Tolino Shine: erster Eindruck

Seit fast zwei Wochen bin ich im Besitz eines Tolino Shine, der mir zu Testzwecken zur Verfügung gestellt wurde. Ein 99,99 Euro teurer e-Book-Reader der deutschen Buchhändler in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom. Gesehen hatte ich das Gerät natürlich schon in der Werbung, in Sachen Marketing hatte man sich Mühe gegeben – aber auch in Sachen Aussagekraft?

Tolino Shine

Die Werbung suggerierte mir, dass ich nicht nur Weltbild als Buch-Verkäufer wählen könnte, sondern auch Thalia oder Club Bertelsmann. Die Annahme ist schon einmal falsch. Wer seinen Tolino Shine bei Weltbild kauft, der hat ein Weltbild-Konto anzulegen, eine andere Möglichkeit gibt es anscheinend nicht. Und die Deutsche Telekom? Die bietet großzügig Cloud-Speicher an, damit man seine Bücher synchronisieren kann. Kann man einen bestehenden Telekom-Account nutzen? Nein.

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Ist der Cloud-Account bei der Telekom mit dem Login des jeweiligen Stores verbunden? Ja. Kann man gekaufte Books auch auf anderen Geräten lesen? Ja, zum Beispiel auf Android, die Bewertung im App Store spricht Bände. Sind das bereits jetzt Voraussetzungen, um den Tolino Shine dem Gerät eines anderen Onlinehändlers vorzuziehen?

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Ich war enttäuscht, denn ich hatte mich gefreut, mal etwas aus deutschen Landen zu sehen, welches dem großen Amazon ordentlich Paroli bietet. Gut gedacht, schlecht gemacht – zumindest das Accounting und das dazugehörige Handling. Wer allerdings bereits Kunde der genannten Anbieter ist, der findet mit dem Tolino Shine einen netten e-Book-Reader vor. Fangen wir erst einmal mit den technischen Details an. 6 Zoll, 183 Gramm mit einer Laufzeit von bis zu 7 Wochen.

WLAN (802.11 b/g/n); gratis HotSpot Zugang an über 12.000 HotSpots der Deutschen Telekom in Deutschland, dazu einen Schnelllademodus (250 Minuten) 2 GB internen Speicher und einen Slot für eine Micro-SD-Speicherkarte. Unterstützte Formate des Readers, der auf einer angepassten Version Android basiert? ePub, PDF und TXT. Das Display hat eine  E Ink Pearl-Technologie  mit integrierter Beleuchtung, 1024 x 758 Pixel bei 16 Graustufen.

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Die neuen Bücher kommen also per Kauf im Store, Micro-SD-Karte oder per USB-Übertragung auf das Gerät. Das funktioniert sehr gut. Selbst am Mac wird die USB-Freigabe sofort erkannt. Drag & Drop auf das Gerät und schon sind sie in der Bibliothek. Getestet habe ich erst einmal eine Textdatei. Schade, hier lassen sich keine Lesezeichen setzen. Sollten die PDFs schlecht dargestellt werden, da diese nicht an die Bildschirmgröße angepasst werden, so kann man den Text extrahieren, was in meinen Tests eher suboptimal funktionierte.

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Korrekt konvertierte epubs machten natürlich lesetechnisch den meisten Spaß. e-Books mit DRM-Kopierschutz lassen sich lesen, sofern die passende Adobe-ID in den Einstellungen hinterlegt wurde – hier werden viele Normalos schon scheitern. Ja, auf den 6 Zoll kann man tatsächlich gut lesen. Die Helligkeit und die Schriftgröße nebst Schriftart ist anpassbar. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, als wolle man ein echtes Buch nachbilden, vereinzelt wirkten Buchstaben an einzelnen Punkten blasser – dies stört aber den Lesefluss nicht. Umblättern, Lesezeichen – alles ohne Probleme möglich. Was die Frau als Leseratte dazu sagt?

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Die ist begeistert, gerade, was die Lesefähigkeiten draußen in der Sonne betrifft. Ist natürlich kein Vergleich mit einem iPad oder so, kein ernsthafter Leser wird ein normales Tablet mit Glossy-Display einem E-INK vorziehen. Der Text wird im Vollbildmodus abgebildet, ein Tippen bringt die Menüleiste zum Einstellen der Schriftart und der Schftgröße hervor, auch findet man Facebook und die Helligkeits-Optionen hier vor. Wörterbuch- oder Markierungsfunktionen? Nicht vorhanden. Dafür aber ein Browser, über den man im Notfall auch diesen neumodischen Kram lesen kann -Webseiten und so.

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Performance? Ich persönlich hatte das Gefühl, dass das gerne mal einen Ticken schneller in den Menüs gehen könnte. Aber wann nutzt man auf einem Reader die Menüs? Das Umblättern als solches war erträglich – bei einem Buch bräuchte ich wahrscheinlich länger. Ist halt ein Infrarot-Bildschirm und kein kapazitiver, der im Tablet werkelt. Akkulaufzeit? Schwer zu sagen. Die angekündigten sieben Wochen konnte ich nicht testen.

Mobilität mit dem Akku? Sicher! Und zudem noch kostenlos an den knapp 12.000 Hotspots der Dt. Telekom ab ins Netz und sich Bücher besorgt.

Und, was sage ich euch nun? Der Tolino Shine ist ein gutes Gerät, der dank Micro-USB oder Micro-SD mit Inhalten befüllt werden kann. Dafür muss das Gerät allerdings mit vergleichsweise wenigen Funktionen auskommen. Das Display mit integrierter Beleuchtung weiss mir zu gefallen – obwohl am unteren Rand Schatten wie beim Kindle auftreten – diese stören nicht im Lesefluss.

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Verarbeitung? Für das Geld wirklich gut, nur die Abdeckung des Micro-SD-Slots kann Bauchschmerzen bereiten, die Verbindungen wirken schlabberig. Ebenfalls musste der Schalter für die integrierte Beleuchtung ein paar Mal gedrückt werden, bevor er seine Funktion erledigte. Als Reader taugt das Gerät definitiv, nur sollte man sich vorher die Stores anschauen, was diese so anbieten. Bertelsmann soll da gerüchteweise weiter hinten liegen, als Weltbild, was die aktuelle Titelverfügbarkeit angeht. Trotz der von mir angesprochenen Schwächen: ein guter Einstand für das gemeinsame Projekt der deutschen Buchhändler, der Tolino Shine hat einen fairen Preis und wird Leseratten erfreuen, die ihre Bücher auch gerne mal per Micro-SD-Karte oder USB auf das Gerät über tragen wollen. Hier auch noch einmal eine Übersicht über die einzelnen Reader.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

52 Kommentare

  1. Das Ding würde ich mir schon nicht kaufen weil es im Vergleich zum Kindle z.B. hässlich wie die Nacht ist.

  2. „Ist natürlich kein Vergleich mit einem iPad oder so, kein ernsthafter Leser wird ein normales Tablet mit Glossy-Display einem E-INK vorziehen.“ Oh das sehe ich aber ganz genau umgekehrt. Gerade das Glossy Display ist auf dauer zum Lesen sehr anstrengend was bei einem E-INK bei weitem nicht der Fall ist. Aber vielleicht bin ich damit ja wirklich allein

  3. Wie teuer ist der Reader denn? Du erwähnst, dass er günstig sein soll, aber ein Preis ist nicht angegeben. Müsste ja schon billiger als der Kindle sein, oder?

  4. Meine Freundin hat sich den auch vor kurzem geholt, gut verarbeitet und kein schlechtes Ding für den Preis, dafür aber Softwäremäßig nicht so prall ausgestattet. Wer keine Wörterbücher braucht und nur seine ePub-Bücher lesen bzw. über den eReader neue kaufen will ist damit denke ich sehr gut bedient. Ich ziehe trotzdem meinen Sony T2 vor.

    PS: Finde den Kindle häßlicher ;P

  5. Ich bin super zufrieden mit meinem Sony T2. Hat zwar keine Beleuchtung und ne geringere Auflösung, aber das brauch ich nicht unbedingt.

    Und hässlich ist es, da hat elknipso recht. Mein Sony ist das schon deutlich besser anzusehen.

  6. Dem kann ich nur zustimmen. Hässlicher geht es echt wirklich nicht mehr… hoffentlich… Vor allem wirkt das Design wie ein ganz, ganz schlechter Abklatsch des Kindle Touch, selbst dieses Silber ist ja fast das selbe.
    Hätte sie ein wenig mehr Zeit und Geld in ein ansprechendes Design (zB mal was mit Farben :O ), hätte man sich sehr viel besser von der Konkurrenz absetzen können.
    Das Traurige an der Geschichte ist, dass meiner Meinung nach viele Leute dieses Gerät aufgrund des schlechten Aussehens nicht kaufen werden und das könnte das Projekt „Deutsche Kindle Konkurrenz“ einen ganz schönen Dämpfer versetzen.
    Oder ich irre mich, alle fliegen auf das Teil und ich habe nur einen komplett verdrehten Designgeschmack. Wird sich ja dann zeigen…

  7. Das mit dem schlafenden Reader ist ja mal sowas von bei Kobo geklaut.

    Es gibt mit dem Kindle, dem Kobo und den Sonys echt gute Reader auf dem Markt. Da muss so ein halbherziger Versuch echt nicht sein. Und aus Deutschland kommt bei dem Reader eh nix, das ist nur wieder ein in Taiwan zusammengeklöppeltes Standardteil.

  8. Das Dingens ist ja nun nicht gerade ein e-Book-Pionier. Jeder, der sowas überhaupt als Lesegerät in Betracht zieht, wird sich doch schon mal einen Kindle oder Sony angeschaut haben. Und dann stellt sich doch, jedenfalls hier jetzt, gleich die Frage, was kann das Tolino besser oder billiger oder auch nur anders als die beiden bisherigen Top-Teile. Dazu gab es in der Besprechung leider keinen Satz.

  9. Das einzig hübsche am Toline finde ich das Gesicht, … Pst… Toline schläft. Macht das Ding irgendwie menschlich. Ansonsten brauch ich keinen extra Reader, habe das Nexus 7 mit Aldiko Pro, Lesbarkeit voll ok und auch nicht schwerer als ein gedruckter Roman. Dazu noch die Kindle App und gut. Weitere eBooks über die Onleihe App aus de eBibliothek meines örtlichen Büchereiverbands als ePub Download (mit Adobe DRM).

    Brauche keine 7 Wochen Akku, da ich nicht auf einer einsamen Insel lebe und eine Steckdose immer in paar Metern Entfernung ist, um die Nacht über aufzuladen.

  10. Leute (Malte, Olf) lest mal den Artikel genau bevor ihr kommentiert. 99 Euro, steht am Anfang und Olf, ja genau das was du sagst, steht auch in dem Zitierten Satz.

    Ansonsten, danke für den Artikel!

  11. @Olf
    Du solltest den Satz nochmal lesen, dann merkst du, dass alles passt und ihr der gleichen Meinung seid 😉

  12. @Olf: Gerade das meinte Caschy doch.. Er hat es nur etwas unglücklich ausgedrückt.. „kein ernsthafter Leser wird ein […] Glossy-Display einem E-INK vorziehen“.. Heißt, dass E-Ink immer bevorzugt wird.

    @Malte: Preis steht doch im zweiten Satz. 99,99€..

    @caschy: Was ist das für ein Kindle mit dem du auf dem Bild vergleichst? Das sieht fast so aus, als wäre da bei dem Kindle Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet, aber der sieht nich aus wie der Paperwhite..

  13. @stphn: ist der normale, die 30 Euro Aufpreis für den Paperwhite sind meiner Meinung nach berechtigt.

  14. Habe mir auch den Tolino gekauft – gab bei quipu noch 10 Euro Rabatt. Und für 89 Euro eine Touchpad, WLAN Gerät, mit Beleuchtung! Top. Kommt aber auch gar kein anderer Reader preislich mit.

    Software ist tatsächlich eher mäßig. Bei meinem Sony fand ich die direkte Verknüpfung (z. Bsp.) von Wikipedia, wenn ich auf ein Wort drücke genial. Das und noch viele andere Bequemlichkeiten fehlen hier. Also nicht unbedingt was für Leute, die fachlich anspruchsvolleres lesen (und immer mal etwas nachschlagen wollen), oder Fremdasprachenbücher. Ich hoffe aber, das der Tolino tatsächlich mit Updates versorgt wird und sich dies bessert…

    Zum Leesen finde ich das Teil absolut top. Gerade die Beleuchtung finde ich praktisch. Den Sony nutze ich jetzt kaum noch. Es macht im Dämmerlicht einfach mehr Spass so!

    Ich kann das Teil (mit den o. g. Einschränkungen zur Software) nur empfehlen. Ich würde ihn mir auf jeden Fall wieder kaufen.

    Liebe Grüße
    mkrueger

  15. Mein aktueller Favorit ist ganz klar der Kobo Glo.
    mMn deutlich schöner als der Tolino. 😉

    Im Vergleich zum Kindle Paperwhite vor allem deutlich leichter, was ich für sehr wichtig halte bei einem eBook-Reader.

    Der Tolino ist aber auf alle Fälle ein großer Fortschritt für die deutschen Verlage! Den kann man durchaus kaufen.

  16. faszinierend wie viele Leute ihren ebook-reader nach Aussehen und nicht nach Funktionalität aussuchen

  17. Also ich kann auf die Beleuchtung verzichten. Den Sony PRS-T2 würde ich dem Tolino Shine vorziehen (Verarbeitung, Design, Funktionsvielfalt, Jailbreak etc.)!

  18. @MiniMax
    Sehe ich auch so. Das Ding kann einiges schlechter als das Kindle Paperwhite und kostet dafür einen ähnlichen Preis.
    Sehe bei den Vorraussetzungen auch schlechte Chancen für das Gerät.

  19. Ja, 30€ mehr für den Paperwhite zu latzen lohnt sich definitv.. Ich hab den Paperwhite und bin mehr als zufrieden.. Wenn jetzt nurnoch die Amazon Leihbücherei ein paar mehr Titel beinhalten würde..

    @JMK: Was? suchst du dir etwa nicht deine Bücher nach dem Cover-Bild aus?

  20. @ JMK – genau das war auch mein Gedanke.

    Ist zwar ein Technik-Blog hier, aber entscheidend ist doch der Inhalt und was man draus macht.

    Seit ich meinen Paperwhite vor Weihnachten gekauft habe, habe ich mehr Bücher gelesen als in den 40 Jahren davor. Ob das Gerät x jetzt etwas besser ist als y und 30 Euro billiger als z ist doch völlig wurscht. Viel wichtiger ist doch, dass man wirklich mit den Dingern überall bei Tag und Nacht und gleißendem Sonnenschein einfach und überall lesen kann. Das ist doch fantastisch! Der Rest ist doch Banane. Die nächste Generation wird farbig sein, dann werden die Karten sowieso wieder neu gemischt.

  21. Ich bin Vielleser und habe den Sony T1 und den „kleinen“ Kindle hier. Den Tolino hab ich mir im Offline Shop mal näher angesehen.
    Also tut mir leid, aber gegen die beiden hat er absolut nichts zu melden. Seitenneuaufbau/Umblättern IMHO deutlich langsamer als bei den vorgenannten Geräten. Verarbeitung/Haptik eher so „Naja“ und im Preis kann er auch nicht punkten. Den T2 bekommt man im Angebot schon ab 94€ und haptisch liegt die Kindle-Familie ganz weit vorne.

    Wer Wert auf einen gut angebundenen Shop legt, ist mit einem Kindle immer noch besser bedient, als mit dieser halbherzigen Shop-Anbindung des Tolino. Und wer völlige Wahlfreiheit möchte, nutzt sowieso Calibre. Damit ist der Shop und das Gerät egal.

    DIe Traumkombi in meinen Augen ist der Paperwhite zusammen mit Calibre.

  22. Designmäßig ist der Tolino ja wohl wirklich nur ein (schlecht) nachgemachter Kindle. Traut sich heute niemand mehr was eigenes zu?

    Dem „ernsthaften Lesen nur auf ePaper“ kann ich mich nicht anschließen. Meinen Paperwhite habe ich zurückgeschickt und lese relativ zufrieden auf dem ipad mini. Das geht genauso im dunklen wie mit dem Paperwhite und nein, die Augen ermüden mir dabei nicht wirklich mehr. Man hat immerhin die Möglichkeit, auf schwarzem Hintergrund zu lesen. und ein bißchen mehr Einstellmöglichkeiten je nach reader.

  23. Meine Sympathie-Reihenfolge: Tolino, Kobo Glo. WLAN ist (immer) aus. „Die“ müssen nicht wissen, was ich lese. Software-Update beim Tolino per WLAN (!), beim Kobo Glo per microSD-Card (kein Problem – Firmware habe ich aber nur „hintenherum“ gefunden). Am liebsten ist mir aber ein 10-Zoll-Android-Tablett. Da kann man die Schriftgrößen variabel (per Wisch) einstellen und (wichtiger) man kann die Lesesoftware aussuchen, d.h. die nehmen, die einem am besten gefällt. Denn die eingebaute Software ist so was von grotten schlecht. Die sollten sich schämen (Tolino und Kobo Glo). Vielleicht bin ich auch zu dusselig. Das eInk-Display ist NUR für Buchstaben (also zum Lesen) geeignet. Die Akku-Laufzeit ist unschlagbar. Bei mir waren es beim Kobo Glo und Tolino ca. 2 Wochen (gefühlt). Ich habe beide nicht bis zum letzten ausgereizt. Übrigens lese ich meist epub-Bücher. Für 99,99 EURO ist der Tolino übrigens preislich sehr gut aufgestellt.

  24. Echt komisch. Das Design habe ich nicht beachtet. Ich habe gelesen-

  25. Habe den Tolino auch schon fast vier Wochen und ebenfalls ein Review in meinem Blog gepostet. Klar ist das nicht das schönste Gerät aber die Haptik ist super und wie caschy bemerkt, juckt das Design beim Lesen nicht. Mich stört nur, dass es relativ langsam ist. Also das Display und das Gerät an sich. Außerdem fehlt mir eine Funktion für das Querformat. Der Shop ist wirklich nicht so toll, aber eher Nebensache. Da schau ich maximal 2-3 mal pro Jahr rein, wenn ich neue Bücher benötige.

  26. Ich stand vor einigen Wochen vor der Wahl zwischen Tolino und Paperwhite. Meine Wahl fiel auf den Kindle, allein aufgrund des dümmlichen Namens „Tolino“. Das klingt so albern wie ein Klopapier, das man Klolinchen nennt oder einem Reiniger mit Namen Cleani oder Fixi.

  27. Ach die Telekom, waren das nicht diejenigen die bald den Traffic bei ihren Flatrates beschneiden? Von denen kommt mir nix ins Haus.

  28. Man hätte den „Kobo Glo“ noch mit in den Test einfließen lassen können. Optisch sowie technisch für mich die Nummer 1 bei Paperink Ebook-Readern. Kostet ca. 129€

    Gruß
    Rob

  29. mein HP Touchpad mit Android (CM10) ist derzeit mein Favorit 😉
    gleicher Preis, Lese-Software kann ich mir auswählen +++ völlig flexibel

  30. Und das Gerät liegt sehr gut in der Hand.

  31. Habe beide Geräte (Tolino & kindle) getestet, bin jedoch beim kindle geblieben, hat mir einfach subjektiv besser gefallen…

  32. Bei meinem Frontlight stört mich unten die LED-Schattenrand, der ist auch – etwas schwächer – beim Paperwhite vorhanden. Den Tolino hatte ich in der Hand, der scheint fast gar keinen Schatten mehr zu haben – gefällt mir von der Ausleuchtung her am besten.

    Hugendubel hat mir geschrieben, dass es demnächst ein Software-Update geben wird, das das Markieren und wohl auch Speichern erlaubt. (Nett wäre ja, da die Telekom jetzt mit Evernote kooperiert, wenn es wie beim Sony direkt bei Evernote landen würde …)

    Kleiner Tipp noch, falls man die Schriften auswechseln möchte: Man kann wohl die vorhandenen durch Aufspielen von TrueType ersetzen – nur müssen die Dateinamen gleich sein. Habe ich aber nicht ausprobiert.

    Mit meinem Frontlight bin ich ansonsten ganz zufrieden, seit dem letzten Software-Update soll man auch bei Telekom speichern können, werde ich demnächst mal testen.

  33. Bor, was für Orimosen hier unterwegs sind: der ist so häßlich, der Name ist doof… Wollt ihr das Teil benutzen oder euch um den Hals hängen?

    • @Thomas
      Bei einem technischen Gerät, dass ich jeden Tag in die Hand nehme und benutze erwarte ich selbstverständlich zum einen einwandfreie Haptik und auch ansprechendes Design.

  34. GERADE bei einem E-Book Reader ist für mich die Haptik neben der Funktionalität extrem entscheidend!

  35. Wie „dunkel“ ist denn die niedrigste Beleuchtung? Ich habe hier ein Kobo Glo und das Licht könnte durchaus noch dunkler sein. Lesen in Dunkelheit wird dann doch irgendwann anstrengend. Hat jemand diesbezüglich schon beide Geräte testen können?

  36. Die lernen es alle nicht….
    die Verlage quälen schon den technisch etwas mehr versierten mit DRM, Adobe ID und den unterschiedlichen Formaten, die nicht auf jedem Gerät lesbar sind.Die deutschen Verlage, merken wohl gerade, dass sie dabei sind, wie die Musik-Industrie einen Trend zu verschlafen. und was mache die? zusätzlich zu dem DRM-Quatsch gaukeln die in der Werbung eine gewisse Freiheit bei der Wahl der Buchhandels-Kette vor, die sie dann offensichtlich doch nicht gewähren.
    So gesehen ist DRM ein Freund vor allem des deutschen Buchhandels – sosnt wäredie Masse längst bei Amazon Co.
    zu DRM gibt es nur eine wirklich praktikable Lösung:
    Den eBook-Reader seiner Wahl und Calibre……

  37. Elknipso wieder mal mit dem Post des Tages.
    Im Gegensatz zu meinem Kobo hat der Tolino einen Vorteil, den andere Reader auch nicht haben: das untere Viertel ist größer. So kann man das Ding auch mal mit Daumen und Zeigefinger halten. Auch bei einem 6-Zoll-Gerät ist das Umgreifen eher mühsam.
    Der Vergleich mit dem Paperweight greift nur bedingt, da man sich auch auf Amazon als Buchlieferant festlegen muss.

  38. @ dischue

    Du hast die Lage (mal wieder) richtig erfasst! Deshalb kam der Kindle für mich auch nie in Frage.
    Ich spiele allerdings mit dem Gedanken meinen PocketBook 360+ demnächst durch ein Modell mit Beleuchtung zu ersetzen (dezeit kleine Klemmleuchte für 3,99€ für den Nachtbetrieb). Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Teil (Verarbeitung könnte besser sein, gelegentlich knarzt mal ne Taste).
    PocketBook plant ein Modell mit e-Ink-Farbdisplay das mich interessieren könnte.

    http://techhive.de/pocketbook-zeigt-erste-eink-8-zoll-ereader-mit-farbigen-display-0742522/

  39. @JMK und BOB
    Wie dischue und ich bereits schrieben, bist Du mit Calibre auch mit einem Kindle mitnichten auf ein Ökosystem festgelegt.
    ANsonsten käme der Kindle natürlich genauso wenig in Frage.

  40. @ Bob

    das mit dem Mirasol-Display würde ich ja gerne glauben – bislang wurde da schon viel angekündigt aber was für Geräte sind tatsächlich auf dem Markt? Ich drücke Pocketbook die Daumen.
    Ein Android-Tablet mit Farb-E-Ink – das wärs für mich, alle möglichen Leseapps nutzen können und schön browsen. Da ich mir eh keine Videos anschaue und auch auf Bilder nicht den gesteigerten Wert lege, wäre das mein Gerät. 8″, 1200er Auflösung und das Ding wäre bestellt…

  41. Calibre schön und gut, nur weiß der Ottonormaluser nicht mal dass es die Software gibt.

  42. @ Deanna
    Als ich den PocketBook360+ gekauft habe, war mir Calibre noch nicht geläufig (mittlerweile ein vielgenutztes Programm bei mir).
    War damals mehr ein spontaner Kauf. Wichtig war für mich einen Reader zu kaufen der viele Formate beherrscht. Den 360+ habe ich dann wegen der kompakten Größe gekauft und der Form (für mich der beste für Einhandbedienung).

    @ LinHead

    Wie gesagt, das Teil ist geplant. Ob es denn kommt, und wie es dann evtl. bewertet wird bleibt abzuwarten.
    Tablet hab ich keins, und brauch auch keins, und mit Android schon überhaupt nicht. Aber von der Lesbarkeit empfinde ich e-Ink als wesentlich angenehmer als ein tablet/PC/Notebook-Display. Und vom Stromverbrauch fang ich gar nicht erst an.

  43. Klasse, nach Caschys Test fuehle ich mich mit meinem Paperwhite, den ich seit 4 Monaten sehr zufrieden nutze noch mehr bestaetigt … 😉

  44. Ich will ja wirklich nicht meckern, aber die Anzahl Deiner rhetorischen Fragen pro Eintrag empfinde ich persönlich langsam als anstrengend.

  45. @Klaase: Eine Frage zu technischen Details, die von mir im Folgesatz beantwortet wird, ist *nicht* rhetorisch. Dennoch freue ich mich jetzt auf DEINE Auflistung meiner rhetorischen (!!!) Fragen und komm mir nicht mit 1-2 Stück…… Go Go Go!

  46. Keine Wörterbücher oder (gar synchronisierte) Notizen? – Weg. Heute indiskutabel. Das Gerät wäre vor zwei Jahren nett gewesen, ist aber zu spät.

    „Das Umblättern als solches war erträglich – bei einem Buch bräuchte ich wahrscheinlich länger. Ist halt ein Infrarot-Bildschirm und kein kapazitiver, der im Tablet werkelt. “

    Verstehe ich nicht. Infrarot ist die Touchtechnologie, die hat mit der Umblättergeschwindigkeit nix zu tun. Und Infrarottouchscreens haben gegenüber kapazitativen auch keine wirklichen Nachteile, bei Ebook-Readern aber einen gewaltigen Vorteil: Es muss nix zusätzlich vor den Text gelegt werden, die Technik ist im Geräterand untergebracht.

  47. Ich kann nur den Blog allesebook vormals cme.at empfehlen, da gab es einen sehr gut gemachten Testbericht schon vor Wochen.

    Für alle die, wie ich, schon seit Jahren vergeblich nach einem Ebook-Reader suchen, der vernünftig PDF-Dateien lesen kann, hier steht leider das KO-Kriterium für den Tolino Shine.

    http://allesebook.de/testbericht/tolino-shine-28227/2/
    Abschnitt: Mangelhafte PDF-Funktionalität

  48. Also ich bin meinen Tolino voll und ganz zufrieden! Er ist einfach zu handhaben und die Kleinigkeiten, wie das fehlende Wörterbuch… tja, was solls. Sind mir nicht so wichtig. Die Begriffe kann man schnell und einfach in die Notizen einfügen und eben später nachschauen.
    Von der Lesequalität bin ich absolut begeistert. Ob draußen oder drinnen, oder im Bett. Das funkioniert bestens. Klar, manchmal ist er etwas langsam, aber auch das stört eher weniger. Die Telekomfunktionen finde ich auch praktisch.
    Die Anbindung an einem bestimmten Shop, nutze ich nicht. Es gibt genug Seiten wo man sich Bücher kostenlos runterladen kann. Und Caibre tut sein übriges…
    Mit Rabatt hat er einen Preis von 85Euro.
    Sein Aussehen finde ich toll und auch der Name passt bestens.
    Fazit: Ich gebe ihn nicht wieder her und meiner Meinung nach auf jedenfall konkurenzfähig!

  49. Stephan Hahn says:

    Seit heute , 09. Okt. 2013 ist ein Software-Update für Tolino Shine jetzt auf den Websiten der Buchhändler (Weltbild, Thalia, … , …) erhältlich,
    welche die von Cashy angesprochenen Mängel bzw. Kritikpunkte beheben oder verbessern soll:

    Thalia schreibt:
    Neu: Sammlungen und Wörterbücher
    Lesezeichen setzen und synchronisieren
    Volltextsuche in eBooks
    Intuitive Seitennavigation
    Revolutionäre Silbentrennung
    E-Ink optimierte Schriftarten
    Individuelle Schriftgrößen
    Integrierter Web-Browser

    http://www.thalia.de/shop/tolino-shine-ereader/show/

    Weltbild schreibt:
    Neue Software-Version 1.1.1 verfügbar – jetzt gratis direkt auf Ihrem tolino shine downloaden!

    Die neuen Funktionen der Software-Version 1.1.1 umfassen:

    Sie können ab sofort Markierungen setzen und Notizen hinzufügen.
    Im Lesemenü sind zusätzlich zur Schriftart und -größe auch Zeilenrand und -abstand einstellbar.
    Beim Lesen eines Buches können Sie Textstellen direkt über Verlinkungen ansteuern
    Im Lesemenü werden nun auch Uhrzeit und Batterieladestand angezeigt
    Lesezeichen in eigenen Dateien werden auch beim Entfernen der SD-Karte gemerkt
    Am Ende eines Titels erhalten Sie Buchempfehlungen zum Weiterlesen
    Der Download von Titeln aus der Cloud wurde beschleunigt
    Die Gleichmäßigkeit des Helligkeitsreglers wurde verbessert
    Die Silbentrennung wurde verbessert

    http://www.weltbild.de/3/17686952-1/elektronik/tolino-shine-ebook-reader.html

    LG Stephan

  50. Stephan Hahn says:

    PS: Weltbild gibt je nach Serien-Nr. des Tolino Shine noch folgende Info:

    „… Neue Updates ab dem 09. Oktober 2013

    Um Ihren tolino shine noch besser zu machen, stellen wir Ihnen ab 09. Oktober 2013 zwei neue Updates zur Verfügung. Welches Update für Sie in Frage kommt, können Sie ganz leicht anhand der Seriennummer selbst ermitteln.

    Die Seriennummer des tolino shine finden Sie unter Einstellungen, Geräteinformationen; auf dem Gerät selbst in der Schutzklappe des USB-Anschlusses auf der Rückseite Ihres tolino oder auf der Geräteverpackung.

    tolino shine eReader mit einer Serien-Nummer unter 20311241 erhalten mit dem Update attraktive neue Features wie eine Wörterbuchfunktion und die Möglichkeit Sammlungen zu erstellen, zu verwalten uvm.

    » Update hier downloaden und nach Anleitung durchführen

    tolino shine Geräte mit einer Serien-Nummer über 20311241 verfügen bereits über die oben genannten Features. Mit dem neuen Update erhöhen Sie Ihren Lesekomfort. Dank neuer Displaytechnologie bieten wir Ihnen das perfekte Lesegefühl mit schärferen Kontrasten ohne störendes Flackern.

    » Update hier downloaden und nach Anleitung durchführen …“

    http://www.weltbild.de/3/17686952-1/elektronik/tolino-shine-ebook-reader.html

    LG Stephan