Todoist testet neue Aufgabenansicht

Solltet ihr für eure Aufgabenverwaltung (so wie wir im Team) auch Todoist benutzen, dann habt ihr über die Einstellungen > Erweitert die Möglichkeit, experimentelle Funktionen zu aktivieren. Mit dieser Einstellung rutscht ihr sozusagen in den Beta-Test von Todoist und könnt euch schon etwas eher neue Funktionen ansehen.

Aktuell informiert Todoist seine Nutzer per Mail, dass es eine neue Taskansicht zum Testen gibt. Bisher sieht die Aufgabe beim Öffnen so aus und ist in verschiedene Tabs unterteilt.

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Aktiviert man den kleinen Toggle für die neue Ansicht, verschwinden die Tabs und man hat nun eine Sidebar, in der sich die Priorität etc. befindet. Die Aktivität zum Task ist nun im Drei-Punkte-Menü versteckt, der Rest aber meiner Meinung nach übersichtlicher und auf einen Blick erkennbar.

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Mal sehen, wie lange Todoist benötigt, das Ganze in die finale Version zu bringen.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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20 Kommentare

  1. Danke für den Hinweis.

    Todoist ist mit Abstand die beste To-Do App. Eine der wenigen Apps die ich sogar abonniert habe und dafür Geld im Abo bezahle.

  2. Michael Bauer says:

    Habe auch Todoist im Abo weils einfach super ist. Kommt von den Funktionen fast schon an ein professionelles Ticket-System ran, auch wenn Jira, Trello und co. doch noch etliche Features mehr haben.
    Was ich mir seit Ewigkeiten wünsche wäre eine Art Count-Down Aufgabe, wie zb. „5x Medikament xy nehmen“. Das 5x triggert dann den Count-Down und nach fünf mal Abhaken ist die Aufgabe dann erledigt. In Kombination mit einem „im Monat“ könnte sich das dann auf alle sechs Tage aufteilen.

    • Zumindest wöchentlich geht das schon, wenn du z.B. eingibst „jeden Freitag 20:00 bis 12. März“. Musst dann halt nur selbst schauen bis zu welchem Datum du es brauchst, damit es genau 5 mal ist.

  3. was unterscheidet denn TodoIst von vergleichbaren apps? Welches ist denn das Killerfeature? Würde mich interessieren weil hatte sie mal getestet und irgendwie….
    VG
    Martin

    • Todoist muss man tatsächlich für sich nutzbar machen, um zu verstehen, was daran so alternativlos ist. Und es kann schon sein, dass es für Dich nicht das geeignete Tool ist. Ich hatte mich nur immer über die Lobeshymnen hier im Blog gewundert und es dann auf Empfehlung eines Users einmal intensiv getestet. Und was soll ich sagen, jetzt nutze ich es seit vielen Jahren.

      Für mich sind die Killerfeatures, die ich so bei keinem anderen Tool dieser Art gefunden habe:
      1. First and foremost: Taskeingabe über natürliche Sprache. Das ist einfach das grandioseste Feature überhaupt. Tippst Du „mor 17 Uhr Kathy anrufen #Privat“ so wird ein Task namens „Kathy anrufen“ erstellt, für den morgigen Tag 17 Uhr terminiert und dem Projekt „Privat“ zugewiesen. Und das funktioniert so gut wie mit allen Arten von Tasks, die man in Todoist eingeben kann. Ich bin über die Jahre nur über ein einziges Tool gestolpert, dass dies in Ansätzen auch konnte.

      2. Die daraus resultierende „demnächst“-Ansicht. Gibt einem schnell den Überblick, was heute fällig ist und was in den nächsten Tagen kommt. Drag&Drop sowie Prios und Etiketten lassen weitere Feinheiten in der Planung zu.

      3. Überall verfügbar. Ob Browser, Smartphone, Browser-Erweiterung oder wo auch immer, Todoist ist überall. Und so kann man auch überall Tasks erstellen, die dann alle an der zentralen Stelle Todoist landen. E-Mail nicht vergessen? Mach einen Task? Eine Webseite noch lesen? Ein Klick, schon hat man einen Task mit der URL.

      4. Ganze Projekte schnell anlegen und terminieren? Das kann man sogar mit einem ungeliebten Buch machen. Alle zwei Tage ein Kapitel lesen? Ist schnell eingestellt und hilft dabei, Sachen wirklich erledigt zu bekommen.

      5. Karma. Ist eine Form von Gamification, die einen motiviert, Aufgaben auch wirklich zu machen. Ich könnte aber auch ohne leben. Mittlerweile.

      6. Die Macher sind nicht nur Ersteller einer App, sondern Profis im Taskmanagement. Die Blogs und Tipps sind wirklich hilfreich. Selbst wenn man schon Jahrzehnte Taskprofi ist.

      7. Umplanen überfälliger Tasks mit Smartplanen. Todoist schlägt einem die Tage vor, an denen die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass man einen Task auch wirklich erledigt. Dabei lernt es aus dem vergangenen Verhalten.

      8. Statistik: Todoist versorgt einen regelmäßig mit Statistiken. An welchem Wochentag erledigst Du die meisten Tasks? Wann verschiebst Du Tasks oftmals? Aus diesen und vielen anderen Angaben kannst Du lernen, Dich besser zu organisieren.

      Und die Kombination aller Funktionen macht Todoist für mich mittlerweile einfach unverzichtbar.

      • @Tandeki: Hast Du mal TickTick ausprobiert? Das kann m.E. größtenteils das gleiche bzw. an manchen Stellen sogar mehr. Wenn ja würde mich interessieren, was Dich bei Todoist hält. Mich hat es nach einem umfangreichen Paralleltest irgendwann zu TickTick gezogen.

        • Die Integration von Todoist in andere Services ist unschlagbar.

        • Hallo Stringer, danke für den Tipp.

          TickTick hatte ich vor einiger Zeit tatsächlich einmal längere Zeit ausprobiert. Mich störten vor allem die schlecht übersetzten Texte, an manchen Stellen ein unprofessionelles Durcheinander aus Deutsch und Englisch, die fehlende Mehrsprachenunterstützung für die intelligente Eingabe von Tasks (Monday wird erkannt, Montag nicht), die unzuverlässige Synchronisation mit externen Kalendern und der fragwürdige Support. Die Chrome-Erweiterung war, wenn ich mich recht erinnere, ein floating windows, was mir nicht so gut gefällt, wie die Lösung von Todoist. Und wenn man die Leistungsfähigkeit des kostenlosen Todoist in TickTick auch nur annähernd realisieren will, prallt man schneller gegen eine Paywall, als man „Tick“ sagen kann. Selbst für die basale Wochenansicht, werden 30 Euro fällig.

          Ich wüsste spontan nichts, was ich an TickTick besser als an Todoist finden könnte. Für mich ist Todoist daher der Standard, TickTick wäre ein Rückschritt.

          Oder fällt Dir etwas ein, was TickTick besser als Todoist macht?

          • Hier mal ein Vergleich: https://josephmavericks.com/ticktick-or-todoist/
            Was TickTick außerdem mehr kann (soweit ich weiß):
            – Notizen verwalten
            – Pomo Timer
            – Eisenhower Matrix

            Ein Nachteil bei TickTick ist, dass Deutsch nicht komplett integriert ist, z.b. für die automatische Datumserkennung. Das macht mir aber auch nichts aus, die Daten auf Englisch zu schreiben.

            Ach ja: Ticktick ist knapp 30% günstiger im Jahres-Abo.

            • Danke, sehr interessant.

              Der Vergleich von Joseph ist sicher Geschmackssache, so eindeutig sind die Gewinner für mich nicht – in beide Richtungen. Zudem müsste man auch anzeigen, was bei den Programmen in der kostenlosen Variante möglich ist und was nicht. Hier gewinnt für mich klar Todoist. Aus dem oben genannten Grund. Zudem sind für mich die wichtigsten Elemente Interface und Eingabe. Und hier hat Todoist seine Stärken. Denn es ist für die Verwendung essentiell, dass Tasks schnell und passend eingegeben werden können. Denn sonst verwende ich das Tool nicht.

              Das mit den Notizen ist interessant, aber für mich letztlich ein „Fremdthema“. Den Pomo-Timer finde ich nicht sonderlich interessant. Für mich ist es wichtig, nichts zu vergessen und Tasks nicht aufzuschieben. Wenn ich einmal dran bin, kann ich mich aber ohne Hilfe konzentrieren. Die Eisenhower-Matrix ist interessant, aber ehrlich gesagt nutze ich sie schon seit vielen Jahren automatisch. In Todoist durch die Verwendung von Prios oder indem ich einen Task mit dem Namen der Person eingebe, an die ich die Aufgabe delegieren werde.

              Ich schaue mir immer wieder Todo-Apps an, wahrscheinlich habe ich über die Jahre duzende getestet. Aber letztlich bin ich immer wieder bei Todoist gelandet. Denn ehrlich gesagt funktioniert es für mich und ich vermisse nichts. Und das ist doch das Wichtigste.

    • Das Killerfeature ist die perfekte Bedienung.

    • Für mich ist das Killerfeature die deutlich übersichtlichere Darstellung und Sortierung der Einträge. Und das erkennen naturlicher Sprache.

      Gerade wenn man viele Einträge auf verschiedenen Listen hat wird es bei anderen Apps schnell unübersichtlich.

  4. Michael Nagel says:

    Das einzige was mich an ToDoist begeistert, ist die Integration von Alexas Einkaufsliste. Ansonsten eher so la la, verzweifele gerade daran eine wiederkehrende Aufgabe ohne die „intelligente Datumserkennung“ einzustellen. Soll laut deren Hilfe in der Option „Planen“ funktionieren ( https://todoist.com/de/help/articles/enabledisable-smart-date-recognition ) , ich sehe da aber nicht mehr als die Eingabemöglichkeit für einen Termin. Dafür sehe ich häufig die Aufforderung die „Pro“ Variante zu erstehen (weil ich auf das Wecker Symbol Gedrückt habe, warum machen die da kein „Kassen-Symbol stattdessen hin?)

  5. Für welche Bereiche nutzt ihr Todoist? Privat, Arbeit, Familie usw. organisiert Ihr darüber alle Todos?

    • Ich nutze ToDoist seit 2 Jahren in der Pro Version, da mein Hirn leider wie ein Sieb ist, würde ich sonst ständig irgendwas vergessen.
      Sowohl private wichtige Sachen als auch berufliche Aufgaben verwalte ich darüber. Die Erinnerungen sind super, wiederkehrende Aufgaben lassen sich super Easy einrichten, so geht nichts vergessen und bei der Arbeit mal eben ein Zugerufenes ToDo erfassen auf dem Handy, ist einfach super und synchronisiert überall hin wo ich es vermeintlich brauche.

      Neben Outlook und unserem Ticketsystem auf der Arbeit das 3 wichtigste Tool und das aus eigener Tasche bezahlt, weil in der Firma O365 im Einsatz ist und somit keiner extra Geld für eine anständige ToDo Anwendung in die Hand nehmen will.

    • Ich nutze es einfach für alles. Wenn mir einfällt, dass ich ein Buch lesen wollte, mache ich mir ein Todo. Wenn ich am Sonntag den Garten düngen wollte, mache ich mir ein Todo. Einkaufen, Reminder, Starts von TV-Serien, Müll rausstellen, Abos kündigen und so weiter und so fort. Todoist lässt mich einfach nichts mehr vergessen.

    • alles

    • Alles, habe verschiedene Kisten für Privat, berufliches, Routinen usw.

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