    Schade! Wird schon noch kommen 😉

    > PS: Benutze übrigends TomTom aufm iPhone sowie iGo aufm
    > Netbook.

    Kein wunder dass man dann mit dem „schilderwald“ überfordert ist! Bei der fummligen netbook tastatur hätte ich auch probleme… :)))))

  43. Mani Destre says:

    @Novo

    Mensch Novo, du bist ja echt ’n Held. Benutze mal eine Suschmaschine deiner Wahl und gib „Selbstreflexion“ ein. Lies ein paar Suchergebnisse und lasse das Ganze eine Weile auf dein cerebrales System wirken…

  44. Ich fahr‘ nur Fahrrad 😛

  45. @Sebastian

    Auch Radfahrer muessen sich an geschwindigkeits beschraenkungen halten! 🙂
    Und routen werden auch fuer radler berechnet. 😉

  46. Jibbet für TomTom nicht auch so Blitzerwarndatenbanken?

  47. @willsagen: Die Blitzerdaten sind bei meinem TomTom ab Werk drauf gewesen und aktiviert.
    Ich dachte es sei in Deutschland verboten, aber ich bin ja ein „technischer Embryo“ und kann das bei meinem TomTom nicht ausschalten 😉

    Frage: Sind diese Blitzerwarnungen denn nun in Deutschland erlaubt oder nicht, wenn nicht, macht sich TomTom damit dann nicht strafbar??

    Gruß Jörg

  48. DragonHunter says:

    @Joerg: aktive Blitzerwarnung ist verboten, d.h. diese Radarwarner und so
    eine Datenbank mit stationären Blitzern ist okay… Ist im Grunde nicht mehr als ne Gedächtnisstütze wenn man wieder vergessen hat, wo der Starenkasten denn nochmal war…;-)

    @Novo: und genau bei dieser Einstellung ist das Problem.
    Viele kennen ihr Limit nicht, wissen nicht, wie sie ihr Auto in unvorhersehbaren Situationen unter Kontrolle haben. Es kann jahrelang gut gehen, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch irgendwann daneben gehen.
    Zum runterwürgen: Im Raum Bielefeld hat man sogar im Zuge der Aufstellung des Kontrollsystems neue Schilder mit 140 montiert, weil man ja weiß, dass es Autofahrer gibt, die eine freie Autobahn als Rennstrecke missbrauchen. Und damit die nicht so abrupt von 240 auf 120 runter müssen, zeigt man denen vorher noch die 140, natürlich nur zur Gängelung 😉

  49. Zurück zum Thema – Tomtom entschuldigt sich (http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,759464,00.html) und zeigt damit Rückgrat, etwas das man bei Apple und Google nicht findet. Die reagieren entweder gar nicht, reden sich raus oder lügen am Ende gar:
    http://www.netbooknews.de/39315/apples-locationgate-feature-in-2009-jetzt-ein-bug/

  50. @Dragonhunter: „aktive Blitzerwarnung ist verboten, d.h. diese Radarwarner und so eine Datenbank mit stationären Blitzern ist okay… Ist im Grunde nicht mehr als ne Gedächtnisstütze wenn man wieder vergessen hat, wo der Starenkasten denn nochmal war…;-)“

    Allerdings darf Dich das Gerät in Deutschland während der Fahrt nicht darauf hinweisen, also weder optisch noch akustisch warnen.

  51. Entschuldigen und trotzdem weiter so…

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,761029,00.html

    Schöne, neue Welt…

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