
Das auf Nachhaltigkeit bedachte Unternehmen hinter der Banking-App Tomorrow bewirbt nun seine neue, auf 5.000 Stück limitierte, Holzkarte, die sich Kunden mit einem Tomorrow-Zero-Premiumkonto sichern können. Die Karte sei sowohl Visa-Debit- als auch VPay-fähig, so das Unternehmen. Hiermit will man den Blick noch mehr auf das Thema Nachhaltigkeit richten, die Karte sei aus „nachhaltig angebautem Kirschholz aus Österreich gefertigt“.
Sie lässt sich nicht parallel mit einer üblichen Plastikkarte nutzen, das Unternehmen erlaubt lediglich die Nutzung einer einzelnen Karte. Ganz aus Holz ist sie auch nicht, sie besitzt natürlich noch einen Chip, einen Magnetstreifen und auch eine integrierte Antenne für das kontaktlose Bezahlen. Außerdem weist das Unternehmen auch noch ausdrücklich darauf hin, dass sie auch viele der Nachteile des Materials mit sich bringt:
Holz ist aktuell noch ein recht ungewöhnliches Material für die Kartenherstellung, da mussten wir uns an das halten, was derzeit möglich erscheint und den Anforderungen der Zahlterminals gerecht wird. Zum einen durfte sich nicht zu dick sein, was zur Folge hat, dass Du sie mit etwas Mühe zerbrechen kannst. Zum anderen ist sie nicht wasserfest und die Holzanteile könnten (rein theoretisch) vom Holzwurm verspeist werden.
Ich behaupte mal, dass viele sich gar nicht unbedingt der Nachhaltigkeit hinter diesem neuen Ansatz von Geldkarten bewusst sind, sondern diese viel eher haben wollen, um eben „mal eine etwas andere Karte“ vorzeigen zu können – aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.